lauter niemand

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lauter niemand - Berliner Zeitschrift für Lyrik und Prosa

Beschreibung deutsche Literaturzeitschrift
Erstausgabe 1996
Verkaufte Auflage 8000 Exemplare
([1])
Chefredakteur Clemens Kuhnert
Herausgeber lauter niemand e.V.
Weblink www.lauter-niemand.de
ISSN

lauter niemand ist eine in Berlin erscheinende deutschsprachige Literaturzeitschrift. Autoren der Zeitschrift sind unter anderem Monika Rinck, Jan Wagner und Juli Zeh. Zwischen 1996 und 2003 wurden Beiträge von 112 Autoren veröffentlicht.[1]

Der Name stellt eine Reverenz an Franz Kafkas Erzählung Der Ausflug ins Gebirge dar.[2] Die Zeitschrift veröffentlicht Beiträge junger, zumeist noch unbekannter Autoren. Sie hat eine gedruckte Auflage von etwa 8000 Exemplaren und ist damit eine der auflagenstärksten deutschen literarischen Periodika. Die Zeitschrift erscheint unregelmäßig etwa einmal im Jahr. 2006 erschien eine englische Ausgabe der Zeitschrift unter dem Titel No Man's Land.

Die Zeitschrift wird herausgegeben von lauter niemand e.V., einem gemeinnützigen Verein, der von Clemens Kuhnert geleitet wird. Der Verein ist in erster Linie ein Literaturlabor, eine freie Lesebühne, bei der zumeist unbekannte Autoren selbst verfasste Lyrik oder Prosatexte vorstellen, die anschließend von einem offenen Auditorium, das zum großen Teil selbst aus Literaten besteht, kritisiert werden.

lauter niemand vergab bisher in den Jahren 2003, 2005 und 2006 den lauter niemand lyrikpreis. Die Preisträger waren unter anderem Tom Schulz, Ron Winkler und René Hamann.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sandra Uschtrin und Heribert Hinrichs (Hrsg.): Handbuch für Autorinnen und Autoren. 8. Auflage. Uschtrin Verlag, Inning am Ammersee 2015, ISBN 978-3-932522-16-1, S. 285.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stefanie Richter: Kartons voller Talente. In: taz vom 11. Dezember 2003.
  2. Kirsten Küppers: Gala-Auftritt im Schnee. In: taz vom 29. Dezember 2001.