Kurt Welzl

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Kurt Welzl
Kurt Welzl (1980).jpg
Spielerinformationen
Geburtstag 6. November 1954
Geburtsort WienÖsterreich
Größe 180 cm
Position Stürmer
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1972–1974 Wiener Sport-Club 52 (16)
1974–1978 SSW Innsbruck 133 (54)
1978–1981 AZ 67 Alkmaar 66 (39)
1981–1983 FC Valencia 41 (12)
1983–1984 KAA Gent 10 0(1)
1984 Olympiakos Piräus 5 0(3)
1985–1986 SSW Innsbruck 30 0(5)
1986 FC Swarovski Tirol 5 0(2)
1987 Grazer AK 12 0(2)
1987–1988 SV Spittal/Drau
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1975–1982 Österreich 22 (10)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Kurt Welzl (* 6. November 1954 in Wien) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine angestammte Position war Mittelstürmer, wobei er vor allem als Goalgetter und wegen seiner Dribbelkünste gefürchtet war. Kurt Welzl, der seine ersten Erstligatore für den Wiener Sport-Club schoss, wurde insbesondere während seiner Zeit bei der SSW Innsbruck in den Jahren 1974 bis 1979 bekannt. In Innsbruck gewann er insgesamt zwei Meisterschaften und zweimal den ÖFB-Cup. Anschließend wechselte er ins Ausland: Bei AZ Alkmaar erlitt er Anfang August 1979 in einem Aufbauspiel gegen Beveren einen Beinbruch.[1] Er wurde 1981 niederländischer Meister und Pokalsieger, verpasste nur um zwei Treffer die Torjägerkrone und kam bis ins UEFA-Pokal-Finale. Bei der knappen Niederlage gegen Ipswich Town (0:3 und 4:2) erzielte er den ersten Treffer im Rückspiel für Alkmaar. Es folgten zwei Jahre beim FC Valencia, ein Jahr beim KAA Gent und eine halbe Saison bei Olympiakos Piräus, bevor er im Winter 1984/85 zur SSW Innsbruck zurückkehrte. Sein Karriereende in seiner Heimat verbrachte Kurt Welzl nach der SSW Innsbruck, für den Nachfolgeklub FC Swarovski Tirol, den Grazer AK in der Bundesliga und in der Saison 1987/88 in der 2. Division beim SV Spittal/Drau.

Während dieser Zeit wurde Kurt Welzl insgesamt 22-mal in die österreichische Nationalmannschaft einberufen und erzielte dabei zehn Tore. Berühmt wurde insbesondere der 4:3-Sieg über England am 13. Juni 1979, zu dem er bei seiner Rückkehr nach dreijähriger Teampause einen Doppelpack beisteuerte. Mit Österreich fuhr er außerdem zur Fußball-Weltmeisterschaft 1982 nach Spanien, wo er mit der Mannschaft den achten Platz erreichte.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. «Welzl: Beinbruch»; «Volkszeitung Kärnten» Nr. 183 vom 11.8.1979, Seite 47, rechts