Monika Rinck

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Monika Rinck auf dem Literarischen März 2015

Monika Rinck (* 29. April 1969 in Zweibrücken) ist eine deutsche Dichterin.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur studierte Monika Rinck Religionswissenschaft, Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Bochum, Berlin und Yale. Sie verfasst Lyrik, Prosa und Essays, die sie in verschiedenen Verlagen und zahlreichen Anthologien (u.a. Der Große Conrady) und Literaturzeitschriften (u.a. BELLA triste, Poetenladen) veröffentlichte, und ist als Übersetzerin tätig. Darüber hinaus schrieb sie Liedtexte für den italoberliner Liedermacher Bruno Franceschini und die Komponisten Franz Tröger und Bo Wiget.

2008 strahlte der ORF in der Sendereihe Literatur als Radiokunst ihre Arbeit AM APPARAT (Ihr Wahrheitsstil) aus. Von 2008 bis 2016 trat sie gemeinsam mit Ann Cotten und Sabine Scho als Rotten Kinck Schow auf. Sie lehrte u.a. am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität für angewandte Kunst in Wien und kuratierte im Jahr 2017 die POETICA III in Köln. Sie ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Akademie der Künste Berlin. Von 1999 bis 2017 arbeitete sie beim rbb-Inforadio.

Einzeltitel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neues von der Phasenfront. Gegenstand: unproduktive Phasen, ein Theorie-Comic. b_books 1998, ISBN 3-933557-00-3.
  • Begriffsstudio [1996-2001]. Edition Sutstein 2001, ISBN 3-932731-06-9.
  • Verzückte Distanzen, Gedichte. Zu Klampen, Springe 2004, ISBN 3-933156-81-5.
  • fumbling with matches = Herumfingern an Gleichgesinnten. SuKuLTuR, Berlin 2005 (Reihe „Schöner Lesen“, Nr. 38), ISBN 3-937737-42-1.
  • Ah, das Love-Ding, Essays. Kookbooks, Berlin 2006, ISBN 3-937445-20-X.
  • zum fernbleiben der umarmung, Gedichte. Kookbooks, Berlin 2007, ISBN 978-3-937445-23-6.
  • pass auf, pony! ein Hörbuch, Illustration: Petrus Akkordeon. Edition Sutstein 2008, ISBN 978-3-932731-13-6.
  • HELLE VERWIRRUNG / Rincks Ding- und Tierleben. Gedichte. Texte unter Zeichnungen. Kookbooks, Berlin 2009, ISBN 978-3-937445-37-3.
  • ELF KLEINE DRESSUREN. Max Marek (Scherenschnitt) und Monika Rinck (Texte). edition sutstein, Berlin 2009, ISBN 978-3-932731-14-3.
  • PARA-Riding. Laura (Riding) Jackson, Christian Filips und Monika Rinck (Gedichte, Essays, Übersetzungen). Roughbook 015, Berlin und Solothurn 2011.
  • Helm aus Phlox. Zur Theorie des schlechtesten Werkzeugs. Mit Ann Cotten, Daniel Falb, Hendrik Jackson und Steffen Popp. Merve Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-88396-292-4.
  • ICH BIN DER WIND. Geschwinde Lieder für Kinder. Mit Audio-CD. Illustriert von Andreas Töpfer. Mit Wilhelm Taubert (Lieder), Katia Tchemberdji (Komposition), Monika Rinck (Texte). Kookbooks Berlin 2011, ISBN 978-3-937445-48-9.
  • HONIGPROTOKOLLE. Sieben Skizzen zu Gedichten, welche sehr gut sind. Mit vier Liedern von Bo Wiget und einem Poster von Andreas Töpfer. Kookbooks, Berlin 2012, ISBN 978-3-937445-49-6.[1]
  • HASENHASS. Eine Fibel in 47 Bildern. Verlag Peter Engstler, Ostheim/Rhön 2013, ISBN 978-3-941126-50-3.
  • Monika Rinck (= Poesiealbum 314), Lyrikauswahl von Klaus Siblewski, Grafik von Stefan Rinck. Märkischer Verlag Wilhelmshorst 2014, ISBN 978-3-943708-14-1.
  • I AM THE ZOO / Candy - Geschichten vom inneren Biest. Mit Nele Brönner (Illustrationen). Verlag Peter Engstler, Ostheim/Rhön 2014, ISBN 978-3-941126-65-7.
  • RISIKO UND IDIOTIE. Streitschriften. Kookbooks, Berlin 2015, ISBN 978-3-937445-68-7.
  • LIEDER FÜR DIE LETZTE RUNDE. Ein Hörbuch. Text: Monika Rinck. Komposition: Franz Tröger. Gesang: Christian Filips. Kookbooks, Berlin 2015, ISBN 978-3-937445-72-4
  • Wir. Essay. Verlagshaus Berlin 2015, ISBN 978-3-945832-06-6.
  • DIE VERLORENE WELT / THE LOST WORLD. Im Rahmen des Modellprojektes Kunst/Natur. Künstlerische Interventionen im Museum für Naturkunde Berlin. Erscheint zur Ausstellung vom 25.4. bis 23.7.2017. Englische Übersetzung: Nicholas Grindell. Berlin, 2017, ISBN 978-3-946512-03-5.[2]

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • István Kemény: Nützliche Ruinen, Gedichte. Aus dem Ungarischen von Orsolya Kalász, Monika Rinck, Gerhard Falkner, Steffen Popp. Gutleut Verlag 2007, ISBN 978-3-936826-64-7.
  • János Térey: KaltWasserKult, Gedichte. Aus dem Ungarischen von Orsolya Kalász, Monika Rinck, Gerhard Falkner. Akademie Schloss Solitude, 2007, ISBN 978-3-937158-28-0.
  • Bálint Harcos: Naive Pflanze, Erzählung. Aus dem Ungarischen von Orsolya Kalász und Monika Rinck. Akademie Schloss Solitude, 2008, ISBN 978-3-937158-40-2.
  • István László G.: Sandfuge, Gedichte. Aus dem Ungarischen von Orsolya Kalász und Monika Rinck. Akademie Schloss Solitude, 2009, ISBN 978-3-937158-47-1.
  • Tomaž Šalamun: Rudert! Rudert! Gedichte. Aus dem Slowenischen von Gregor Podlogar und Monika Rinck. Edition Korrespondenzen, 2012, ISBN 978-3-902113-95-5.
  • András Gerevich: Teiresias' Geständnisse, Gedichte. Aus dem Ungarischen von Orsolya Kalász, Timea Tankó und Monika Rinck. Akademie Schloss Solitude, 2013, ISBN 978-3-937158-73-0.
  • Kinga Tóth: Allmaschine, Gedichte. Aus dem Ungarischen von Orsolya Kalász und Monika Rinck. Ungarisch, Deutsch. Edition Solitude, 2014, ISBN 978-3-937158-80-8.
  • István Kemény: ein guter traum mit tieren, Gedichte. Aus dem Ungarischen von Orsolya Kalász und Monika Rinck. Ungarisch, Deutsch. Matthes & Seitz, 2015, ISBN 978-3-95757-146-5.
  • Márió Z. Nemes: Puschkins Brüste, Gedichte. Aus dem Ungarischen von Orsolya Kalász, Monika Rinck und Matthias Kniep. Ungarisch, Deutsch. Edition Solitude, 2016, ISBN 978-3-937158-95-2
  • Magnus William-Olsson: Homullus absconditus, Gedichte. [HYPNO-HOMULLUS] Unter Hypnose aus dem Schwedischen ins Deutsche übersetzt und herausgegeben von Monika Rinck. (= roughbooks; 039). Urs Engeler, Solothurn 2016, ISBN 978-3-906050-24-9.
  • Eugene Ostashevsky: Der Pirat, der von Pi den Wert nicht kennt, Gedichte. Aus dem amerikanischen Englisch von Monika Rinck und Uljana Wolf. kookbooks 2017, ISBN 978-3937445830.

Auszeichnungen und Stipendien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Monika Rinck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise, Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rezension von Meike Feßmann auf Deutschlandradio Kultur vom 25. Juni 2012: Poetik des Sammelns Monika Rinck: „Honigprotokolle“, abgerufen 25. Juni 2012.
  2. Kunst/Natur III – Künstlerische Interventionen im Museum für Naturkunde Berlin, Presseinformation, Museum für Naturkunde, abgerufen am 26. April 2017.
  3. Reinfrank-Preis Die Stadt Speyer ehrt die Lyrikerin Monika Rinck. sueddeutsche.de, abgerufen am 29. März 2009.
  4. Freiburg: Peter-Huchel-Preis 2013 für Lyrikerin Monika Rinck, SWR.de
  5. Reinold Herrmanns: Monika Rinck, Tübinger Stadtschreiberin. SWR2, 28. Juni 2014, abgerufen am 19. Juli 2014.
  6. Heimrad-Bäcker-Preis für Monika Rinck. Lyrikzeitung.com, 21. Mai 2015, abgerufen am 25. Mai 2015.
  7. Leonie Berger: "And the winner is..." 2016-11-21, abgerufen am 22. November 2016.
  8. Villa Aurora-StipendiatInnen 2018, Villa Aurora, 14. Juli 2017, abgerufen am 15. Juli 2017.