Lalitaditya

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Lalitaditya-Muktapida (reg. ca. 723–760) war ein König von Kaschmir aus der Karkota-Dynastie, der außer Kaschmir noch den Panjab und Ost-Afghanistan kontrollierte.

Er wehrte die Araber von Sind ab, drückte um 733 den Kunstdichtungsförderer Yasovarman von Kannauj auf den Rang eines Vasallen herab und besiegte auch den König Jivitagupta II. von Bihar und Bengalen. Danach drang er weit in den Dekkan vor, um aus den dortigen Auseinandersetzungen (Thronstreit bei den Rashtrakuta um 736) seinen Vorteil zu ziehen. Um 747 musste er aber nach Kaschmir zurückkehren, um die Tibeter und Tang-Chinesen zurückzuhalten. Dabei soll er bis ins Tarimbecken und an die Grenze der Mongolei vorgedrungen sein. Als jedoch seine Armee bei heftigem Schneefall erfror, beging er angesichts dessen Suizid durch Selbstverbrennung. Seine Taten wurden von dem Dichter und Chronisten Kalhana beschrieben, der auch übertrieb, um Lalitadityas Ruhm zu mehren.

Literatur[Bearbeiten]

  • H. Goetz: Geschichte Indiens. Stuttgart 1962

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Tarapida König von Kaschmir
723 - 760
Kuvalayapida