LMFAO

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
LMFAO
LMFAO bei einem Auftritt in Fort Wayne, Indiana (2009)
LMFAO bei einem Auftritt in Fort Wayne, Indiana (2009)
Allgemeine Informationen
Herkunft Pacific Palisades, Los Angeles, Kalifornien, Vereinigte Staaten
Genre(s) Electro/Hip-Hop
Gründung 2007
Auflösung 2012
Website lmfaomusic.com
partyrockpeople.com
partyrockclothing.com
Letzte Besetzung
Redfoo (Stefan Kendal Gordy)
Gesang, Rap
SkyBlu (Skyler Austen Gordy)

LMFAO war ein US-amerikanisches Electrohouse-/Hip-Hop-Duo aus Los Angeles, das 2010 durch den Track Gettin' Over You von David Guetta & Chris Willis Feat. Fergie & LMFAO bekannt wurde. Das Duo bestand aus dem Rapper Redfoo, einem Sohn von Motown-Gründer Berry Gordy, und seinem Neffen SkyBlu. Insbesondere mit Party Rock Anthem 2011 landeten sie auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz einen großen Dance-Hit.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

LMFAO mit Madonna beim Super Bowl

LMFAO wurde 2007 von Stefan Kendal Gordy alias Redfoo und dessen Neffen Skyler Austen Gordy alias SkyBlu gegründet. Redfoo ist ein Sohn und SkyBlu ist ein Enkel des Motown-Gründers Berry Gordy Jr. Die beiden wuchsen gemeinsam in Pacific Palisades auf. Das Duo wollte sich zuerst Sexy Dudes nennen, änderte den Namen allerdings aufgrund einer Chatunterhaltung zwischen SkyBlu und dessen Großmutter in LMFAO. In dieser nannte er den Bandnamen Sexy Dudes, worauf sie mit LMFAO antwortete. Das Internet-Akronym steht für „Laughing my fucking ass off“ – sinngemäß: ‚Ich lache mir meinen verdammten Arsch ab‘. Sie starteten in der Electro House Klubszene von Los Angeles und entfachten durch dortige Auftritte und Radioshows immer größere Begeisterung. Als die beiden genug Songs zusammen hatten, stellte will.i.am, bester Freund von Redfoo, Jimmy Iovine von Interscope Records vor, der ihnen auf Anhieb einen Vertrag anbot. Am 1. Juli 2008 veröffentlichten sie mit einer EP-Version ihr erstes Album Party Rock bei iTunes. Das vollständige Album folgte am 7. Juli 2009, das auf Platz eins bei den Dance-Alben einstieg und Platz 33 in den offiziellen Albumcharts erreichte. Den ersten kommerziellen Erfolg landete LMFAO mit Party Rock Anthem aus ihrem zweiten Album Sorry for Party Rocking. Später folgten Champagne Showers, Sexy and I Know It und Sorry for Party Rocking. Zum Super Bowl XLVI traten sie gemeinsam mit Madonna in der Halbzeitshow auf.

LMFAO fielen durch ihre schrill-bunte Kleidung und extragroße, bunte Brillengestelle ohne Gläser auf.[1] Bei ihren ersten Auftritten trugen sie grelle, selbstbedruckte T-Shirts mit dem Bandlogo oder den Texten ihrer Songs. Daraus entwickelte sich eine ganze Kollektion mit Hemden, Jacken, Brillen und Anhängern, die sie über das eigene Modelabel Party Rock Life vertreiben.[2]

Im September 2012 löste sich das Duo auf.[3]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2009 Party Rock
300! 300! 300! 300! 33
(25 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Juli 2009
Verkäufe: + 285.000
2011 Sorry for Party Rocking
19
GoldGold

(32 Wo.)
11
PlatinPlatin

(39 Wo.)
13
GoldGold

(59 Wo.)
8
PlatinPlatin

(62 Wo.)
5
GoldGold

(63 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Juni 2011

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: LMFAO – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Early-Morning Party With Club Rap and Female Audience Participation, Music Review, New York Times, 7. August 2009.
  2. Party Rock Life – Website
  3. [1], OK! Magazin, Interview, erschienen am 25. September 2012
  4. Chartquellen: DE AT CH UK US1 US2