Limmer Windmühle

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Auf der „Rückkehr vom Kronsberg“ fuhr 1853 das Königlich Hannoversche Regentenpaar bei Limmer und Herrenhausen in offener Kutsche auch an der dortigen Windmühle vorbei;
Ölgemälde von Eduard Frederich, Fürstenhaus Herrenhausen-Museum

Die Limmer Windmühle bei Hannover war eine zur Zeit des Kurfürstentums Hannover Anfang des 18. Jahrhunderts errichtete, anfangs staatliche Windmühle.[1] Hauptstandort des in Limmer aufgestellten Bauwerks nahe der späteren Schwanenburg[2] war der noch heute deutlich zu erkennende Mühlenhügel[1] östlich der historischen Wegführung Ratswiese,[3] zwischen der Mündung der Fösse in die Leine und dem Sitz der ehemaligen Färberei Stichweh.[1]

Die Mühle sowie eine kurz vor der Einmündung der Fösse über die Leine führende Brücke zeichnete Johann Jakob Mackensen auf seinem 1749 geschaffenen Plan von der Churfürstl.-Braunschw.-Lüneb. Haupt und Residentz Stadt Hannover und derselbigen Gegend, biß zu dem Dorff Herrnhausen nebst den daselbst befindlichen Königl. Palais und Garten wie auch derer übrigen in dasiger Gegend gelegenen Garten und Alleen, mit Einzeichnung der Anlagen Hattorscher Garten, Fantaisie und Görtzscher Garten, erhalten im Niedersächsischen Landesarchiv (Standort Hannover), Archiv-Signatur 250 K / 3 K[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Helmut Zimmermann: Die Windmühle von Limmer, in: Hannoversche Geschichtsblätter, Neue Folge Band 50 (1996), S. 259-274
  2. Klaus Mlynek: Limmer, in: Stadtlexikon Hannover, S. 404
  3. Ilse Rüttgerodt-Riechmann: Wegesystem, in: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Stadt Hannover (DTBD), Teil 2, Bd. 10.2, hrsg. von Hans-Herbert Möller, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Institut für Denkmalpflege, Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1985, ISBN 3-528-06208-8, S. 156
  4. Michael Rohde: Zur Geschichte des Georgengartens und seiner Keimzellen: Wallmodengarten und Wangenheimgarten. In „Zurück zur Natur.“ Idee und Geschichte des Georgengartens in Hannover-Herrenhausen, Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung, veranstaltet von der Wilhelm-Busch-Gesellschaft e.V. und dem Grünflächenamt der Landeshauptstadt Hannover im Wilhelm-Busch-Museum Hannover, Deutsches Museum für Karikatur und Kritische Grafik vom 18. Mai bis 27. Juli 1997, hrsg. von der Wilhelm-Busch-Gesellschaft e.V. und dem Grünflächenamt der Landeshauptstadt Hannover. Wallstein-Verlag, Göttingen 1997, ISBN 978-3-89244-250-9 und 3-89244-250-9, S. 11–40, hier: S. 12

Koordinaten: 52° 22′ 40″ N, 9° 41′ 33″ O