Liste der Gewässer in Gambia

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Die Liste der Gewässer in Gambia ist eine Aufstellung von Gewässern im westafrikanischen Staat Gambia.

Fließgewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die meisten Fließgewässer in Gambia werden mit dem Zusatz Bolong genannt. Mit diesem Namenszusatz wird aber nicht unterschieden, ob es sich um ein Fluss handelt, der einer Quelle entspringt oder um einen Creek, der im Bereich der Mündung des Gambia in den Atlantischen Ozean zu finden ist. So ist beispielsweise das Tanbi Wetland Complex, mit Ausnahme des Lamin Bolong, ein Küstengewässer.

Viele Bolongs sind in der französischen Schreibweise als „Bôlon“ (auch Bolon) auf den Karten geführt, diese Schreibvarianten sind hier in der Auflistung nicht mehr aufgeführt.

Fließgewässer, die im Atlantik münden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flusssystem Gambia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Schreibvariante oder Namensvarianten Bemerkung Sortier-
schlüssel
orografiesch rechte Flussseite, meist das nördliche Ufer des Gambia: R000
Buniadu Bolong R010
Jimbana Bolong[2] R020
Sami Bolong R030
Jurunkku Bolong Jurunku Bolong, Surunku Bolong R040
   Memmeh Bolong[2] R041
Tabirereh Bolong[2] R050
Tambana Bolong R060
Mini Miniyang Bolong Mini Minium Balo, Jowara Bolong R070
   Koular Bolong im Oberlauf, in Senegal R071
Kerewan Bolong R080
Jammeh Kunda Bolong[2] R090
Salikeni Bolong[2] R100
Mandori Bolong Teil des Bao Bolong Wetland Reserve[1] R110
Duntu Malang Bolong Duntu Mallang Bolong[1] Teil des Bao Bolong Wetland Reserve[1] R120
Bao Bolong Teil des Bao Bolong Wetland Reserve[1] R130
Tanku Bolong Tunku Bolong[2] Teil des Bao Bolong Wetland Reserve[1] R140
Katchang Bolong Teil des Bao Bolong Wetland Reserve[1] R150
Jirrong Bolong[2] R160
Nianija Bolong R170
Pallan Bolong[1][3] R180
Kai Hai Channel rechter Flussabschnitt bei den Kai Hai Islands R190
Sandugu Bolong Sami Bolong R200
Tuba Kuta Bolong R210
Sine Bolong R220
orografiesch linke Flussseite, meist das südliche Ufer des Gambia: L000
Gewässer im Tanbi Wetland Complex (siehe auch #Fließgewässer, die im Atlantik münden) L010
Mandina Bolong L020
Jaleh Cassa Bolong L030
   Faraba Bolong L031
Bulok Bolong Bulock Bolong L040
Brefet Bolong L050
Pima Bolong L060
   Kandong Bolong L061
   Kaijara Bolong L062
Payama Bolong L070
Bintang Bolong L080
   Jurungkumani Bolong Jurang Kumani Bolong[1][3] L081
Nganingkoi Bolong[3] L090
Sofaniama Bolong Sofanyama Bolong L100
Shima Bolong Shima Simong L110

Stillgewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Gambia gibt es keine größeren Stillgewässer bzw. Seen. Bekannt sind drei Teiche:

Weiter die Kotu Ponds und die Teiche im Abuko Nature Reserve.

Sümpfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sümpfe bzw. Sumpfgebiete Gambias sind vermehrt im Osten, in der Upper River Region, zu finden.

(alphabetisch sortiert)

Einzelnachweise und Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j Emma Gregg, Richard Trillo: The Rough Guide to The Gambia. 2nd edition. Rough Guides Limited, New York NY 2006, ISBN 1-84353-703-6
  2. a b c d e f g Michael Tomkinson: Gambia. Ein Fremdenführer. Übersetzer: Gery Bramall Mil. Tomkinson, London 1983, ISBN 0-905500-13-X
  3. a b c Rosel Jahn, Wolfgang Jahn: Gambia. Reiseführer mit Landeskunde. Mit einem Reiseatlas (= Mai's Weltführer. Bd. 29). Mai, Dreieich 1997, ISBN 3-87936-239-4
  • GEOnet Names Server
  • Stephen C. Stringall, Dody Broyles: Gambia. International Travel Maps, Vancouver 2003, ISBN 1-55341-217-6 (Landkarte, 96 × 61 cm, 1:350.000)
  • Senegal & Gambia. Reise-Know-How-Verlag, Bielefeld 2004, ISBN 3-8317-7123-5 (Landkarte, 70 × 100 cm, 1:550.000)
  • The Gambia Traveller's Map. Including Plans of Banjul, the Atlantic Coast and southern Senegal. Fully revised 2nd edition. Macmillan Education Ltd, Oxford 2005, ISBN 0-333-91409-0 (Landkarte, 65 × 65 cm)