Los Lobos

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Los Lobos
Los Lobos (2009)
Los Lobos (2009)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Tex-Mex, Roots Rock
Gründung 1973
Gründungsmitglieder
David Hidalgo
Gitarre, Schlagzeug
Louie Pérez
Gesang, Bass
Conrad Lozano
Gesang, Gitarre, Mandoline
César Rosas
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre, Steelguitar,
Akkordeon, Bass, Violine
David Hidalgo
Gitarre, Schlagzeug
Louie Pérez
Gesang, Bass
Conrad Lozano
Gesang, Gitarre, Mandoline
César Rosas
Steve Berlin
Enrique "Bugs" Gonzalez

Los Lobos (spanisch für Die Wölfe) ist eine US-amerikanische Rockband, die 1973 in Los Angeles von David Hidalgo, Louie Pérez, Conrad Lozano und Cesar Rosas als Los Lobos Del Este De Los Ángeles gegründet wurde. Als Lobos werden im benachbarten Mexiko Personen bezeichnet, die sowohl schwarze als auch indianische Vorfahren haben.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1976 kam das Debüt-Album Sí Se Puede! auf den Markt. In der Folgezeit legten Los Lobos, wie sie sich nun nannten, ihre akustischen Instrumente zur Seite und verbanden mit Hilfe von E-Gitarren Elemente von Rock, Pop und Latinomusik. 1978 erschien das Album Just Another Band from East L. A.

Das 1983er Album … and a Time to Dance produzierten T-Bone Burnett und Steve Berlin, der sich 1984 der Band anschloss. Auf dem Album war eine Mischung aus Swing, Blues und Folk zu hören.

Mit dem Album How Will the Wolf Survive? (1985) und dem Titelsong kamen Los Lobos erstmals in höhere Regionen der Charts. Die Platte wurde auch von der Kritik hoch gelobt. Anfang 1987 erschien By the Light of the Moon, das als ihr bis dato bestes Album gelobt wurde. Auf dem Album verbanden Los Lobos lateinamerikanische Instrumente mit traditionellem Rock ’n’ Roll.

1987 erschien mit La Bamba ihr größter Single-Hit. Er erreichte sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Großbritannien Platz 1 der Charts. Auch in der Schweiz war das Lied ganz vorne in den Charts, in Österreich auf 3, in Deutschland auf 7. Der Song war auf dem Soundtrack des Films La Bamba erschienen, der über das Leben von Ritchie Valens erzählt. Auch mit einem weiteren Valens-Cover aus dem Film, Come On Let's Go erreichten sie nochmals die internationalen Charts. Auf dem 88er Album La Pistola y el Corazon konnte man viele nordamerikanische und mexikanische Folksongs hören. 1989 legten Los Lobos eine Pause ein.

Bei dem Album The Neighbourhood wirkten Levon Helm und John Hiatt mit. 1991 waren Los Lobos mit einem Song (Bertha) auf dem Grateful-Dead-Tributalbum Deadicated vertreten. 1992 wurde Kiko veröffentlicht, das wieder einen starken Latin Rock bot und als eines der besten Alben der Band gilt. In den 1990er Jahren wirkten sie bei verschiedenen Soundtracks und Tributalben für Richard Thompson und Buddy Holly mit. David Hidalgo und Louie Perez veröffentlichten Songs unter den Namen Latin Playboys und Hounddog. 1995 nahmen Los Lobos zusammen mit Lalo Guerrero das Kinder-Konzeptalbum Papa's Dream auf. 1996 kam Collossal Head auf den Markt, das laut Kritik nach einer billigen ZZ-Top-Imitation klang.

Danach erschienen noch die Alben This Time (1999), El cancionero mas y mas (vier CDs; 2000), Good Morning Aztlán (2002), The Ride (2004) und die DVD Live at the Fillmore (2004).

2011 steuerten sie drei Lieder zum Soundtrack des Animationsfilms Rango bei. Im Juni 2013 gingen Los Lobos als Vorgruppe mit Neil Young auf Deutschland-Tournee. Im Sommer 2016 waren sie mit den North Mississippi Allstars und der Tedeschi Trucks Band in Nordamerika auf Tournee.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1985 How Will the Wolf Survive? 77
(6 Wo.)
47
(34 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1985
1987 By the Light of the Moon 77
(3 Wo.)
47
(32 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1987
La Bamba 30
(11 Wo.)
7
(14 Wo.)
3
(30 Wo.)
24
(15 Wo.)
1
(44 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1987
1988 La Pistola y El Corazón 179
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1988
1990 The Neighborhood 38
(2 Wo.)
103
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1990
1992 Kiko 143
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1992
1996 Colossal Head 81
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1996
1999 This Time 135
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1999
2002 Good Morning Aztlán 82
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 2002
2004 The Ride 75
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 2004
2006 The Town and the City 142
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 2006
2010 Tin Can Trust 47
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 2010
2015 Gates of Gold 153
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 2015

Weitere Alben

  • 1976: Si Se Puede!
  • 1978: Los Lobos del Este de Los Angeles
  • 1983: ...And a Time to Dance
  • 1993: Just Another Band from East L.A.
  • 1995: Papa's Dream
  • 2000: El Cancionero Mas y Mas
  • 2004: Ride This – The Covers EP
  • 2005: Live at the Fillmore
  • 2005: Acoustic en Vivo
  • 2006: Wolf Tracks – Best of
  • 2009: Los Lobos Goes Disney
  • 2013: Disconnected in New York City

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1985 Will the Wolf Survive
How Will the Wolf Survive?
78
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1985
Don't Worry Baby
How Will the Wolf Survive?
57
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1985
1987 Set Me Free (Rosa Lee)
By the Light of the Moon
99
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1987
La Bamba
La Bamba
7
(17 Wo.)
3
(16 Wo.)
1
(23 Wo.)
1
(11 Wo.)
1
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1987
Come On, Let's Go
La Bamba
22
(5 Wo.)
18
(9 Wo.)
21
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1987
Donna
La Bamba
26
(2 Wo.)
83
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1987

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK US