Luis Insam

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Christus des Luis Insam am Col de Flam Hügel in St. Ulrich

Luis Insam auch Luis Insam-Tavella (* 19. Januar 1901 in St. Ulrich in Gröden; † 25. Juli 1950 ebenda) war ein Grödner Bildhauer.

Biographie[Bearbeiten]

Luis Insam war Sohn des Alois Anton Insam (Levisc Antone) und der Maria Moroder Tochter des Malers Josef Moroder Lusenberg. Mit seinem Bruder Rudolf erlernte er die Bildhauerei in der Werkstatt des eigenen Vaters. Im Auftrag der Holzschnitzfirma ANRI in Gröden hat er eine reiche Palette an Modellen von Genre Figuren angefertigt. Insam hat über 40 Lehrlinge in seiner Werkstatt ausgebildet. Schüler von ihm waren Adolf Vallazza, Heindl Moroder. Zeitweise arbeitete auch sein Schwager Vinzenz Peristi in seiner Werkstatt.

Zwischen Luis Insam-Tavella und dem Bildhauer Franz Tavella besteht keine Verwandtschaft. Franz Tavella verkaufte sein Haus, inzwischen im Volksmund Tavella genannt, an Luis Insams Vater als er 1905 St. Ulrich verließ.

Werke[Bearbeiten]

  • In einer Gedächtnisausstellung zum 10. Todestag wurden 43 Plastiken im Kinosaal Dolomiti in St. Ulrich von der Künstlergruppe Ruscel gezeigt.
  • Zahlreiche Werke sind im Museum Gröden ausgestellt.
  • Ein überlebensgroßes Kruzifix am Col de Flam.

Siehe auch[Bearbeiten]

Bildhauer in Gröden

Bibliographie[Bearbeiten]

  • Leo Crepaz da Maidl: Eurità y turmënt de n bel talënt. Calënder de Gherdëina 1956. Union di Ladins de Gherdeina. St. Ulrich in Gröden 1955. S. 46 (Ladinisch)
  • Josef Kostner (nur J.K.): Bera Luis Insam de Levisc Antone. Calënder de Gherdëina 1975. Union di Ladins de Gherdeina. St. Ulrich in Gröden. S. 56 (Ladinisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Luis Insam – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien