Lorenzbake

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Leitstrahlprinzip

Die Lorenzbake ist Teil des 1932/33 von Ernst Ludwig Kramar bei der Berliner C. Lorenz AG entwickelten Lorenz-Landeverfahrens, das dem Piloten eines Flugzeuges beim Landeanflug zur Navigation diente. Der Sender erzeugte, ähnlich dem heutigen Instrumentenlandesystem, einen in Richtung der Landebahn weisenden Leitstrahl, dessen korrekte Einhaltung im Bordempfänger angezeigt wurde. Ein erstes System baute Lorenz am Flughafen Berlin-Tempelhof auf. Auch am Flughafen Bremen war eine Lorenzbake installiert, die dort im Museum Bremenhalle ausgestellt ist.

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges entwickelte Telefunken das System zum X-Leitstrahlverfahren weiter, das während der Luftschlacht um England den Kampfflugzeugen der Luftwaffe zur Zielfindung diente.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]