MBB SE

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MBB SE

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Rechtsform Europäische Aktiengesellschaft
ISIN DE000A0ETBQ4
Gründung 1995
Sitz Berlin, Deutschland
Leitung Christof Nesemeier (CEO)
Mitarbeiterzahl 2.006 (31.12.2017)[1]
Umsatz 403,1 Mio. Euro (2017)
Branche Industrie
Website www.mbb.com

Die MBB SE ist ein mittelständische, familiengeführte Beteiligungsgesellschaft mit Hauptsitz in Berlin. Das Unternehmen wurde von Gert-Maria Freimuth und Christof Nesemeier gegründet, die bis heute die Mehrheit am Unternehmen halten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen firmierte bis 1996 unter dem Namen „Nesemeier & Freimuth GmbH“. Einen höheren Bekanntheitsgrad errang die Gesellschaft durch den Kauf der „MBB Gelma Industrieelektronik GmbH“ von der Daimler-Benz Aerospace AG im Jahr 1997. Die „MBB Gelma Industrieelektronik GmbH“ war eine frühere Tochter des Messerschmitt-Bölkow-Blohm-Konzerns, so dass die MBB SE heute das einzige, unabhängige, unmittelbar aus dem ursprünglichen MBB-Konzern hervorgegangene Unternehmen ist. Am 9. Mai 2006 führten die Gründer Christof Nesemeier und Gert-Maria Freimuth die heutige MBB SE an die Deutsche Börse. Seit dem 20. Juni 2008 werden die Aktien der MBB SE im Börsensegment des Prime Standards gehandelt. Die Gründer sind bis heute die mehrheitlichen Eigentümer der Gesellschaft.

Unternehmensprofil und Geschäftsmodell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die MBB SE ist eine 1995 gegründete mittelständische, familiengeführte Unternehmensgruppe. Der Konzern umfasst sechs Tochterunternehmen mit über 2000 Mitarbeitern.[2] Von den sechs Tochterunternehmen führte die MBB SE bereits zwei Beteiligungen (Aumann AG[3], Delignit AG[4]) erfolgreich an die Deutsche Börse. Das Unternehmen konzentriert sich auf den Erwerb und das Management mittelständischer, technologiefokussierter Industrieunternehmen. Die MBB SE strebt dabei eine langfristige Zusammenarbeit und keinen Wiederverkauf an.[5]

Geschäftszahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Konzernumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2017 auf 403,1 Mio. €, nach 332,2 Mio. € im Vorjahr, das EBITDA auf 38,9 Mio. € nach 30,4 Mio. € im Vorjahr. Das Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2017 385,1 Mio. € nach 98,4 Mio. € zum 31. Dezember 2016.[6] Im Geschäftsjahr 2018 plant der Konzern erstmals eine halbe Milliarde Umsatz.[1]

Mehrheitsbeteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Delignit AG (seit 2003)[7]
  • OBO Werke GmbH (seit 2003)[8]
  • Hanke Tissue Spolka z o.o. (seit 2006)[9]
  • DTS IT AG (seit 2008)[10]
  • CT Formpolster GmbH (seit 2010)[11]
  • Aumann AG (seit 2012)[12]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b MBB SE, Geprüfter Geschäftsbericht 2017. In: www.mbb.com. S. 3, abgerufen am 8. Juni 2018 (PDF).
  2. MBB SE, Geprüfter Geschäftsbericht 2017. 31. Dezember 2017, S. 2, abgerufen am 8. Juni 2018 (PDF).
  3. AdHoc vom 23.03.2017. In: www.mbb.com. Abgerufen am 8. Juni 2018 (PDF).
  4. Ad-Hoc vom 13.09.2007. In: www.mbb.com. Abgerufen am 8. Juni 2018 (PDF).
  5. MBB SE Unternehmenskauf. In: www.mbb.com. Abgerufen am 8. Juni 2018.
  6. MBB SE, Geprüfter Geschäftsbericht 2017. In: www.mbb.com. 31. Dezember 2017, S. 2, abgerufen am 8. Juni 2018 (PDF).
  7. MBB SE Töchter. In: www.mbb.com. Abgerufen am 8. Juni 2018.
  8. MBB SE Töchter. In: www.mbb.com. Abgerufen am 8. Juni 2018.
  9. MBB SE Töchter. In: www.mbb.com. Abgerufen am 8. Juni 2018.
  10. MBB SE Töchter. In: www.mbb.com. Abgerufen am 8. Juni 2018.
  11. MBB SE Töchter. In: www.mbb.com. Abgerufen am 8. Juni 2018.
  12. MBB SE Töchter. In: www.mbb.com. Abgerufen am 8. Juni 2018.