MAC Budapest

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MAC Budapest
Größte Erfolge
Vereinsinformationen
Geschichte Központi Sportiskola (KSI) (1963–1987)
Liget SE (1987–1989)
Népstadion SE (NSzE) (1987–1989)
MAC-Népstadion (1993–2011)
MAC Budapest (seit 2011)
Standort Budapest, Ungarn
Vereinsfarben blau, gelb
Liga Extraliga (Slowakei)
Spielstätte Tüskecsarnok
Kapazität 2.540 Plätze
Cheftrainer UngarnUngarn Gergely Majoross
Saison 2018/19 Platz 9 (Hauptrunde), Playoff-Viertelfinale

Der MAC Budapest ist ein ungarischer Eishockeyclub in Budapest, der seit 2018 in der slowakischen Extraliga aktiv ist. Die Ursprünge des Vereins reichen bis in die 1960er Jahre zurück, als an der Budapester Sportschule KSI eine Abteilung für Eishockey gegründet wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wurzeln des Vereins gehen auf das Jahr 1960 zurück. 1963 wurde an der Zentralen Sportschule Budapest Központi Sportiskolát (KSI) eine Sektion Eishockey gegründet, die sich der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen widmete. 1985 wurde eine Erwachsenenmannschaft ins Leben gerufen, die am Spielbetrieb der obersten Spielklasse Ungarns, der OB I, teilnahm. 1987 wurde die Sektion Eishockey von der KSI an die Liget SE delegiert, zwei Jahre später von der Liget SE zur Népstadion Szabadidő Egyesületként (NSZE oder NSzE).[1]

Im Jahr 1993 fusionierte NSzE mit einem der ältesten Sportvereine in Ungarn, dem Magyar Athletikai Club.[2] Letzterer wurde 1875 gegründet, im Jahr 1945 aus politischen Gründen aufgelöst und 1988 wiederbelebt. Von 1993 an spielten die Mannschaften des Vereins als MAC Népstadion.[1] Zu Beginn der 1990er Jahre spielte er kontinuierlich in der höchsten Eishockeyliga Ungarns, zudem nahmen Mannschaften aller Altersklassen am Spielbetrieb teil. 1995 folgte der Abstieg in die zweite Spielklasse, ehe 1999 der Wiederaufstieg in die OB I gelang. 2002 folgte ein weiterer Abstieg in die zweite Liga.

2011 löste sich die Sektion Eishockey aus dem Hauptverein heraus und spielt seither als MAC Budapest respektive MAC Budapest Jégkorong Akadémia (Nachwuchs).[1] 2013 stieg die erste Mannschaft aus der zweiten in die dritte Spielklasse ab, so dass sich der Verein in der Folge auf den Nachwuchsbereich konzentrierte: Unter Anderem nahmen die U20-Junioren ab 2012 an der Erste Bank Young Stars League und die U18-Junioren ab 2013 an der Erste Bank Juniors League teil.

2015 wurde wieder eine Herren-Mannschaft gestellt, die an der länderübergreifenden MOL Liga teilnahm. Dort konnte sie auf Anhieb das Finale erreichen, wo sie jedoch mit 0:4 Siegen Miskolci Jegesmedvék JSE unterlag.

Im Frühjahr 2016 bewarb sich der Club um die Aufnahme in die multinationale Erste Bank Eishockey Liga[3], wurde aber letztlich nicht aufgenommen.[4]

Im Januar 2017 gewann MAC Budapest den ungarischen Pokalwettbewerb und damit die erste Trophäe im Herrenbereich der Vereinsgeschichte.[5] In der Saison 2017/18 konnte auch die Herrenmannschaft von MAC ihren ersten nationalen Meistertitel feiern. Für die folgende Saison 2018/19 wechselte der Verein zusammen mit DVTK Jegesmedvék in die slowakische Extraliga.

Seit der Saison 2017/18 nimmt der Verein mit einer Frauenmannschaft auch an der Dameneishockey-Bundesliga teil. Zudem bildete er in der Saison 2018/19 eine Spielgemeinschaft mit dem Ferencvárosi TC in der Elite Women’s Hockey League und belegte den siebten Platz.

Saisonübersichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Liga SP S OTS OTN N Tore Punkte Rang Playoffs Trainer
2015/16 MOL Liga 48 32 5 5 6 227:111 111 2. Finalniederlage (0:4 Siege) gegen DVTK UngarnUngarn Gergely Majoross
2016/17 MOL Liga 40 28 2 3 7 189:090 91 2. Finalniederlage (1:4 Siege) gegen DVTK UngarnUngarn Gergely Majoross
2017/18 Erste Liga 38 24 2 3 9 163:099 81 2. Meister, Finale (4:1 Siege) gegen DVTK UngarnUngarn Gergely Majoross
2018/19 tipsport Liga UngarnUngarn Gergely Majoross

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c A klub története – MAC Budapest Jégkorong Akadémia. In: macbudapest.hu. Abgerufen am 10. März 2017 (ungarisch).
  2. A csapat. In: macbudapesthockey.hu. 14. Juni 2020, abgerufen am 10. März 2017 (ungarisch).
  3. Zwei neue Teams in die EBEL? In: laola1.at. 15. April 2016, abgerufen am 10. März 2017.
  4. EBEL: Laibach als zwölftes Liga-Team einstimmig bestätigt. In: sportnews.bz. 17. Mai 2016, abgerufen am 10. März 2017.
  5. MAC Wins first Hungarian Cup in team history. In: macbudapesthockey.hu. 30. Januar 2017, abgerufen am 10. März 2017 (englisch).