Liste der Eingemeindungen in die Stadt Möckern

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Lage der Stadt Möckern im Landkreis Jerichower Land

Mit dem Abschluss der Eingemeindungen in die Stadt Möckern am 1. September 2010 ist die Stadt die flächenmäßig viertgrößte Stadt Deutschlands und die zweitgrößte Stadt Deutschlands, die nicht zugleich ein Land ist.

In der ersten Tabelle stehen alle ehemaligen Gemeinden, die direkt nach Möckern eingemeindet wurden. Die ehemalige Gemeindefläche ist oft nicht nachweisbar. Die Gemeinden, die am selben Tag eingemeindet wurden, werden in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.

In der zweiten Tabelle stehen die ehemals selbständigen Gemeinden in alphabetischer Reihenfolge, die (zunächst) nicht in die Stadt Möckern, sondern in eine andere Gemeinde eingegliedert wurden.

Eingemeindungen in die Stadt Möckern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. September 1928 wurde aus dem Gutsbezirk Amt Möckern das Vorwerk Dalchau mit der Landgemeinde Dalchau, das Vorwerk Zeddenick mit der Landgemeinde Zeddenick und der danach verbleibenden Rest vom Gutsbezirk Amt Möckern mit der Stadt Möckern vereinigt.[1]

Eingemeindet wurden 1950 Lühe,[2] 2002 vier Gemeinden,[3] 2003 Büden und Ziepel,[4] 2004 Hohenziatz,[5] 2007 Zeppernick,[6] 2008 Theeßen,[7] 2009 elf Gemeinden[8][9] und 2010 sieben.[10]

Ehemalige Gemeinde Datum Zuwachs in ha
Lühe 01.07.1950 ?
Friedensau 01.01.2002 ?
Stegelitz 01.01.2002 ?
Wörmlitz 01.01.2002 ?
Lübars 01.07.2002 ?
Büden 01.01.2003 ?
Ziepel 01.01.2003 ?
Hohenziatz 01.01.2004 ?
Zeppernick 01.01.2007 3362,00
Theeßen 19.01.2008 2204,08
Dörnitz 01.01.2009 1736,74
Hobeck 01.01.2009 1744,67
Küsel 01.01.2009 3189,02
Loburg 01.01.2009 4438,87
Rosian 01.01.2009 2950,99
Schweinitz 01.01.2009 3580,83
Tryppehna 01.01.2009 1066,10
Wallwitz 01.01.2009 566,73
Zeddenick 01.01.2009 603,53
Ehemalige Gemeinde Datum Zuwachs in ha
Magdeburgerforth 02.07.2009 2526,52
Reesdorf 02.07.2009 332,47
Drewitz 01.01.2010 808,73
Grabow 01.01.2010 3200,90
Krüssau 01.01.2010 2159,81
Rietzel 01.01.2010 1155,70
Wüstenjerichow 01.01.2010 2142,77
Schopsdorf 01.09.2010 655,09
Stresow 01.09.2010 627,25

Ausgliederung eines Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Schopsdorf wurde am 31. August 2011 durch einen Beschluss des Landesverfassungsgerichts in Dessau-Roßlau aus der Stadt Möckern ausgegliedert.

Eingemeindungen in selbständige Orte, die später nach Möckern eingemeindet wurden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Eingemeindungen fanden in der Zeit vom 1. Juli 1950 bis zum 1. Januar 1994 statt.[2] Die Gutsbezirke wurden bereits am 17. Oktober 1928 zusammengeschlossen.[11]

Ehemalige Gemeinde oder Gutsbezirk Datum Anmerkung
Gutsbezirk Riesdorf 17.10.1928 Zusammenlegung mit Gutsbezirk Klein-Lübars zur Landgemeinde Klein Lübars-Riesdorf
Gutsbezirk Brietzke 17.10.1928 Zusammenlegung mit Gutsbezirk Kalitz zur Landgemeinde Brietzke-Kalitz
Brietzke-Kalitz 01.01.1974 Eingemeindung nach Zeppernick
Dalchau 01.01.1974 Eingemeindung nach Zeppernick
Glienicke 01.07.1950 Zusammenschluss mit Groß Lübars und Klein Lübars-Riesdorf zu Lübars
Groß Lübars 01.07.1950 Zusammenschluss mit Glienicke und Klein Lübars-Riesdorf zu Lübars
Isterbies 01.01.1994 Eingemeindung nach Rosian
Gutsbezirk Kalitz 17.10.1928 Zusammenlegung mit Gutsbezirk Brietzke zur Landgemeinde Brietzke-Kalitz
Gutsbezirk Klein Lübars 17.10.1928 Zusammenlegung mit Gutsbezirk Riesdorf zur Landgemeinde Klein Lübars-Riesdorf
Klein Lübars-Riesdorf 01.07.1950 Zusammenschluss mit Glienicke und Groß Lübars zu Lübars

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 202.
  2. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  5. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004
  6. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2007
  7. StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2008
  8. StBA: Gebietsänderungen am 01.01.2009
  9. StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009
  10. StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010
  11. Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 230 f.