Leander Scholz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Leander Scholz (* 16. April 1969 in Aachen) ist ein deutscher Kulturwissenschaftler und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leander Scholz studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Germanistik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Ruhr-Universität Bochum, der Université de Paris-Sorbonne und an der Kunsthochschule für Medien in Köln.

Für seine Promotion über politische Klugheitslehren erhielt er den Bonner Universitätspreis (GEFFRUB).

Er hat mehrere Romane geschrieben, ist Mitbegründer des Tropen Verlags und freier Mitarbeiter des Deutschlandfunks.

Von 1999 bis 2008 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kölner Forschungskolleg "Medien und kulturelle Kommunikation". Seit 2008 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) der Bauhaus-Universität Weimar und Wissenschaftlicher Redakteur der im Felix Meiner Verlag halbjährlich erscheinenden Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung (ZMK). 2012 wurde er mit einer Arbeit zur Todesproblematik in der politischen Philosophie seit der Neuzeit an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar habilitiert.

Er ist mit der Journalistin und promovierten Literaturwissenschaftlerin Nadja Scholz (geb. Wick) verheiratet und lebt in Berlin. Neben diversen anderen Stipendien erhielt er 1998 das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln sowie 2001 den Literaturpreis der Bonner Lese- und Erholungsgesellschaft.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Tod der Gemeinschaft. Ein Topos der politischen Philosophie, Berlin: Akademie 2012 (=Deutsche Zeitschrift für Philosophie; Sonderband 33).
  • Fünfzehn falsche Sekunden, Roman, München: Hanser 2005.
  • Rosenfest, Roman, Hörbuch, Marburg: Medibus 2005.
  • Rosenfest, Roman, München: DTV 2003.    
  • Das Archiv der Klugheit. Strategien des Wissens um 1700, Tübingen: Niemeyer 2002 (=Communicatio; Bd. 30).
  • Windbraut, Roman, München: DTV 2002.
  • Rosenfest, Roman, München: Hanser 2001.
  • Zwei gegen einen, Prosa, Köln: Tropen 1998.
  • Jungfernpergament, Roman, Zürich: Bilger 1995.

Herausgeberschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Kapp: Grundlinien einer Philosophie der Technik. Zur Entstehungsgeschichte der Kultur aus neuen Gesichtspunkten. Mit einer Einleitung, Hamburg: Meiner 2015 (=Philosophische Bibliothek 675) (zusammen mit Harun Maye).
  • Einführung in die Kulturwissenschaft, München: Fink / UTB 2011 (zusammen mit Harun Maye).
  • Ästhetische Regime um 1800. Mit einem Beitrag von Jacques Rancière, München: Fink 2009 (=Mediologie; Bd. 21) (zusammen mit Friedrich Balke und Harun Maye).
  • Das Gesicht ist eine starke Organisation: Gilles Deleuze und die Politik der Wahrnehmung, Köln: DuMont 2004, (=Mediologie; Bd. 10) (zusammen mit Petra Löffler).
  • Einführung in die Geschichte der Medien, Paderborn: Fink / UTB 2004 (zusammen mit Albert Kümmel und Eckhard Schumacher).
  • Archivprozesse: Die Kommunikation der Aufbewahrung, Köln: DuMont 2002 (=Mediologie; Bd. 5) (zusammen mit Hedwig Pompe).
  • Die Akte Ex, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 2000, (zusammen mit Michael Zöllner).
  • Nummer 8. Zeitschrift für theoretisches Fernsehen, Köln: Tropen 1999 (zusammen mit Michael Zöllner).
  • Nummer 7. Zeitschrift für theoretisches Fernsehen, Köln: Tropen 1998 (zusammen mit Michael Zöllner).
  • Artic – Texte aus der fröhlichen Wissenschaft. Zeitschrift für Kunst, Literatur und Philosophie, Bonn: Heusch, Nr. 1, 1993 – Nr. 4, 1995 (zusammen mit Andreas Drewer, David Link u. Katrin Pahl).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]