Lenz Koppelstätter

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Lenz Koppelstätter (* 1982 in Bozen) ist ein deutschsprachiger Südtiroler Journalist und Krimischriftsteller. Seit 2015 veröffentlicht er die Krimiserie um den Südtiroler Commissario Grauner.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geboren und aufgewachsen ist Lenz Koppelstätter in Südtirol in Bozen bzw. in Tramin. Mit 13 Jahren war er Italienmeister im Cross-Lauf.[1] Später studierte er Politik in Bologna und ging nach Berlin, um Sozialwissenschaften zu studieren. Er machte seinen Abschluss an der Deutschen Journalistenschule und arbeitete danach von 2009 bis 2013 als freier Journalist und Autor, unter anderem für Zeitungen und Zeitschriften wie die FAZ, Die Zeit, den Tagesspiegel und Geo,[2] sowie als Medienentwickler. Nach über 13 Jahren in Deutschland kehrte er wieder nach Südtirol zurück.

2015 veröffentlichte er seinen ersten Kriminalroman Der Tote am Gletscher. Er spielt in den Ötztaler Alpen und befasst sich auch mit dem Fund der Gletschermumie Ötzi. Dieser und seine folgenden Krimis sind typische Regionalkrimis. Ermittler sind Commissario Grauner, der daneben auch noch Viehbauer ist, und der Ispettore Saltapepe, der aus Süditalien in die Alpen versetzt wurde.[3] Typisches Motiv von Koppelstätters Romanen sind die Dorfgemeinschaften in den Talregionen. Der dritte Roman Nachts am Brenner spielt unter anderem am Brennerpass und in Bozen.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriminalromane mit Commissario Grauner

  • Der Tote am Gletscher (2015)
  • Die Stille der Lärchen (2016)
  • Nachts am Brenner (2017)
  • Das Tal im Nebel (2018)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lenz Koppelstätter (Fragebogen) in ff – Das Südtiroler Wochenmagazin, 15. Dezember 2016
  2. Lenz Koppelstätter bei Lovely Books, abgerufen am 6. Oktober 2018
  3. Knödel in Neukölln, Lenz Koppelstätter, Der Tagesspiegel, 20. August 2018

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]