Landistil

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Landistil ist ein für die Schweiz typischer Architektur- und Design-Stil, der durch Gebäude und Exponate an der Schweizerischen Landesausstellung 1939 («Landi») in der breiten Öffentlichkeit bekannt und in den 1940er und 1950er Jahren gepflegt wurde.

Charakterisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landistil zeichnet sich durch eine funktionale, sachliche, leichte und reduzierte Gestaltung aus. Er ist einerseits als Abkehr von der traditionellen oder historisierenden Bauweise zu sehen, steht aber andererseits auch im klaren Gegensatz zur monumentalen Bauweise des Faschismus, insbesondere zur Architektur im Nationalsozialismus. Die Kunstgeschichte sieht im Landistil eine Ausprägung des Heimatschutzstils.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Bauwerke und Objekte sind Beispiele für den Landistil:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]