Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sölden (Ötztal)

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sölden enthält die 18 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Sölden.[1]

Denkmäler[Bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Universitätszentrum Obergurgl (ehem. Bundessportheim)
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Universitätszentrum Obergurgl (ehem. Bundessportheim)
ObjektID: 64021
Gurgl 41, 42, 43
Standort
KG: Sölden
Kaplaneikirche zur Kreuzauffindung und Friedhof mit Kapelle in Heiligkreuz
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Kaplaneikirche zur Kreuzauffindung und Friedhof mit Kapelle in Heiligkreuz
ObjektID: 392
Heilig Kreuz
Standort
KG: Sölden
Die Kirche wurde urkundlich 1804 errichtet und 1815 vollendet. Der Saalbau ist von einem ummauerten Friedhof umgeben. Die Eingangsfassade hat über dem umlaufenden Hauptgesims einen Volutengiebel. Der Turm ist an der Apsis über der Sakristei angebaut, er hat flachbogige Schallfenster und einen Achteckaufbau mit Zwiebelhelm. Das Langhaus ist dreijochig, der korbbogig schließende Chor einjochig. Flachtonne mit Stichkappen und flachbogige Triumphbogen. Die Gewölbemalereien stammen von Ludwig Sturm, inschriftlich 1936: im Chor Anbetung der Hirten, im Langhaus Kreuzauffindung durch die hl. Helene.[2][3]
Bauernhof (Anlage), Roale Datei hochladen Bauernhof (Anlage), Roale
ObjektID: 393
Raindl 8
Standort
KG: Sölden
Das Ensemble Roale ist ein Paarhof, an das Wohnhaus mit Seitenflurgrundriss[4] ist nordwestlich das Wirtschaftsgebäude angebaut[5], daneben Brunnenhaus[6] und freistehender Backofen.[7] Der Bauernhof wurde bereits 1227 urkundlich erwähnt.
Kath. Pfarrkirche Maria Heimsuchung
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Kath. Pfarrkirche Maria Heimsuchung
ObjektID: 13755
Rettenbach
Standort
KG: Sölden
f1
Kapelle hl. Theresia bei den Rofenhöfen in Vent
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Kapelle hl. Theresia bei den Rofenhöfen in Vent
ObjektID: 400
Rofenstraße
Standort
KG: Sölden
Die Theresienkapelle wurde 1773 erbaut. Das Deckengemälde stammt von Ludwig Sturm aus dem Jahre 1936.[8]
Widum Datei hochladen Widum
ObjektID: 407
Venterstraße 35
Standort
KG: Sölden
Pfarrhof der Kirche hl. Jakobus mit Ölbild aus dem 17. Jahrhundert
Friedhof mit Kapelle Datei hochladen Friedhof mit Kapelle
ObjektID: 13756

Standort
KG: Sölden
Der Friedhof umgibt die Pfarrkirche. Die Friedhofskapelle stammt aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Ein Fresko von Raimund Wörle aus dem Jahre 1960 wurde 1974 wieder entfernt.[10]
Ortskapelle Mariahilf in Innerwald
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Ortskapelle Mariahilf in Innerwald
ObjektID: 394

Standort
KG: Sölden
Die Ortskapelle Innerwald wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts erbaut. Die Deckenmalerei stammt von Gabriel Thenig (Tenig), inschriftlich 1799.[11]
Ortskapelle Kaisers
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Ortskapelle Kaisers
ObjektID: 395

Standort
KG: Sölden
1909 im gotisierenden Stil erbaute Kapelle
Kath. Pfarrkirche hl. Johannes Nepomuk und Friedhof in Obergurgl
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Kath. Pfarrkirche hl. Johannes Nepomuk und Friedhof in Obergurgl
ObjektID: 396
Ramolweg 2
Standort
KG: Sölden
1737 geweihte Kirche mit mehreren Erweiterungen, unter anderem einem 1967 nach Plan von Clemens Holzmeister errichteten Erweiterungsbau.
Kath. Pfarrkirche hl. Jakob und Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Jakob und Friedhof
ObjektID: 399
Vent
Standort
KG: Sölden
Die Weihe einer Kapelle und eines Friedhof sind urkundlich 1502 belegt. Der Folgebau von 1712 wurde 1802 durch eine Lawine zerstört, der Neubau folgte inschriftlich 1806, die Weihe 1861. Der zweijochige Bau mit tiefer, außen polygonal schließender Apsis ist vom Friedhof und dessen Umfassungsmauer umgeben. Der bergseitige Turm hat rundbogige Schallfenster, und einen Achteckaufbau mit Zwiebelhelm. An der Giebelfassade befindet sich ein Fresko Guter Hirte von Ludwig Sturm aus dem Jahre 1933. Innen eine Flachtonne mit Stichkappen. Das Chronogramm am Chorbogen zeigt die Jahreszahl 1806. Die Deckenmalereien, inschriftlich aus dem Jahre 1856, werden Josef Gschösser zugeschrieben: im Chor HI. Dreifaltigkeit, im Langhaus Enthauptung des hl. Jakobus.[12][13]
Ortskapelle hl. Sebastian in Winterstall
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Ortskapelle hl. Sebastian in Winterstall
ObjektID: 401

Standort
KG: Sölden
1770 erbaute Kapelle mit Zwiebelhelm, barockem Altar und reichem Figurenschmuck
Ortskapelle Mariahilf in Zwieselstein
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Ortskapelle Mariahilf in Zwieselstein
ObjektID: 403

Standort
KG: Sölden
Die Ortskapelle Mariahilf in Zwieselstein wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut und 1747/1749 erneuert. Der zweijochige Barockbau hat einen geschweiften Giebel mit östlichem Dachreiter mit Zwiebelhelm, Rundbogenfenster und ein Rundbogenportal, sowie eine dreiseitige Apsis. Innen Stichkappentonne auf Doppelpilastern mit Kämpfergesimsen, an den Gewölbegurten befinden sich Stuckbänder im Stil des späten 17. Jahrhunderts. Der Triumphbogen ist inschriftlich mit 1749 datiert. Die Gewölbemalereien stammen von Franz Seelos junior aus dem Jahr 1958: im Chor Maria mit Kind, im Langhaus die hll. Notburga und Isidor.[14]
Kapelle in Hochgurgl
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Kapelle in Hochgurgl
ObjektID: 404

Standort
KG: Sölden
Die Schutzengelkirche in Hochgurgl wurde 1964 nach einem Entwurf von Ernst Meissl als zeltdachförmiger Rechteckraum mit offenem Holzbalkendachstuhl und gerader Stirnwand erbaut. An der Nordfassade vermittelt ein Rundbogenportal unter kleiner Vorhalle den Zutritt. Das Langhaus ist durch Rundbogenfenster gegliedert. Der integrierte Turm im Nordwesten trägt ein Zeltdach. Die Ausstattung stammt von Karl Obleitner junior.[15]
Kapelle in Vent
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Kapelle in Vent
ObjektID: 408

Standort
KG: Sölden
Ortskapelle Mariahilf in Granstein
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Ortskapelle Mariahilf in Granstein
ObjektID: 410

Standort
KG: Sölden
Kapelle, barocker Altar aus dem 17. Jahrhundert mit Mariahilfbild, Turm mit Zwiebelhaube
Ortskapelle Mariae Schmerzen in Grünwald
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Ortskapelle Mariae Schmerzen in Grünwald
ObjektID: 391

Standort
KG: Sölden
Barocke Kapelle mit Zwiebelhelm und Leinwanbildern aus dem 17. und 18. Jahrhundert
Kapelle zum hl. Joseph in Untergurgl
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Kapelle zum hl. Joseph in Untergurgl
ObjektID: 398

Standort
KG: Sölden
1955 wiedererrichtete tonnengewölbte Kapelle

Legende[Bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Weitere Bilder vorhanden Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Eigenes Foto hochladen Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sölden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. Bundesdenkmalamt, Stand: 27. Juni 2014 (pdf).
  2. Franckenstein, Wiesauer: Filialkirche hl. Kreuz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  3. Wiesauer: Friedhof Heiligkreuz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  4. Wohngebäude eines Paarhofes, Seitenflurgrundriss, Roale. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  5. Wirtschaftsgebäude eines Paarhofes, Roale. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  6. Brunnenhaus, Roale. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  7. freistehender Backofen, Roale. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  8. Hofkapelle, Kapelle hl. Theresia, Theresienkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  9. lt. Tiris; GstNr. .1453 lt. BDA existiert nicht
  10. Friedhofskapelle, Aufbahrungshalle, Totenkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  11. Hofkapelle, Kapelle Mariahilf, Mariahilfkapelle in Innerwald. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  12. Franckenstein, Wiesauer: Pfarrkirche Hl. Jakobus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  13. Wiesauer: Friedhof Vent. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  14. Franckenstein, Wiesauer: Filialkirche Mariahilf. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  15. Franckenstein, Wiesauer: Schutzengelkirche in Hochgurgl. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  16. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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