MBB SE

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MBB SE

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Rechtsform Europäische Aktiengesellschaft
ISIN DE000A0ETBQ4
Gründung 1995
Sitz Berlin, DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung Christof Nesemeier (CEO)
Mitarbeiterzahl 2.184
Umsatz 506,6 Mio. Euro (2018)
Branche Industrie
Website www.mbb.com
Stand: 31. Dezember 2018

Die MBB SE ist eine mittelständische, familiengeführte Beteiligungsgesellschaft mit Hauptsitz in Berlin. Das Unternehmen wurde von Gert-Maria Freimuth und Christof Nesemeier gegründet, die bis heute die Mehrheit am Unternehmen halten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen firmierte bis 1996 unter dem Namen „Nesemeier & Freimuth GmbH“. Einen höheren Bekanntheitsgrad errang die Gesellschaft durch den Kauf der „MBB Gelma Industrieelektronik GmbH“ von der Daimler-Benz Aerospace AG im Jahr 1997. Die „MBB Gelma Industrieelektronik GmbH“ war eine frühere Tochter des Messerschmitt-Bölkow-Blohm-Konzerns. Am 9. Mai 2006 führten die Gründer Christof Nesemeier und Gert-Maria Freimuth das in MBB SE umbenannte Unternehmen an die Deutsche Börse. Seit dem 20. Juni 2008 werden die Aktien der MBB SE im Börsensegment des Prime Standards gehandelt. Die Gründer sind bis heute die mehrheitlichen Eigentümer der Gesellschaft.

Unternehmensprofil und Geschäftsmodell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die MBB SE ist eine 1995 gegründete mittelständische, familiengeführte Unternehmensgruppe. Der Konzern umfasst sechs Tochterunternehmen mit 2.184 Mitarbeitern.[1] Von den sechs Tochterunternehmen führte MBB mit der Aumann AG[2] und der Delignit AG[3] bereits zwei Beteiligungen an die Börse. Das Unternehmen konzentriert sich auf den Erwerb und das Management mittelständischer, technologiefokussierter Industrieunternehmen. Die MBB SE strebt dabei eine langfristige Zusammenarbeit und keinen Wiederverkauf an.[4]

Geschäftszahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Konzernumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2018 auf 506,6 Mio. €[1] nach 403,1 Mio. € im Vorjahr[5] und das EBITDA auf 54,5 Mio. €[1] nach 38,9 Mio. € im Vorjahr.[5] Das Eigenkapital betrug zum Jahresende 2018 499,3 Mio. €[1] nach 385,1 Mio. € zum Jahresende 2017.[5] Im Geschäftsjahr 2018 erzielte der Konzern erstmals über eine halbe Milliarde Euro Umsatz.[1]

Beteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Tochtergesellschaften werden bei der MBB konsolidiert:[6]

  • Delignit AG (seit 2003)
  • OBO Werke GmbH (seit 2003)
  • Hanke Tissue Spolka z o.o. (seit 2006)
  • DTS IT AG (seit 2008)
  • CT Formpolster GmbH (seit 2010)
  • Aumann AG (seit 2012)
  • 60 % Friedrich-Vorwerk KG (GmbH & Co.) (seit 2019)[7]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e MBB SE, Geprüfter Geschäftsbericht 2018. (PDF) 31. Dezember 2018, S. 2, abgerufen am 17. April 2019.
  2. AdHoc vom 23.03.2017. (PDF) In: www.mbb.com. Abgerufen am 8. Juni 2018.
  3. Ad-Hoc vom 13.09.2007. (PDF) In: www.mbb.com. Abgerufen am 8. Juni 2018.
  4. MBB SE Unternehmenskauf. In: www.mbb.com. Abgerufen am 8. Juni 2018.
  5. a b c MBB SE, Geprüfter Geschäftsbericht 2017. (PDF) In: www.mbb.com. 31. Dezember 2017, S. 2, abgerufen am 8. Juni 2018.
  6. MBB SE Töchter. In: www.mbb.com. Abgerufen am 8. Juni 2018.
  7. MBB SE erwirbt Mehrheit an Friedrich Vorwerk (...). MBB SE, 20. Juni 2019, abgerufen am 21. Juni 2019.