Lorenz Grimoni

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Lorenz Grimoni (* 1939 in Freystadt in Westpreußen) ist ein deutscher evangelischer Pfarrer.

Als Kind Königsberger Eltern kam Grimoni 1945 nach Westdeutschland. Nachdem er Evangelische Theologie studiert hatte, wurde er Pfarrer in Duisburg.

Seit 2002 pensioniert, leitet er in der Nachfolge seines Vaters Erich Grimoni bis 2016 ehrenamtlich das Museum Stadt Königsberg (damals im Besitz der "Stiftung Königsberg im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft"), welches aufgelöst wurde und in das Ostpreußische Landesmuseum, Lüneburg, aufgegangen ist.[1]

Er ist stellvertretender Vorsitzender der Stadtgemeinschaft Königsberg und sitzt im Kuratorium der Stiftung Königsberg.[1]

Zum 200. Todestag von Immanuel Kant richtete er 2004 eine international beachtete Ausstellung im Museum Stadt Königsberg aus, für die ihn die Stadt Duisburg mit der Mercator-Ehrennadel ehrte.[2] 2011 war er Gastgeber der Jahrestagung vom Arbeitskreis der Studentenhistoriker.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Walter Daugsch: Museum Stadt Königsberg in Duisburg. Leer 1998, ISBN 3-7921-0472-5
  • mit Martina Will: Immanuel Kant. Erkenntnis – Freiheit – Frieden. Husum 2004, ISBN 978-3898761574
  • mit Wolfram Eggeling: Käthe Kollwitz – Königsberger Jahre. Einflüsse und Wirkungen. Husum 2007, ISBN 978-3865301000
  • mit Steffen Dietsch: Kant der Europäer. Europäer über Kant. Husum, 2010, ISBN 978-3898765046
  • mit Erhard Neuhoff: Stettin, Danzig und Königsberg. Mitteilungen der Geographischen und Geologischen Gesellschaft für das Ruhrgebiet, Heft 25
  • mit Erhard Neuhoff: Die polnische Ostseeküste zwischen Stettin und Danzig. Mitteilungen der Geographischen und Geologischen Gesellschaft für das Ruhrgebiet, Heft 26
  • mit Erhard Neuhoff: Helsinki und St. Petersburg. Mitteilungen der Geographischen und Geologischen Gesellschaft für das Ruhrgebiet, Heft 27 (2004–2007)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Fabienne Piepiora: Museum Stadt Königsberg verabschiedet sich. (derwesten.de [abgerufen am 3. August 2017]).
  2. rp-online.de