Lutz Meier

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Leutnant Lutz Meier
Beisetzung mit militärischen Ehren in Ahlsdorf

Lutz Meier (* 20. Oktober 1948 in Ahlsdorf; † 18. Januar 1972 bei Schierke) war ein Todesopfer der innerdeutschen Grenze.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als gelernter Elektromonteur wurde er Leutnant bei den Grenztruppen der DDR. Am 18. Januar 1972 wurde er nördlich vom Bodesprung tot aufgefunden. Er war von dem Soldaten Detlef K. angeschossen und schwer verwundet worden, als er diesen an der Flucht in die Bundesrepublik Deutschland hindern wollte. Danach tötete sich Meier vermutlich aufgrund der äußerst schmerzhaften Verletzung mit seiner Dienstpistole Makarow selbst. Sein Tod im Dienst der DDR in Zusammenhang mit der Grenzverletzung des geflohenen Streifenpostens wurde von den DDR-Behörden für propagandistische Zwecke benutzt. [1]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Posthum wurde Lutz Meier die Verdienstmedaille der Nationalen Volksarmee in Gold verliehen.

In der DDR wurden mehrere Einrichtungen nach Lutz Meier benannt, so Polytechnische Oberschulen in Ahlsdorf, Schierke und Stendal sowie das Klubhaus des VEB Elektromotorenwerk (ELMO) Wernigerode.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-DDR-Grenzregime/Todesfaelle-im-Grenzdien/Meier_Lutz/index.html