Malek Jandali

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Malek Jandali 2007

Malek Jandali (arabisch مالك جندلي, DMG Mālik Ǧandalī; * 25. Dezember 1972 in Waldbröl) ist ein US-amerikanischer Komponist und Pianist syrischer Herkunft. Jandali wurde in Deutschland geboren, wuchs aber in Homs (Syrien) auf. Er ist ein Cousin von Abdulfattah Jandali, des biologischen Vaters von Steve Jobs.

Er spielte bereits als Kind Klavier und gewann 1988 den ersten Preis bei einem Nationalwettbewerb für junge Künstler in Syrien. Er studierte zunächst am Konservatorium in Damaskus und ging 1995 in die USA, um an der Kunstschule bei dem Komikzeichner Erik Larsen zu lernen, der u.a. für Marvel Comics arbeitet. Im Jahre 2004 machte er seinen Abschluss an der University of North Carolina at Charlotte.

Malek hat ein tiefes Interesse an der Musik für dramatische Zwecke und zeichnet oft Bilder für seine musikalische Inspiration. Seine Kompositionen reichen von Solo-Instrumentalstücken bis hin zu großen Ensemble- und Orchesterwerken. Er spielte unter anderem in London, Kairo, Damaskus, Istanbul, Paris, Atlanta und Washington. Für seine 2008 erschienene CD Echoes from Ugarit interpretierte er die ältesten Noten der Welt, die aus der Bronzezeit stammen und im syrischen Ugarit entdeckt wurden.[1]

Seit dem Jahre 2012 widmet er seine Musik den „Menschen in Syrien und ihrem edlen Wunsch nach Freiheit - besonders den Menschen in Homs“.[2]

Albums[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009 - Echoes from Ugarit
  • 2012 - Emessa (Homs)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kathrin Moser: Musik gegen das Morden: Malek Jandali kämpft mit den Waffen der Musik, Artikel zu einem Beitrag der Fernsehmagazins Kulturzeit auf 3sat vom 2. Mai 2012, abgerufen am 21. März 2017
  2. http://www.bbc.co.uk/news/entertainment-arts-17952614 Interview in BBC TV am 4. Mai 2012 (englisch)