Faschismus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt faschistische Gruppen in und außerhalb Europas bis 1945. Die Ursachen für das Entstehen faschistischer Bewegungen, ihre gemeinsamen Merkmale und die Diskussion um den Faschismusbegriff erörtert der Artikel Faschismustheorie.
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Die Diktatoren Benito Mussolini und Adolf Hitler 1940 in München.

Faschismus war zunächst die Eigenbezeichnung einer politischen Bewegung, die unter Führung von Benito Mussolini in Italien von 1922 bis 1943/45 die beherrschende politische Macht war und ein diktatorisches Regierungssystem trug (siehe Italienischer Faschismus).

Ab den 1920er Jahren wurde der Begriff für alle extrem nationalistischen, nach dem Führerprinzip organisierten antiliberalen und antimarxistischen Bewegungen, Ideologien oder Herrschaftsysteme verwendet, die seit dem Ersten Weltkrieg die parlamentarischen Demokratien abzulösen suchten. Die Verallgemeinerung des Faschismus-Begriffs von einer zeitlich und national begrenzten Eigenbezeichnung zur Gattungsbezeichnung einer bestimmten Herrschaftsart ist umstritten, besonders für den Nationalsozialismus in Deutschland. Mit Neofaschismus bezeichnet man Strömungen und Parteien, die nach 1945 an die Tradition des Faschismus anknüpfen.[1]

Begriff

Das römische Fascis, Symbol und Namensgeber der italienischen Faschisten

Der aus dem italienischen Wort für Bund – fascio – abgeleitete Begriff Faschismus wird von Historikern als „gewissermaßen inhaltsleer“ beschrieben, da er „so gut wie nichts über das Wesen dessen aus[sagt], was faschistisch ist oder sein soll“. Darin unterscheide sich dieser Ismus ganz entscheidend von anderen Ismen, wie Konservativismus, Liberalismus oder Sozialismus. Ein fascio ist ein Verein, ein Bund, daher wären Faschisten wörtlich übersetzt Bündler und Faschismus wäre Bündlertum.[2]

Die Etymologie des Wortes fascio wird meist abgeleitet vom lateinischen fasces. Diese Rutenbündel waren Machtsymbole zu Zeiten des Römischen Reiches, die die Liktoren vor den höchsten römischen Beamten, den Konsuln, Prätoren und Diktatoren, hertrugen.[3]

Im 19. Jahrhundert bezeichnete das Wort fascio das Selbstverständnis der italienischen National- und Arbeiterbewegung als revolutionärer Kraft. So symbolisierte das Rutenbündel in der nationalen Bewegung im 19. Jahrhundert die Einheit der Nation, und fascio bezog sich im seit 1870 geeinten Italien auf unabhängige und sogar anarchistische Arbeiterorganisationen.[4]

Der Begriff Fascismo, der um 1900 zum Banner der revolutionären Arbeiterbewegung avanciert war,[5] wurde ab 1919 mit den „Fasci di combattimento“ identifiziert: jene „Kampfbünde“, die Mussolini im März 1919 gründete.[6]

Definition

Hauptartikel: Faschismustheorie

Verschärft wird die Problematik einer Faschismusdefinition dadurch, dass die meisten europäischen Bewegungen der Zwischenkriegszeit, die im allgemeinen als faschistisch bezeichnet werden, dieses Wort – anders als fast alle kommunistischen Parteien und Regime, die es vorzogen, sich als kommunistisch zu bezeichnen – gar nicht verwendet haben.[7] Was Faschismus ist oder sein soll, wurde vornehmlich von seinen Gegnern bestimmt, die Theorien des bzw. über den Faschismus entwickelt haben.[8] Seit den 1920er Jahren ist eine intensive Debatte um den Faschismus als umfassenden Gattungsbegriff geführt worden, der nicht nur die von Mussolini geführte Bewegung und Diktatur erklären, sondern ähnliche Organisationen und Regimes in anderen europäischen Staaten kennzeichnen soll. Die empirische Forschung hat dabei vorrangig auf die Identifizierung von strukturellen Kernelementen des Faschismus gezielt.[9]

Ein übergreifender (generischer) Faschismusbegriff, der die bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs bestehenden Regime in Italien, Deutschland und Japan umfasst, ist in der historischen Forschung umstritten. Einige Historiker wollen den Begriff auf Italien beschränken. Andere wie Bernd Martin halten „Faschismus“ als Gattungsbegriff nur für die „Bewegungsphase“ für sinnvoll:

„Faschismus als übergeordneter Gattungsbegriff eignet sich mithin allenfalls für die Bewegungsphasen der drei genuin entstandenen, gemeinhin so genannten Faschismen in Deutschland, Italien und Japan. Als umfassender Begriff für die Regimephasen trägt der Ausdruck hingegen nicht und kann der völlig unterschiedlichen Herrschaftsabsicherung nicht gerecht werden. Es würde daher der historischen Wirklichkeit wie auch dem historischen Selbstverständnis der damaligen Regime in Berlin, Rom und Tokio besser entsprechen, den abgegriffenen Faschismusbegriff aufzugeben.“

Bernd Martin[10]

Faschismusforscher wie zum Beispiel Roger Griffin, die von einem generischen Faschismusbegriff ausgehen, zielen auf den ideologischen Kern des Faschismus:

„Da die Definition auf den ideologischen Kern zielt statt auf die konkreten historischen Erscheinungsformen (Führerkult, Paramilitarismus, Politik des Spektakels usw.), mit anderen Worten: da sie Faschismus genau wie andere generische politische Ideologien (Liberalismus, Sozialismus, Konservatismus) behandelt, wird es einsichtig, ein politisches Phänomen auch dann als faschistisch zu betrachten, wenn es nur im embryonalen Zustand im Kopf eines Ideologen und ohne Ausdruck in einer politischen Partei, geschweige denn einer Massenbewegung, existiert. Darüber hinaus mag es sinnvoll sein, eine Form politischer Energie als faschistisch zu erkennen, selbst wenn sie auf die Absicht verzichtet, als parteipolitische und/oder paramilitärische Kraft zu operieren und stattdessen einem Ansatz folgt, der eher mit politischem Quietismus denn mit revolutionärem Fanatismus zu tun zu haben scheint.“

Roger Griffin[11]

Italien

Hauptartikel: Italienischer Faschismus
Wappen Italiens während der Herrschaft der Faschisten

Mussolini gründete 1915 für Italiens Kriegseintritt die Fasci d’azione rivoluzionaria und bildete am 23. März 1919 aus den Fasci dēi lavoratōri und Fasci siciliani die Bewegung der Fasci italiani di combattimento („Italienischer Kampfverband“), der ein Rutenbündel zu seinem Zeichen machte. Er bestand anfangs überwiegend aus Anhängern des Syndikalismus, einer Weiterentwicklung des Gewerkschafts-Sozialismus, bis Mussolini ihn 1921 scharf gegen Sozialismus und Kommunismus abgrenzte. Damit wurde seine nun Partito Nazionale Fascista (PNF) genannte Partei auch von bürgerlichen Mittelschichten wählbar und von Teilen der katholischen Kirche, des Beamtentums und der Armee Italiens unterstützt.

Mit Hilfe von Paramilitärs, Straßenterror, einem starken Personenkult, Massenpropaganda und dem wirksam inszenierten „Marsch auf Rom“ eroberte Mussolini 1922 das Amt des italienischen Ministerpräsidenten. Er baute dann schrittweise mit einem Ermächtigungsgesetz, Verbot der übrigen Parteien, Aufhebung der Bürgerrechte und Pressefreiheit, Ausbau der Parteimiliz und politischen Morden bis 1925 eine Einparteiendiktatur unter einem von ihm geführten „Großen Faschistischen Rat“ in Italien auf.

1932 legte er die Ideologie seines Staatssystems schriftlich vor (La dottrina del fascismo): Merkmale waren ein extremer Nationalismus, eine durch Krieg angestrebte Großmachtstellung für Italien im Mittelmeerraum, die Betonung des „Willens zur Macht“ (Friedrich Nietzsche), des autoritären Führerprinzips (Vilfredo Pareto), der „direkten Aktion“ als „schöpferischem Gestaltungsprinzip“ (Georges Sorel) und einer totalitären, von einer Geheimpolizei überwachten Verschmelzung von Staat und alleinregierender Partei. Die sozialrevolutionäre Komponente der Aufstiegszeit trat zurück; verordnete Einheitsorganisationen von Arbeitern und Unternehmern sollten Klassenkampf unterbinden.[12] Um neben der Macht auch die Hegemonie im Sinne Antonio Gramscis zu gewinnen, übernahm der Staat auch die Sportbewegung. Hiermit sollten Körperkult, Verherrlichung von Kraft, Männlichkeit, Demonstration der italienischen Überlegenheit in körperbezogenen Aktivitäten wie Sport, Fußball-Weltmeisterschaft und Olympischen Spielen gewonnen werden. Das Comitato Olimpico Nazionale Italiano wurde verstaatlicht und der Spitzensport mit Staatsamateuren international leistungsfähig gemacht.[13]

Als Kennzeichen des Faschismus nach italienischem Vorbild gelten daher voluntaristische und futuristische Politikkonzepte, die den Machtwillen ökonomischen Zwängen vorordnen und die künftige radikale Umgestaltung der Gesellschaft als nationale Bestimmung anstreben,[14] eine offen terroristische und diktatorische Herrschaftsform, die sich als Volkswille ausgibt, mit ausgeprägtem Personenkult[15] und einer starken Ästhetisierung der Politik, die gegensätzliche Interessen und Strömungen überwölben und zusammenhalten soll.

Anfangs war der Faschismus nicht antisemitisch ausgerichtet. Wiederholt lehnte Mussolini in öffentlichen Äußerungen den Rassismus und Antisemitismus der Nationalsozialisten ab, in dem er eine Wiederkehr des „Germanismus“ sah, den er in seiner Jugend stets bekämpft habe.[16][17] Erst seit Mitte der 1930er Jahre gab es infolge der politischen Koalition Mussolinis mit dem Deutschen Reich antisemitische Agitationen, die dann auch in den Erlass antijüdischer Gesetze mündeten. Diese Politik zielte aber niemals auf Vernichtung der europäischen Juden, sondern auf ihre Entrechtung, Enteignung und Vertreibung.

Die faschistische „Neue Ordnung“ Italiens unterschied sich durch ihren Etatismus deutlich vom NS-Regime, indem Mussolinis starker Staat die alten Eliten einband. Er behielt auch mit seinen Eroberungskriegen in Libyen und Äthiopien eine traditionell kolonialistische Macht- und Expansionspolitik bei. Dabei kam es auch dort zu massenhaften Internierungen von etwa 100.000 Personen in Konzentrationslagern und Massenerschießungen von Kriegsgefangenen unter dem Deckmantel der Partisanenbekämpfung, aber zu weit weniger Justizmorden als etwa in der deutschen Wehrmacht.[18]

Überblick der faschistischen Bewegungen in Europa

Die folgenden Tabellen beruhen auf den Forschungsergebnissen der vergleichenden Faschismusforschung und behandeln ausschließlich faschistische Bewegungen, die von dieser überwiegend als solche eingestuft werden.

Faschistische Parteien, die ein Regime errichten oder sich an einem beteiligen konnten
Land Partei/Bewegung Flagge/Symbol Gründung Grußformel Regime(beteiligung) Anmerkung
Italien Faschisten
Flag of Italian Fascism.svg
1919 „Saluto al Duce! – A noi!“ 1922–1945 Seit 1922 Teil einer Koalitionsregierung mit Konservativen und Nationalisten, ab 1925 diktatorisch regierend. Nach der Eroberung Albaniens bestand dort von 1939 bis 1943 die Albanische Faschistische Partei als lokaler Parteiabkömmling der italienischen Faschisten.
Deutschland Nationalsozialisten
Flag of the NSDAP (1920–1945).svg
1920 „Heil Hitler!“
„Sieg Heil!“
1933–1945 Von 1926 bis 1938 (ab 1933 im Untergrund) bestand in Österreich eine österreichische NSDAP als lokaler Parteiabkömmling der deutschen Nationalsozialisten. Einteilung als "Faschistisch" umstritten.
Spanien Falangisten
Bandera FE JONS.svg
1933 1936–1977 Ab 1937 als Teilfraktion innerhalb der franquistischen Staatspartei F.E.T. y de las JONS.
Rumänien Eiserne Garde
Flag of the Legionary Movement.png
1927 1940–1941 Während der Regimephase rumänische Staatpartei in einer Koalition mit dem Militär unter Ion Antonescu.
Kroatien Ustascha
Ustaše symbol.svg
1929 „Za dom – spremni!“ 1941–1945
Ungarn Pfeilkreuzler
Flag of the Arrow Cross Party 1937 to 1942.svg
1937 „Kitartás!“ 1944–1945
Parteien, die überwiegend als „faschistisch“ eingestuft werden, aber kein eigenes Regime aufbauen konnten
Land Partei/Bewegung Gründung Anmerkung
Belgien Rexisten
Verdinaso
1930
1931
Bulgarien SBNL 1933
Dänemark Dänische Nationalsozialistische Arbeiterpartei 1930
Estland EVL 1929
Finnland Vaterländische Volksbewegung 1932
Frankreich Action française
Parti Populaire Français
Rassemblement national populaire
1898
1936
1941
Großbritannien British Union of Fascists 1935
Irland Army Comrades Association 1931
Island Nationalistische Partei 1933
Serbien ZBOR 1934/1935
Lettland Donnerkreuz 1932
Liechtenstein Volksdeutsche Bewegung in Liechtenstein 1938
Litauen Litauische Aktivistenfront 1940
Luxemburg Volksdeutsche Bewegung 1940
Niederlande Nationaal-Socialistische Beweging 1931
Norwegen Nasjonal Samling 1933
Österreich Heimatblock,
Nationalsozialisten
1930
1918/26
Polen Nationalradikales Lager 1934
Schweden Nationalsocialistiska Arbetarepartiet 1933
Schweiz Nationale Front 1930
Sowjetunion Russische Faschistische Partei
Organisation Ukrainischer Nationalisten
1931
1929
Tschechoslowakei Nationale Faschistische Gemeinde,
Vlajka,
Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei,
Sudetendeutsche Partei
1926
1928
1918
1933

Außereuropäische Staaten

Japan (1926–1945)

Der revolutionäre Impuls zahlreicher Theoretiker (wie Kita Ikki oder Takabatake Motoyuki), Gruppierungen und Parteien ab den 1920er Jahren war schwächer als in Europa ausgeprägt und eher auf die Vorherrschaft einer bürokratischen, nichtdemokratischen, konstituellen Monarchie auf Basis traditioneller Werte als auf eine völlig neue Ordnung gerichtet. Die ab 1936 stärksten Gruppen, die nach der Hitlerjugend geschaffene Großjapan-Jugendpartei (大日本青年党, Dai-Nippon Seinen-tō) und die politische Partei Gesellschaft des Östlichen Weges (東方会, Tōhōkai), waren keine faschistischen Bewegungen, kamen aber faschistischen Organisationen am Nächsten.[19] Der japanische Autoritarismus ab 1940 kann eher als ein komplexes Gemenge von Staatsbürokraten, konservativen Wirtschaftsführern und militärischen Prätorianern beschrieben werden.[20]

Die Anfangsperiode der Shōwa-Zeit von 1926 bis 1945, speziell ab dem Angriff auf China 1937, als Faschismus zu bezeichnen ist problematisch. Dennoch wird der Ausdruck Tennō-Faschismus durchaus verwendet.[21] Westliche Wissenschaftler räumen den Unterschieden zu den europäischen Faschismen breiteren Raum ein, modifizieren den Begriff zu „Militär- oder Kaisersystemfaschismus“, oder lehnen ihn – trotz Parallelen hinsichtlich Autoritarismus, Militarismus, imperialen Anspruch und rassischer Ideologie – in Bezug auf Japan als ungeeignet ab. So hält George M. Wilson das Konzept eines „japanischen Faschismus“ für verfehlt, da in Japan keine politische Bewegung die Macht an sich reißen wollte, die formelle verfassungsmäßige Autorität zumindest nach außen intakt geblieben sei und ein gewisses Maß an Pluralismus weiter existiert habe.[22] Gregory J. Kasza verweist auf das Fehlen wesentlicher Elemente des Faschismus, wie einer Einheits- oder Massenpartei oder eines „Führers“, sowie auf die großteils kriegsbedingte Einführung „typisch faschistischer“ Elemente. Die Reihenfolge von „Bewegung – Ideologie – Regime“ des europäischen Faschismus sei in Japan genau in umgekehrter Reihenfolge anzutreffen.[19] Ein Versuch der Etablierung einer Einheitspartei auf Konsensbasis war die Taisei Yokusankai (1940–1945) von Premierminister Konoe Fumimaro, die jedoch von inneren Grabenkämpfen beherrscht war und aus der beispielsweise die Tōhōkai 1941 wieder austrat. Vor der Shūgiin-Wahl 1942 gründete Premierminister Tōjō Hideki die Yokusan Seijikai (翼賛政治会), verbot alle anderen Parteien und nahm alle gewählten Abgeordneten zwangsweise auf.[23]

Siehe auch

Literatur

Vergleichende Faschismusforschung
  • Arnd Bauerkämper: Der Faschismus in Europa 1918–1945. Reclam, Stuttgart 2006, ISBN 3-15-017049-4.
  • Francis L. Carsten: Der Aufstieg des Faschismus in Europa. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1968.
  • Jerzy W. Borejsza: Schulen des Hasses. Faschistische Systeme in Europa. Fischer TB, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-596-60160-6.
  • Armin Heinen: Erscheinungsformen des europäischen Faschismus. In: Christoph Dipper, Lutz Klinkhammer, Alexander Nützenadel: Europäische Sozialgeschichte. Festschrift für Wolfgang Schieder. (= Historische Forschungen; Bd. 68) Duncker & Humblot, Berlin 2000, ISBN 3-428-09843-9, S. 3–20.
  • Philip Morgan: Fascism in Europe, 1919–1945. Routledge, New York 2003, ISBN 978-0-415-16942-4.
  • Ernst Nolte: Der Faschismus in seiner Epoche. Action française, italienischer Faschismus, Nationalsozialismus. Piper, München 1984, ISBN 3-492-10365-0.
  • Robert Paxton: Anatomie des Faschismus. DVA, München 2006, ISBN 3-421-05913-6.
  • Stanley G. Payne: Geschichte des Faschismus. Aufstieg und Fall einer europäischen Bewegung. Propyläen, Berlin 2001, ISBN 3-549-07148-5.
  • Thomas Schlemmer / Hans Woller (Hrsg.): Der Faschismus in Europa. Wege der Forschung. de Gruyter/Oldenbourg, München 2014, ISBN 978-3-486-77843-4.
  • Wolfgang Wippermann: Europäischer Faschismus im Vergleich (1922–1982). Suhrkamp, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-518-11245-7.
  • Wolfgang Wippermann: Faschismus. Eine Weltgeschichte vom 19. Jahrhundert bis heute. Primus, Darmstadt 2009, ISBN 3-89678-367-X.
Einzelstaaten
Aufarbeitung

Weblinks

 Wiktionary: Faschismus – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Faschist – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Faschismus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikiquote: Faschismus – Zitate

Einzelnachweise

  1. Der Brockhaus in fünfzehn Bändern. Vierter Band, Eis – Fra. Leipzig/Mannheim 1997, S. 280 f.
  2. Wippermann: Faschismus. Eine Weltgeschichte, S. 7.
  3. Wolfgang Benz, Hermann Graml, Hermann Weiß (Hrsg.): Enzyklopädie des Nationalsozialismus, 3. Auflage, Klett-Cotta, Stuttgart 1997, S. 453.
  4. Baukämper: Der Faschismus in Europa 1918–1945. S. 13.
  5. Bauerkämpfer: Der Faschismus in Europa 1918–1945. S. 14.
  6. Hans-Georg Herrnleben: Totalitäre Herrschaft. Faschismus – Nationalsozialismus – Stalinismus, Ploetz, Freiburg 1980, S. 21.
  7. Payne: Geschichte des Faschismus. S. 11f.
  8. Wippermann: Faschismus. Eine Weltgeschichte, S. 7.
  9. Bauerkämper: Der Faschismus in Europa 1918–1945. S. 27 f.
  10. Bernd Martin: Zur Tauglichkeit eines übergreifenden Faschismus-Begriffs. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 29. Jg. 1981, S. 48–73 (PDF; 6,3 MB).
  11. Roger Griffin (2005): Völkischer Nationalismus als Wegbereiter und Fortsetzer des Faschismus: Ein angelsächsischer Blick auf ein nicht nur deutsches Phänomen. In: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn, Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt – Analysen rechter Ideologie. Münster: Unrast.
  12. Der Große Brockhaus in zwölf Bänden. 18. Auflage, Dritter Band, Wiesbaden 1978, S. 651 f.
  13. Arnd Krüger: Sport im faschistischen Italien (1922–1933), in: G. Spitzer, D. Schmidt (Hrsg.): Sport zwischen Eigenständigkeit und Fremdbestimmung. Festschrift für Prof. Dr. Hajo Bernett. P. Wegener, Bonn 1986, S. 213–226; Felice Fabrizio: Sport e fascismo. La politica sportiva del regime, 1924–1936. Guaraldi, Rimini 1976.
  14. Manfred Hinz: Die Zukunft der Katastrophe. Mythische und rationalistische Geschichtstheorie im italienischen Futurismus, S. 1–18 und 89–111.
  15. Vgl. Clemens Zimmermann: Das Bild Mussolinis. Dokumentarische Formungen und die Brechungen medialer Wirksamkeit. In: Gerhard Paul: Visual History. Ein Studienbuch. S. 225 f.
  16. Hugo Valentin, Antisemitenspiegel. Der Antisemitismus: Geschichte, Kritik, Soziologie. Wien 1937, S. 72.
  17. Ernst Nolte, Der Faschismus in seiner Epoche. München 1984, S. 288 f.
  18. Thomas Schlemmer, Hans Woller, Der italienische Faschismus und die Juden 1922 bis 1945. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Heft 2/2005, München 2005, S. 164–201.
  19. a b Gregory J. Kasza: Fascism from above? Japan's kakushin right in comparative perspective. In: Stein, Ugelvik, Larsen: Fascism Outside Europe. The European Impulse Against Domestic Conditions in the Diffusion of Global Fascism. Columbia University Press, 2002, S. 185 ff.
  20. Stanley Payne: Geschichte des Faschismus. Aufstieg und Fall einer europäischen Bewegung. Propyläen, 2001, ISBN 3-549-07148-5, S. 411.
  21. Siehe etwa Georg Blume: Pokémon zählt nicht, taz vom 31. März 2001, sowie Ruth Schneider: Tennofaschismus. Grundstrukturen des Tennō-Faschismus und seiner außenpolitischen Richtlinien. japanlink.de, beides abgerufen am 7. Oktober 2009.
  22. George M. Wilson: A New Look at the Problem of Japanese Fascism. In: Comparative Studies in Souety and History, 1967/68, S. 401–412; zitiert nach Payne 2001, S. 402.
  23. Mayumi Itoh: The Hatoyama Dynasty. Palgrave Macmillan, 2003, ISBN 978-1-4039-6331-4, S. 68.