Lauen

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Naturschutzgebiet Lauen

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

NSG Lauen mit solitären Nadelbäumen und Weidbuchen

Lage Albstadt im Zollernalbkreis, Baden-Württemberg
Fläche 6,1 ha
Kennung 4.085
WDPA-ID 164398
Geographische Lage 48° 15′ N, 9° 4′ OKoordinaten: 48° 14′ 33″ N, 9° 4′ 19″ O
Lauen (Baden-Württemberg)
Meereshöhe von 890 m bis 915 m
Einrichtungsdatum 24. November 1980
Verwaltung Regierungspräsidium Tübingen

Lauen ist ein mit Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen vom 24. November 1980 ausgewiesenes Naturschutzgebiet mit der Nummer 4.085.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Naturschutzgebiet befindet sich im Naturraum Hohe Schwabenalb und liegt zwischen Truchtelfingen und Bitz. Es ist vollständig umgeben vom Landschaftsschutzgebiet Nr. 4.17.001 Albstadt-Bitz.

Schutzzweck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Verordnung ist der Schutzzweck die Erhaltung einer Wacholderheide und deren Übergang zum Wald mit solitären Nadelhölzern und dem größten Vorkommen des Gelben Enzians im Zollernalbkreis sowie zahlreichen anderen geschützten Pflanzen.

Flora und Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das massenhafte Auftreten des Gelben Enzians geht auf eine Aktion des Schwäbischen Heimatbundes zurück, der hier im Jahr 1930 Samen ausstreute. Eine weitere Besonderheit ist das Vorkommen der Orchideenart Grüne Hohlzunge. Bemerkenswert ist die große Population der Heuschreckenart Warzenbeißer.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Regierungspräsidium Tübingen (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Tübingen. Thorbecke, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-7995-5175-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Naturschutzgebiet Lauen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien