Liste der Kulturdenkmäler in Trier-Euren

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In der Liste der Kulturdenkmäler in Trier-Euren sind alle Kulturdenkmäler des Ortsbezirks Euren der rheinland-pfälzischen Stadt Trier aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 11. Februar 2014).

Denkmalzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Schloss Monaise südlich des Ortes (Alte Monaiser Straße)
Lage
1779–83 1779–83 nach Plänen von François Ignace Mangin als Sommersitz des Trierer Domdechanten Philipp Franz Wilderich Nepomuk von Walderdorf errichtet; dreigeschossiger kubischer Bau zu 3 x 7 Achsen über doppelgeschossigem Keller, ein weiteres Geschoss im Abschlussgebälk integriert, darüber dreiteiliges Walmdach mit kuppelig erhöhtem Mittelteil; dreiachsiger Mittelrisalit auf der Eingangsseite in den beiden Hauptgeschossen als Loggia hinter vier kolossalen ionischen Säulen ausgebildet; frühklassizistischer Bau von überregionaler Bedeutung;
zugehörig Garten mit Monopteros, Grabkapelle und Gloriette sowie Hofgut (Alte Monaiser Straße 2, 3, 4)
Denkmalzone Schloss Monaise
weitere Bilder

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Wappenstein Eisenbahnstraße, an Nr. 1
Lage
1680 Wappenstein, bezeichnet 1680 (eingelassen in die Giebelwand eines 1839 errichteten Quereinhauses)

BW

Helenenbrunnen Eligiusstraße, Ecke Im Waldtal
Lage
1818 Laufbrunnen, Sandstein, 1818

BW

Hofanlage Eurener Straße 197
Lage
1825 Streckhof; dreiachsiger Krüppelwalm-Mansarddachbau, bezeichnet 1825, im Kern wohl älter, Wirtschaftsteil eineinhalbgeschossig

BW

Quereinhaus Eurener Straße 199
Lage
1794 vierachsiger, zweieinhalbgeschossiger Wohnteil eines stattlichen Quereinhauses, bezeichnet 1794, vermutlich aber älter

BW

Bildstock Eurener Straße, Ecke Im Spilles
Lage
erste Hälfte des 18. Jahrhunderts recht aufwändiger Bildstock mit Pietàrelief, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts

BW

Brunnenhaus Herrmannstraße 1
Lage
1909 aufwändig gestaltetes, turmartiges Brunnenhaus mit Pyramiddach, 1909

BW

Wegekreuz Herrmannstraße, Ecke Katherweg
Lage
1834 baumstammartiges Schaftkreuz, bezeichnet 1834

BW

Pfarrhaus Im Spilles 5
Lage
1886–88 dreigeschossiger neugotischer Walmdachbau, 1886–88; ortsbildprägend

BW

Wegekapelle Im Spilles, Ecke Vor Plein
Lage
um 1700 barocke Wegekapelle, um 1700; Kruzifix, bezeichnet 1537 (1589?)

BW

Wegekreuz Luxemburger Straße, Ecke Niederkircher Straße
Lage
1742 Altarkreuz; jüngere Teile des 1742 errichteten Altarkreuzes: auf dem Altartisch geschwungener Aufbau, ehemals bezeichnet 1821, relieferter Schaft mit Renovierungsvermerk von 1832 (Kreuz von 1950) Wegekreuz
Grundschue Johann-Herrmann Pestalozzistraße 3
Lage
1887/88 bichromer Sandsteinquaderbau, 1887/88, dreiflügelige Erweiterung 1938, Architekt Heinrich Otto Vogel, der neugotische Altbau dabei um ein Geschoss übergriffen

BW

Quereinhaus Pestalozzistraße 8
Lage
1849 anspruchsvolles Quereinhaus, bezeichnet 1849, im Kern älter

BW

Wohnhaus St.-Helena-Straße 15
Lage
19. Jahrhundert dreigeschossiges Wohnhaus auf kleinem tonnengewölbten Keller, 19. Jahrhundert, im Kern älter

BW

Wohnhaus St.-Helena-Straße 17
Lage
19. Jahrhundert dreigeschossiges Wohnhaus, 19. Jahrhundert, im Kern älter

BW

Zingenkreuz St.-Helena-Straße, bei Nr. 24
Lage
1809 Schaftkreuz in spätbarock-klassizistischen Formen, bezeichnet 1809 und 1876 (Renovierung)

BW

Katholische Pfarrkirche St. Helena St.-Helena-Straße 25a
Lage
1874–76 neugotische Rotsandstein-Basilika, 1874–76, Architekt Reinhold Wirtz, reiche Ausstattung; ortsbildprägend Katholische Pfarrkirche St. Helena
Wegekreuz St.-Helena-Straße, bei Nr. 73
Lage
frühes 19. Jahrhundert klassizistisches Altarkreuz, aufwändiger Aufsatz, kleiner Eisenkorpus, frühes 19. Jahrhundert

BW

St.-Georgs-Brunnen St.-Helena-Straße, Ecke Numerianstraße
Lage
1925 aufwändige Brunnenanlage als Kriegerdenkmal 1914/18, Säule mit heiligem Georg, 1925 von Bildhauer Nagel

BW

Bildstock Vor Plein, Ecke Dronkestraße
Lage
17. Jahrhundert Kreuzigungsbildstock, Schaft aus dem 17. Jahrhundert, Aufsatz nach Kriegszerstörung 1948 getreu dem Vorbild neu geschaffen Bildstock
Wegekreuz südlich des Ortes an der B 49
Lage
17. Jahrhundert Schaftkreuz; Schaft aus dem 17. Jahrhundert, Kapitell bezeichnet 1871, reliefierter Bildstock bezeichnet 1806

BW

Bildstock südlich des Ortes an der B 49
Lage
1836 Bildstock mit vollplastischer Pietà, bezeichnet 1836

BW

Kriegerdenkmal westlich des Ortes an der K 3
Lage
Ende des 19. Jahrhunderts Kriegerdenkmal; Pfeilerkreuz zum Dank für die überlebenden Soldaten von 1866, eines der wenigen Denkmäler für den preußisch-österreichischen Krieg

BW

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]