Liste der Kulturdenkmäler in Großkarlbach

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In der Liste der Kulturdenkmäler in Großkarlbach sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Großkarlbach aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 26. September 2017).

Denkmalzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Ortskern Gänseeck, Hauptstraße, Kändelgasse, Kreuzweg, Lauergasse, Simonsgasse, Sperbergasse, Traminerpfad, Zum Weinberg
Lage
ab dem 16. Jahrhundert Ausdehnung des pfälzischen Winzerdorfes innerhalb seiner mittelalterlichen Befestigung mit Graben einschließlich Eckbach und Dorfmühle, protestantischer und katholischer Kirche und die östliche Erweiterung des frühen 19. Jahrhunderts; geschlossene Bebauung, Entwicklung des Winzerhauses vom 16. bis 19. Jahrhundert ablesbar Denkmalzone Ortskern
Denkmalzone Friedhof Friedhofweg
Lage
ab dem 18. Jahrhundert vollständig von einer Bruchstein- und Quadermauer umgeben, klassizistisches Eingangstor und ein rundbogiges Eingangstor bezeichnet 1910; zahlreiche Grabmäler des 18. und 19. Jahrhunderts

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Kellerpforte Brenngasse, an Nr. 4
Lage
1557 Kellerpforte, bezeichnet 1557
Hoftor Brenngasse, an Nr. 5
Lage
1797 Hoftor, Sturzbalken bezeichnet 1797
Kellerpforte und Türen Brenngasse, zu Nr. 8
Lage
1616 Kellerpforte in der Scheune, bezeichnet 1616, zweiteilige Holztür 18. Jahrhundert; Stalltür bezeichnet 1719
Pforte Brenngasse, neben Nr. 8
Lage
spätes 16. oder frühes 17. Jahrhundert Pforte, reicher Renaissancebogen, spätes 16. oder frühes 17. Jahrhundert
Hoftor und Spolien Gänseeck, zu Nr. 1
Lage
ab 1557 Hoftor bezeichnet 1701 (?); in der Gartenmauer Spolien: Keilsteine, bezeichnet 1557
Torpfeiler Gänseeck, an Nr. 4
Lage
1604 Torpfeiler; bezeichnet 1604
Bahnhof Hauptstraße 14
Lage
1890 späthistoristischer Backsteinbau, Neurenaissance, 1890 Bahnhofweitere Bilder
Schul- und Gemeindehaus Hauptstraße 19
Lage
1884 stattlicher Walmdachbau, spätklassizistische und Neurenaissancemotive, 1884
Weingut Hauptstraße 23
Lage
1848 Weingut, stattliche Hofanlage, bezeichnet 1848; zweieinhalbgeschossiger spätklassizistischer villenartiger Walmdachbau
Wegekreuz Hauptstraße, bei Nr. 25
Lage
18. oder frühes 19. Jahrhundert Wegekreuz, 18. oder frühes 19. Jahrhundert
Weingut Lingenfelder Hauptstraße 27
Lage
1835–37 Weingut, repräsentative Hofanlage, 1835–37; klassizistisches Wohnhaus, stattlicher Wirtschaftsbau, ehemaliges Kelterhaus bezeichnet 1765, Holzschuppen 1843
Hofanlage Hauptstraße 29
Lage
erste Hälfte des 19. Jahrhunderts Winzerhof, geräumige Hofanlage, erste Hälfte des 19. Jahrhunderts; Torhausbau mit Krüppelwalmdach, bezeichnet 1822, kreuzgewölbter Stall über Säulen bezeichnet 1823, ehemalige Kelterhaus nach 1845
Wohnhaus Hauptstraße 30
Lage
erste Hälfte des 18. Jahrhunderts spätbarockes Torhaus, teilweise Sichtfachwerk, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts
Hofanlage Hauptstraße 32
Lage
18. Jahrhundert Winzerhof, Hofanlage, 18. Jahrhundert; barocker Krüppelwalmdachbau, teilweise Fachwerk; Hoftor 16./17. Jahrhundert
Hofanlage Hauptstraße 36
Lage
1739 Winzerhof, Krüppelwalmdachbau, teilweise Fachwerk, bezeichnet 1739, Kellerabgang bezeichnet 1[5]83, eineinhalbgeschossiger Vorbehalt 19. Jahrhundert, Wirtschaftsbauten 1896/97 erneuert; straßen- und platzbildprägend
Protestantische Pfarrkirche Hauptstraße 38
Lage
zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts Bruchstein-Chorturm, zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts, Saalbau 1609/10; bauzeitliche Ausmalung, barocke Ausstattung; außen: gusseiserne Totengedenktafel 1870/71 von 1880 Protestantische Pfarrkircheweitere Bilder
Kriegerdenkmal Hauptstraße, vor Nr. 38
Lage
1933 Kriegerdenkmal 1914/18 und 1939/45 von 1933, 1957 erweitert Kriegerdenkmal
Hofanlage Hauptstraße 41
Lage
frühes 19. Jahrhundert Winzerhof, ausgedehnte Anlage, frühes 19. Jahrhundert; klassizistischer Krüppelwalmdachbau mit älteren Teilen; zweischiffiger Keller, eventuell aus dem 16. oder 17. Jahrhundert, unter einer Scheune, bezeichnet 1818; im Garten stattliches Kelterhaus, bezeichnet 1815, mit überdachtem Kellerhals
Wohnhaus Hauptstraße 42
Lage
1818 straßenbildprägender Torhausbau, bezeichnet 1818; im Hoftor Spolie, bezeichnet 1611
Wohnhaus Hauptstraße 45
Lage
1575 Winkelbau, teilweise Zierfachwerk, bezeichnet 1575; straßenbildprägend
Hofanlage Hauptstraße 50
Lage
zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts Dreiseithof; eingeschossiger Krüppelwalmdachbau, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts, Krüppelwalmdach-Scheune; Wirtschaftsbau spätes 19. Jahrhundert
Hofanlage Hauptstraße 51
Lage
18. Jahrhundert Winzerhof, stattliche Anlage, 18. Jahrhundert; zweieinhalbgeschossiger Torhausbau mit Krüppelwalmdach, wohl drittes Drittel des 18. Jahrhunderts; kreuzgewölbter Stall über Säulen, 1845, Bruchsteinscheune bezeichnet 1743, mit 1613 bezeichnet Spolie; tonnengewölbter Keller im Garten bezeichnet 1729; straßenbildprägend
Hofanlage Hauptstraße 55
Lage
ab 1598 Hofanlage; stattlicher Walmdachbau 18. Jahrhundert, zweiteilige Toranlage bezeichnet 1598, Scheunenkeller bezeichnet 1601
Hofanlage Hauptstraße 57
Lage
frühes 17. Jahrhundert Hofanlage, frühes 17. Jahrhundert, 1980er Jahre grundlegende Wiederherstellung; aufwändiger Torhaus-Eckbau, bezeichnet 1612, reiches Fachwerkgeschoss, bezeichnet 1616, offene Fachwerklaube, 18. Jahrhundert, hofseitiges Portal bezeichnet 1625; in der Torfahrt 1724 bezeichnet Portal, im Hof eingemauerte Spolie, bezeichnet 1604; zweischiffiger Stall über Säulen, bezeichnet 1721, Scheunenkeller bezeichnet 1787; am Stallanbau Spolien, bezeichnet 1564 und 1725
Hofanlage Hauptstraße 59
Lage
spätes 16. Jahrhundert Hofanlage, spätes 16. Jahrhundert; Wohnhaus mit Zierfachwerk, bezeichnet 1596, Umbau bezeichnet 1731, Hoftor bezeichnet 1600; Ziehbrunnenschacht, Geheimkammer
Hofanlage Hauptstraße 65
Lage
frühes 17. Jahrhundert Dreiseithof, frühes 17. Jahrhundert; Wohnhaus, teilweise Fachwerk, verputzt, Scheitelstein und Sturz der ehemaligen Toranlage, beide bezeichnet 1605
Hofanlage Hauptstraße 67
Lage
18. und 19. Jahrhundert Winzerhof, Dreiseithof, 18. und 19. Jahrhundert; Krüppelwalmdachbau mit Laube, bezeichnet 1807, im Kern älter, Kelterhaus bezeichnet 1708, Hoftor bezeichnet 1809; straßenbildprägend
Katholische Pfarrkirche St. Jakob Hauptstraße 69
Lage
1711 ehemalige lutherische Pfarrkirche; Saalbau mit geschweiftem Giebel, bezeichnet 1711, Dachreiter 1787; Ausstattung der alten Pfarrkirche Katholische Pfarrkirche St. Jakobweitere Bilder
Bachlauf Kändelgasse
Lage
19. Jahrhundert Bachlauf des Eckbachs mit Brünnchen, Teile der Bruchstein- bzw. Sandsteinquadermauer, Treppenstufen bei Nr. 6, 15, 33 und gegenüber Nr. 28, Bogenbrücken, gusseisernes Pumpbrünnchen, 19. Jahrhundert
Türblatt Kändelgasse, an Nr. 1
Lage
erste Hälfte des 19. Jahrhunderts Türblatt, klassizistische und neugotische Motive, erste Hälfte des 19. Jahrhunderts
Hofanlage Kändelgasse 4
Lage
frühes 19. Jahrhundert Hofanlage; Krüppelwalmdachbau, frühes 19. Jahrhundert, Hoftor 17. Jahrhundert
Dorfmühle Kändelgasse 15
Lage
17. Jahrhundert Walmdachbau, reiches Fachwerkobergeschoss mit Galerie, 17. Jahrhundert, anschließend Krüppelwalmdachbau, im Kern spätgotisch und Renaissance, 1602, Ausbauten 18. und frühes 19. Jahrhundert; Spolien, bezeichnet 1698 Dorfmühle
Wohnhaus Kändelgasse 18
Lage
18. Jahrhundert straßenbildprägender spätbarocker Putzbau, teilweise Fachwerk, 18. Jahrhundert, eineinhalbgeschossige Erweiterung aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Hoftor bezeichnet 1717; rückwärtig unter Neubau Kellerabgänge, bezeichnet 1745 und 1705 (renoviert); zum Garten Reste einer Renaissancepforte
Spolie Kändelgasse 23
Lage
1616 ehemaliger Türsturz, bezeichnet 1616
Hofanlage Kändelgasse 28
Lage
frühes 17. Jahrhundert Dreiseithof, frühes 17. Jahrhundert; Krüppelwalmdachbau, teilweise Zierfachwerk, Renaissance-Hoftor bezeichnet 1614, in der Scheune Kellerabgang bezeichnet 1601
Hoftor Kändelgasse, an Nr. 32
Lage
1744 Hoftor, spätbarock, bezeichnet 1744
Hofanlage Kändelgasse 34
Lage
1772 stattliche Hofanlage; spätbarocker Torhausbau mit Walmdach, bezeichnet 1772
Rheinmühle Kändelgasse 35
Lage
um 1800 stattlicher Baukomplex, um 1800 mit älteren Teilen; Toranlage, bezeichnet 1804 und 1789; Torbau, bezeichnet 1806 und 1760; Kellerabgang bezeichnet 1616; kreuzgewölbter Keller über Säulen; zweiteiliges Wohnhaus
Brunnen Kändelgasse, neben Nr. 40
Lage
16. Jahrhundert Brunnenanlage, Brunnenstube 16. Jahrhundert, in der Rückwand Brunnenstock, wohl um 1800
Papierfabrik Kändelgasse 45
Lage
1852/61 ehemalige Papierfabrik; ausgedehntes Mühlenanwesen; Wohnhaus und ehemalige Papiermühlengebäude spätklassizistisch, 1852/61 Papierfabrik
Heckmühle Laumersheimer Straße 7
Lage
frühes 19. Jahrhundert stattliche Mühlenanlage, frühes 19. Jahrhundert; zweieinhalbgeschossiger Putzbau, bezeichnet 1806, Hoftor bezeichnet 1806
Pappelmühle Mühlweg 5
Lage
Mitte des 19. Jahrhunderts stattliche Hofanlage, Mitte des 19. Jahrhunderts mit älteren Teilen; Torhaus bezeichnet 1867, Wirtschaftsflügel mit älterem Kellerabgang, bezeichnet 1685, Hauptgebäude 1863, Maschinenhaus vor 1900
Torfahrt Simonsgasse, an Nr. 1
Lage
1601 Renaissance-Torfahrt, bezeichnet 1601; im Hof Portal, bezeichnet 1599
Kellergebäude Simonsgasse, zu Nr. 6
Lage
1594 Kellergebäude, Bruchsteinbau mit Krüppelwalmdach, bezeichnet 1594 und 1775, 1797 (Umbauten); seitlich des Wohnhauses Rest eines reliefierten Torpfeilers, um 1600

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmäler in Großkarlbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien