Les Babacools

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Les Babacools
Les Babacools live in Köln 2007
Les Babacools live in Köln 2007
Allgemeine Informationen
Herkunft München, Deutschland
Genre(s) Reggae
Gründung 1992
Website www.babacools.com
Aktuelle Besetzung
Gesang (spanisch)
Don Caramelo
Gesang (englisch)
Lobstarr
Tobi
Discophil
André
Buzz-T
Boris v. Johnson
Tony Dandl
Omar Kabir
Ehemalige Mitglieder
Keyboard
Stevie Fumpluggy (1992–1996)
Gitarre
Ras Jacko (1992–2004)
Percussion, Trompete
Dani El Salsero (1995–2005)
Florian Erlbeck (1992–2006)
Saxophon, Gesang
Verena Roth (2000–2006)
Keyboard
Easy Easing (1996–2006, † 2017)
Gesang
Gerry Grenada (1992–2006)

Les Babacools sind eine 1992 gegründete Band aus dem Münchner Stadtteil Laim, die zusammen mit der französischen Band Mano Negra Vorreiter des Mestizo sind.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Les Babacools gründeten sich 1991 im Münchner Stadtteil Laim.[1] Sie begannen als Coverband und interpretierten zu Beginn Blues, Lenny Kravitz und die Beatles, bevor sich Victor und Don Caramelo (von Blumentopf) der Band anschlossen und den Sound eher in Richtung Raggamuffin bewegten. Geprägt von Mano Negra, MC Solaar, P-Funk sowie Reggae entstand so eine multikulturelle Gruppe, die die klassische Band-Besetzung Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard um Perkussion und Bläser ergänzt. Die Texte sind spanisch und englisch.[2][3]

Bald wird die Band in Deutschland als Liveband bekannt, die mit Größen wie Fettes Brot, Blumentopf und Maceo Parker auftritt. 1998 erschien ihre Debüt-EP Rude Radio. Anschließend geht die Band als Support von Fun Lovin’ Criminals auf Tour. Später folgte eine Tour mit Fishbone.[2]

2003 erschien ihr Debütalbum Compañeros 36 als Eigenproduktion im Vertrieb von Soulfood.[2] 2005 folgte Mundo Stereo, das erste Album, das nicht im Eigenvertrieb, sondern über SPV Recordings erschien. Auf dem Album befinden sich Gastbeiträge von Gentleman und Jack Radics.[1][4]

2010 erschien ihr bis dato letztes Album Son Madito über GLM Music.

2017 verstarb Christoph Ising (Easy Easing), der sowohl bei Raggabund als auch bei Babacools Keyboard spielte.[5]

Don Caramelo ist außerdem Sänger von Raggabund, das Projekt betreibt er mit seinem Bruder Paco Mendoza (El Criminal).[6]

Musikstil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Les Babacools selber nennen ihre Musik „Raggafunkin“. Stilistisch ist die Band dem Crossover zuzuordnen, wobei Reggae einen Großteil der Musik einnimmt. Aber es finden sich auch andere Stile wie Funk, Mestizo, Hip-Hop, Rock und Urban in der Musik. Die Texte sind überwiegend in spanisch und englisch, aber auch italienisch und spanisch kommen zum Einsatz.[7][4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Compañeros 36 (Soulfood)
  • 2005: Mundo Stereo (SPV Recordings)
  • 2010: Son Maldito (GLM Music)

Singles & Eps[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1996: La Fiesta Comenzo (EP, Babacools Records)
  • 1998: Rude Radio (EP, Babacools Records)
  • 2003: ¡Ya Basta! (Single, Babacools Records)
  • 2005: Mestizo Fonk (Single, SPV Recordings)

Gastbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Por Que Te Vas? (Single von Caramelo & Criminal)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b JAY RUTLEDGE: Münchner Mestizen. In: Die Tageszeitung: taz. 24. Juni 2005, ISSN 0931-9085, S. 16 (taz.de [abgerufen am 31. Mai 2020]).
  2. a b c Les Babacools – laut.de – Band. Abgerufen am 10. Dezember 2018.
  3. Les Babacools biography. Abgerufen am 10. Dezember 2018 (englisch).
  4. a b Anna Kazakova/Karsten Frehe: Les Babacools - Mundo Stereo (SPV). In: irieites.de. Abgerufen am 31. Mai 2020.
  5. Jakob Biazza: Er fehlte schon lange. In: Süddeutsche Zeitung. 25. April 2017, abgerufen am 31. Mai 2020.
  6. Bayerischer Rundfunk: Vorgestellt // Raggabund: Reggae-Brüder mit Botschaft. 11. August 2009 (br.de [abgerufen am 31. Mai 2020]).
  7. LES BABACOOLS: Compañeros 36. In: Kultura-Extra, online-magazin. Abgerufen am 31. Mai 2020.