Lira da Braccio

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Lira da Braccio

Die Lira da Braccio (ital., etwa „Armlyra“) ist der Grundtyp einer Familie von Streichinstrumenten der Renaissance, der wie die Viola da braccio ihre Ursprünge in der mittelalterlichen Fiedel hat. Die Lira wurde sowohl im Ensemble als auch zur Begleitung des Sologesangs gebraucht. Ihre Saiten befinden sich teils über dem Griffbrett und zum Teil neben diesem als so genannte Bordunsaiten, meist deren zwei. Die in der Regel sieben Griffsaiten laufen über einen flachen Steg, der mehrstimmiges Spiel erlaubt. Es gibt verschiedene Größen und Stimmungen der Lira, so auch als Tenorinstrument. Als größte Variante existiert die Lira da Gamba, das Bassinstrument der Familie.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hugo Ruf (Hg.): Riemann Musiklexikon. Aktualisierte Neuauflage in fünf Bänden, Schott, Mainz 2012, Bd. 3, ISBN 978 3 7957 0006 5, S. 220.