Liste der denkmalgeschützten Objekte in Höfen (Tirol)

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Höfen enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Höfen.[1]

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kruzifix
BDA: 65872
Objekt-ID: 78741

TKK: 24762
gegenüber Dorfstraße 30
Standort
KG: Höfen
Das Wegkreuz im Bretterkasten mit geschnitztem, polychrom gefasstem, leicht stilisiertem Corpus Christi im Dreinageltypus stammt vermutlich aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.[2]
BW Datei hochladen Bauernhaus, Dreerhaus, Köpflehaus
BDA: 39262
Objekt-ID: 38982

TKK: 24771
Hofweg 11
Standort
KG: Höfen
Das Wohnhaus des Malers Josef Anton Köpfle, ein teilweise umgebauter Einhof mit flachem Satteldach, wurde von ihm 1816 mit qualitätsvoller Fassadenmalerei geschmückt. Sie zeigt neben Architekturmalerei Darstellungen der Passion Christi und der Auffindung des zwölfjährigen Jesus im Tempel durch seine Eltern Maria und Josef.[3]
Datei hochladen Kath. Filialkirche Maria Hilf
BDA: 55440
Objekt-ID: 64097

TKK: 24759
Kirchweg 2, in der Nähe
Standort
KG: Höfen
Die Kirche im Ortszentrum wurde 1692 errichtet, 1705 erweitert und 1760 mit einem Turm versehen. 1891–1896 wurde das Schiff verlängert. An das vierjochige Langhaus mit Vorhallenjoch und steilem Satteldach schließt ein polygonal geschlossener Chor an. Im Inneren weist die Kirche ein Tonnengewölbe mit Stichkappen über Pilastern mit Halbsäulen auf. Die Fresken im Langhaus wurden 1800 von Josef Anton Köpfle geschaffen.[4]

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Ortskapelle Maria Hilf
BDA: 55781
Objekt-ID: 64619

TKK: 24760
bei Untere Platte 14
Standort
KG: Höfen
Die Kapelle mit einem Kreuzgratgewölbe im Gebetsraum wurde 1876 erbaut.

Legende[Quelltext bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird.
Weiters sind ein oder mehrere Objekt-Identifier für das Denkmal angeführt, deren wichtigste die hier kurz mit BDA bezeichnete HERIS-ID (Heritage Information System ID der Datenbank österreichischer Kulturdenkmale (P9154)) und der mit Objekt-ID bezeichnete alte Datenbankschlüssel des BDAs (auch DBMS-ID, Objekt-ID der Datenbank österreichischer Kulturdenkmale (P2951), hinfällig nach Vollendung der Transition) sind. Weitere Identifier verlinken entweder auf andere externe Datenbanken (z.B. Tiroler Kunstkataster) oder auf weitere Wikipedia-Repräsentationen desselben Objekts (z.B. Gemeindebauten in Wien), abhängig von den Einträgen im zugehörigen Wikidata-Item, das auch verlinkt ist.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von Karte mit allen Koordinaten (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Höfen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 1. Juli 2021.
  2. Baumann, Schmid-Pittl: Wegkreuz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Oktober 2016.
  3. Baumann, Schmid-Pittl: Einhof, quergeteilt, Mittelflurgrundriss, materiell geteilt, Köpflehaus, Dreherhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. November 2015.
  4. Frick, Wiesauer: Filialkirche Mariahilf, Mariahilfkirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. November 2015.
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.