MBB SE

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MBB SE

Rechtsform Europäische Aktiengesellschaft
ISIN DE000A0ETBQ4
Gründung 1995
Sitz Berlin, Deutschland Deutschland
Leitung Constantin Mang (CEO); Torben Teichler; Jakob Ammer

- Verwaltungsratsvorsitzender: Christof Nesemeier

Mitarbeiterzahl 3.505[1]
Umsatz 690 Mio. Euro (2020) [1]
Branche Industrie
Website www.mbb.com
Stand: 31. August 2021

Die MBB SE ist eine mittelständische, familiengeführte Beteiligungsgesellschaft mit Hauptsitz in Berlin. Das Unternehmen wurde 1995 von Gert-Maria Freimuth und Christof Nesemeier gegründet, die bis heute die Mehrheit am Unternehmen halten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen firmierte bis 1996 unter dem Namen „Nesemeier & Freimuth GmbH“. Einen höheren Bekanntheitsgrad errang die Gesellschaft durch den Kauf der „MBB Gelma Industrieelektronik GmbH“ von der Daimler-Benz Aerospace AG im Jahr 1997. Die „MBB Gelma Industrieelektronik GmbH“ war eine frühere Tochter des Messerschmitt-Bölkow-Blohm-Konzerns. Am 9. Mai 2006 führten die Gründer Christof Nesemeier und Gert-Maria Freimuth das in MBB SE umbenannte Unternehmen an die Deutsche Börse. Seit dem 20. Juni 2008 werden die Aktien der MBB SE im Börsensegment des Prime Standards gehandelt. Die Gründer sind bis heute die mehrheitlichen Eigentümer der Gesellschaft.

Unternehmensprofil und Geschäftsmodell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die MBB SE ist eine 1995 gegründete mittelständische, familiengeführte Unternehmensgruppe. Der Konzern umfasst sechs Tochterunternehmen mit 3.505 Mitarbeitern.[1] Von den sechs Tochterunternehmen führte MBB mit der Aumann AG[2], der Delignit AG[3] und der Friedrich Vorwerk Group SE[4] bereits drei Beteiligungen an die Börse. Das Unternehmen konzentriert sich auf den Erwerb und das Management mittelständischer, technologiefokussierter Industrieunternehmen. Die MBB SE strebt dabei eine langfristige Zusammenarbeit und keinen Wiederverkauf an.[5]

Geschäftszahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Konzernumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf 690 Mio. € nach 592 Mio. € im Vorjahr und das EBITDA auf 68,7 Mio. € nach 67,6 Mio. € im Vorjahr. Das Eigenkapital betrug zum Jahresende 2020 499,7 Mio. € nach 474,6 Mio. € zum Jahresende 2019.[1]

Aktien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Grundkapital der MBB ist eingeteilt in 5.940.751 nennwertlose Inhaberstückaktien.[6] Am 9. Mai 2006 erfolgte der erste Börsengang zu einem Ausgabekurs von 9,50 Euro. Seit dem 20. Juni 2008 dann der Wechsel in den Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse, wodurch ein hoher und internationaler Transparenzstandard für die Aktionäre gewährleistet wird.

Beteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Tochtergesellschaften werden bei der MBB konsolidiert:[7][8]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d MBB SE, Annual Report 2020. (PDF) Abgerufen am 31. Dezember 2020 (deutsch).
  2. AdHoc vom 23.03.2017. (PDF) In: www.mbb.com. Abgerufen am 8. Juni 2018.
  3. Delignit AG. (PDF) In: www.mbb.com. Abgerufen am 8. Juni 2018.
  4. IPO: Aktie von Friedrich Vorwerk hält sich bei Börsengang über dem Angebotspreis. Abgerufen am 28. August 2021.
  5. MBB SE Unternehmenskauf. In: www.mbb.com. Abgerufen am 8. Juni 2018.
  6. Die Aktie. Abgerufen am 9. September 2021 (deutsch).
  7. MBB SE Töchter. In: www.mbb.com. Abgerufen am 8. Juni 2018.
  8. Karolin Rothbart: Friedrich Vorwerk lässt bei MBB die Kasse klingeln. In: Börsen-Zeitung. 20. August 2021, abgerufen am 18. Januar 2022.
  9. MBB SE erwirbt Mehrheit an Friedrich Vorwerk (...). MBB SE, 20. Juni 2019, abgerufen am 21. Juni 2019.