Malik (Islam)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Malik (arabisch مالك, DMG Mālik) ist der Name eines Engels, der im Koran und in verschiedenen Überlieferungen des islamischen Propheten Mohammed erwähnt wird. Dem islamischen Glauben nach hat Allah den Engel Malik und mit ihm auch andere Engel, die Zebani (Höllenwärter) genannt werden, damit beauftragt, die Hölle (Dschahannam) zu bewachen und die, welche in der Hölle gefangen sind, zu bestrafen, und hat hierbei Malik zum größten und mächtigsten aller Wächter der Hölle gemacht.[1] Im Koran kommt der Name Malik nur einmal vor. In Sure 43, 77 heißt es:

„Und sie rufen (in den Qualen der Hölle): ›Malik! Dein Herr soll uns (doch) den Garaus machen (so dass wir im Tod Erlösung finden).‹ Er (aber) sagt: ›(Nein!) Ihr werdet (hier) bleiben.‹“[2]

Nach der Überlieferung von Ahmad ibn Hanbal traf Mohammed bei seiner Himmelsreise Malik. Mohammed wird von seinem Begleiter Erzengel Gabriel aufgefordert, Malik zu grüßen und Mohammed grüßt ihn. Hanbal führt dies als Beweis für die Richtigkeit und Wahrheit der Himmelsreise an.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. auch Peter Lamborn Wilson, Karl Schlamminger: Weaver of Tales. Persian Picture Rugs / Persische Bildteppiche. Geknüpfte Mythen. Callwey, München 1980, ISBN 3-7667-0532-6, S. 30–45 (The Devils / Die Dämonen), hier: S. 31 (Malek Ta’us, ein Pfauenengel, dem die in den Bergen lebenden Jesiden huldigten und mit dem Teufel gleichsetzten).
  2. Der Koran. Übersetzt, kommentiert und eingeleitet von Rudi Paret. Directmedia, Berlin 2004, ISBN 3-89853-446-4.