Liste der Bodendenkmale in Kemberg

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In der Liste der Bodendenkmale in Kemberg sind alle Bodendenkmale der Stadt Kemberg und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste mit Stand vom 25. Februar 2016. Die Baudenkmale sind in der Liste der Kulturdenkmale in Kemberg aufgeführt.

Denkmal-ID Fundart Ortsteil Bezeichnung Zeitstellung Lage Bemerkungen Bild
428301139 Grabmal > Grabhügel Radis Hügelgräbergruppe, 13 Grabhügel undatiert
428301136 Grabmal > Grabhügel Uthausen Hügelgräberfeld, 12 Grabhügel undatiert ca. 2,4 km SO von Radis überwiegend kleine und flache Grabhügel, durch Aufforstungen stark beeinträchtigt (zerfurcht); vermutl. sind mehr als die erfassten 12 GH vorhanden
428301135 Grabmal > Grabhügel Radis Hügelgräberfeld, 12 Grabhügel undatiert 1,5 km NW von Radis 12 überwiegend kleine (Dm. 6–10 m) und relativ flache Grabhügelverdachtsstellen nördl. im Anschluss an die Dünenlandschaft
428301134 Grabmal > Grabhügel Radis Hügelgräberfeld, 22 Grabhügel undatiert ca. 2,1 km NW von Radis, östlich der L132 nach Schleesen Die Grabhügel sind durchschnittlich 8–10 im Dm. und zw. 0,75–1,20 m hoch, zumeist dicht bewachsen, häufig angegraben
428301133 Grabmal > Grabhügel Radis Hügelgräbergruppe, 7 Grabhügel undatiert ca. 2,1 km NW von Radis, westl. der L132 nach Schleesen Die Grabhügel besitzen alle einen Dm. von ca. 8 m und sind etwa 0,5 m hoch, überwiegend mit Kiefern und Brombeergestrüpp bewachsen, häufig durch Forsttechnik zerfurcht
428300880 Grabmal > Grabhügel Radis Hügelgräberfeld, 22 Grabhügel undatiert ca. 350 m ONO vom Pabsthaus Es handelt sich um ein durch Forstbewirtschaftung stark eingeebnetes Hügelgräberfeld.
428301122 Grabmal > Grabhügel Radis Hügelgräberfeld, 13 Grabhügel undatiert ca. 1,6 km NW von Radis
428301130 Grabmal > Grabhügel Radis Hügelgräberfeld, 11 Grabhügel undatiert ca. 1,1 km SSO von Radis 11 flache, überwiegend angegrabene und dicht bewachsene Grabhügel
428300845 Grabmal > Grabhügel Radis Hügelgräberfeld Mark Gemeln, 54 Grabhügel Bronzezeit 4,0 km südöstl. vom Ort 1964 unter Schutz gestellt, 1954 wurden 38 GH kartiert, auf Basis des DGM konnten weitere 15 GH lokalisiert werden.
428301129 Grabmal > Grabhügel Radis Hügelgräberfeld, 14 Grabhügel undatiert ca. 1,7–1,9 km OSO von Radis, nahe einer Waldackerflur leicht feuchtes Gelände in Hanglage, überwiegend flache, dicht bewachsene Grabhügel, häufig zerfurcht und teilweise angegraben
428301126 Grabmal > Grabhügel Radis Grabhügelgruppe, 8 Grabhügel undatiert 2,3 km SSO von Radis zwischen den gut erkennbaren GH sind weitere flache Hügel im Gelände erkennbar
428300995 Radis Meilerplätze undatiert 2,4 km NW von Radis, westl. der L132 Radis – Schleesen 10 annähernd in Reihen ausgerichtete Meilerplätze. Visuell durch Form und Größe fast mit Grabhügeln zu verwechseln, Dm. ≈10–12 m, H. 1–1,2 m. Durch Forstpflugeinsatz stark zerfurcht. Oberflächennah ist in den Meilerplätzen Holzkohle zu finden.
428301131 Grabmal > Grabhügel Radis Hügelgräbergruppe, 3 Grabhügel (fraglich) undatiert NO hinter dem Friedhof 3 flache Grabhügelstellen, Dm. je ca. 10–12 m – es bestehen Zweifel, ob es sich eindeutig um ehemalige Grabhügel handelt
428300774 Grabmal > Grabhügel Radis Grabhügel Bronzezeit 1,3 km südöstlich von Radis aufgeforstet, stark bewachsen; eine zweite flache Erhebung wurde als Verdachtsstelle eingestuft
428300821 Grabmal > Grabhügel Ateritz Hügelgräberfeld Bronzezeit im Wald 1,2 km südwestlich Köplitz Die Hügelgräber wurden bereits 1988 unter Schutz gestellt.
428301123 Grabmal > Grabhügel Radis Hügelgräberfeld, 16 Grabhügel undatiert westlich hinter Dünengelände
428301124 Grabmal > Grabhügel Radis Hügelgräberfeld, 11 Grabhügel undatiert
428300820 Grabmal > Grabhügel Ateritz Hügelgräber (ca. 42) Bronzezeit 200 m südwestlich Mark Schmelz Keine Grabhügel zu finden. Fläche mit Erholungsgrundstücken (eingezäunt, bebaut). Hier gab es auch nie ein Grabhügelfeld – wohl Verwechslung mit Fpl. 8 OA 1445 oder Mengenschnitt an GH, da bereits nach ca. 350 m erste größere GH südlicher zu finden sind
428300819 Befestigung > Wall Ateritz Landwehr Mittelalter 2,1 km südwestlich Ort Teil der Landwehr durch Kiesabbau bereits zerstört. Landwehrverlauf entspricht altem Grenzverlauf des Territoriums der Stadt Kemberg. Die ursprüngliche Tiefe des Landwehrgrabens wurde durch Einträge (Bodenunrat) auf bis zu 0,5 m verringert.
428300815 Grabmal > Megalithgrab Bergwitz Großsteingrab undatiert nordwestlich am Ort, an der Selbitzer Str. an der Bahnlinie Nicht lokalisiert! In Ortschronik erfasst. Verbleib der Ortschronik dem Bürgermeister (2012) nicht bekannt.
428300822 Grabmal > Grabhügel Ateritz Grabhügel Bronzezeit 2,2 km südwestl. Ort
428300847 Grabmal > Grabhügel Radis Hügelgräbergruppe, 6 Grabhügel Bronzezeit 0,5 km nordwestl. vom Ort, an der Eisenbahn Die nordwestliche Dünenfläche zeigt keine markanten Stellen, welche mit 6 Grabhügeln in Verbindung gebracht werden können. Vage ergibt sich eine Situation nördlich des alten Straßenverlaufes, der L 132, linksseitig der Bahntrasse im angrenzenden Waldgebiet
428300776 Grabmal > Grabhügel Radis Grabhügel undatiert nordwestlicher Ortsrand Das Gelände ist durch Privatgrundstücke und den Sportplatz geprägt. Am Rande der Tartanbahn gibt es eine künstliche Erhebung – evtl. Grabhügelrest?
428300771 Grabmal > Grabhügel Rotta Hügelgräber, 15 Grabhügel Bronzezeit Wald 1 km südwestlich Ort Gelände ist durch Flugsande geformt worden. Darin liegen Stellen, die als Grabhügelverdachtsstellen angesehen werden können.
428300749 Grabmal > Grabhügel Radis Hügelgräberfeld, 18 Grabhügel undatiert ca. 620 ONO vom Pabsthaus
428300724 Grabmal > Grabhügel Ateritz Hügelgräberfeld, 55 Grabhügel Bronzezeit 0,5 km südl. vom Ort, beidseits der B2 Die Hügelgräber wurden bereits 1964 unter Schutz gestellt. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind noch ca. 55 Grabhügel, meist gut erhalten, vorhanden. Die ursprüngliche Anzahl der Hügelgräber muss jedoch deutlich höher gewesen sein
428300723 Grabmal > Grabhügel Lubast Hügelgräber, Gruppe von 3 Hügeln Bronzezeit 1,0 km nördl. vom Ort an der B2 3 deutliche Grabhügel Huegelgrab bei Lubast.JPG
428300719 Grabmal > Grabhügel Kemberg Hügelgräber Mark Niemitz Bronzezeit 2,5 km südöstl. vom Ort, Gruppe von 2 Hügeln Huegelgraeberfeld Mark Niemitz.JPG
428300718 Befestigung > Burg Kemberg Wasserburg „Wüste Mark Wöpk“ Mittelalter 2,2 km östl. vom Ort Burgfläche zeigt mittig Geländeeinsenkung. Am Waldrand Formen eines ehemals umgrenzenden Graben an Oberfläche.
428300717 Befestigung > Burg Kemberg Niederungsburg „Der Berg“, Burgwall Bronzezeit östl. Rand des Ortes, durch modernen Friedhof verändert Durch rezenten Friedhof stark überprägte Wallburg.
428300775 Grabmal > Grabhügel Radis Hügelgräberfeld, 11 Grabhügel Bronzezeit 1,5 km südwestlich Ort
428300846 Grabmal > Grabhügel Radis Hügelgräberfeld, 17 Grabhügel Bronzezeit 1,5 km nordwestl. vom Ort, westl. der Straße nach Schleesen
428300852 Grabmal > Grabhügel Schleesen Hügelgräberfeld, 55 Grabhügel Bronzezeit 2,3 km südöstl. vom Ort 39 Hügelgräber bzw. -stellen, davon 6 größere Grabhügel mit markanten Höhen. Die kleinen flachen Grabhügelreste liegen gereiht Ost-West ca. 50 m nördlich.
428300848 Grabmal > Grabhügel Radis Hügelgräberfeld, 24 Grabhügel Bronzezeit 1,0 km südöstl. vom Ort Grabhügel befinden sich z. T. im Forstgatter mit Starkbäumen und Aufwuchslaubbäumen
428300714 Wüstung Dabrun Wüstung „Kannabude“ Mittelalter 2,2 km östl. vom Ort Ausgrabungen 1934–35, 1962–64 (H. Agde, P. Grimm, H.-J. Bachmann) Ausdehnung nicht eindeutig erkennbar. Aber vom alten Elbarm in westliche Richtung durch die erhöhte Waldflur ist wohl die ehemalige Wüstungsausdehnung zu orientieren.
428300764 Grabmal > Grabhügel Schleesen Grabhügel Bronzezeit Wald 1,5 km südwestlich Naderkau Zerstört – ehemaliges Tagebauareal
428300765 Grabmal > Grabhügel Schleesen Grabhügelverdachtsstellen Bronzezeit Wald 1,2 km westnordwestlich Naderkau
428300766 Grabmal > Grabhügel Schleesen Hügelgräber Bronzezeit Wald südöstlich am Ort
428300853 Grabmal > Grabhügel Schleesen Hügelgräberfeld, 19 Grabhügel Bronzezeit 0,8 km südöstlich vom Ort, an der Straße nach Radis
428300740 Befestigung > Burg Wartenburg Wasserburg „Schloß“ Mittelalter nördlich Ortsrand Anlage durch Schlossbauten des 17. Jh. und Umbauten des 19. Jh. verändert, Renaissanceschloss umgeben von Wall und Wassergraben 1176 urkundliche Erwähnung als Wardenberch/burch?
428300768 Befestigung > Wall Rackith Burgwall Mittelalter Kirche, Friedhof mit östlich angrenzenden bebauten Grundstück Beim Umgehen des Objektes noch Abgrenzung von überarbeiteten Grabengebilde erkennbar. Dahinter liegt ein Friedhofsbereich, welcher erhöht liegt und durchaus den Platz einer Burgstelle andeutet. Altanlage im 17 Jh. überbaut. Erwähnung von Rackith 1004.
428300864 Grabmal > Grabhügel Rotta Hügelgräbergruppe, 3 Grabhügel Bronzezeit südöstl. vom Ort
428300787 Grabmal > Grabhügel Rotta Grabhügel Bronzezeit 1,2 km südl. vom Ort

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]