Engel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Engel (Begriffsklärung) aufgeführt.
Andrei Rubljows Dreifaltigkeitsikone TroizaAbrahams Gastmahl mit den drei Engeln in Mamre (um 1425)
Der Erzengel Gabriel erscheint dem Zacharias. Illustration aus Das Stundenbuch des Herzogs von Berry (1410–1489)

Engel (lat. angelus, gotisch angilus von altgriechisch ἄγγελος ángelosBote“, „Abgesandter“;[1] Übersetzung von hebr. מלאך mal'ach „Bote“) sind in den Lehren der monotheistischen abrahamitischen Religionen des Judentums, Christentums und Islams Geistwesen, die von Gott erschaffen wurden und ihm untergeordnet sind.

Das spirituelle Verständnis von Engeln und ihrer Funktion und Ordnung ist weitgehend den alten religiösen Texten des Tanach, dem Alten und Neuen Testament sowie dem Koran entnommen. Neben den kanonischen Schriften treten als Quellen für die Vorstellungen von Engeln spätantike und mittelalterliche Heiligenlegenden, Homilien, Wundergeschichten und volkstümliches Erzählgut wie Sagen und Märchen auf. Verbreitet sind auch die zahlreichen Engelvorstellungen der Esoterik.

Die Vorstellung eines geistigen Wesens neben dem Hauptgott oder den Hauptgottheiten ist im vorderasiatischen Kulturraum altüberliefertes Kulturgut. In den Mythographien Babyloniens und aus den heiligen Schriften des Zoroastrismus sind ähnliche Mittler zwischen Gottheit und Welt zu finden. Bildliche Darstellungen zeigen Engel meist als geflügelte Wesen. Mythische geflügelte Mischwesen im persischen Reich und die Darstellung altägyptischer Gottheiten zeigen Wesen, die zur sakralen göttlichen Sphäre gehören. Engelgestalten sind daher keine Vollgötter, sondern der Kategorie der Halbgottheiten zuzuordnen.

Manchmal werden auch in polytheistischen Religionen gottgleiche, aber nicht göttliche Wesen, die das Überirdische vermitteln können, mit Engel übersetzt oder verglichen, so z. B. Deva, die indischen Halbgötter und Gottheiten. Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Engel jedoch Boten eines einzigen Gottes einer der monotheistischen Anschauungen.

Ursprüngliche Engelsvorstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geflügelte assyrische Gottheit: Ninurta kämpft mit einem Vogelungeheuer. Zeichnung von einem Steinrelief am Tempel des Gottes in Nimrud (9. Jh. v. Chr.)
Isis mit geflügelten Armen. Wandbild im Grab (KV17) von Sethos I. im Tal der Könige (um 1360 v. Chr.)
Nike, 2. - 1. Jhd. v. Chr.

Persien und Zoroastrismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zoroastrismus, der ursprünglich am weitest verbreiteten Religion im persischen Reich, sind Yazata der obersten Gottheit beigestellte oder seine mit dem göttlichen Funken berührten Helfer. Malakhim sind Boten von Gottes sittlichem Willen an die Menschen.

Die Vorstellung von solchen gottgesandten Helfern ist möglicherweise während des babylonischen Exils im Zuge der intellektuellen Analyse eines Weges zu Gott in das Judentum eingeflossen. Bildliche Darstellungen von geflügelten Gotteswesen sind durch Kontakte persischer mit griechischer und römischer Kultur bekannt.

Mesopotamien und Altes Ägypten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Beschreibung von geflügelten, göttlichen oder gottgleichen Wesen wie beispielsweise Nephtys in den altägyptischen Mythen um Isis und Osiris (Osirismythos) könnte ein Ursprung der Engelsdarstellung sein.[2]

Auch in den Kulturen von Mesopotamien ist die Vorstellung geflügelter Wesen als Mittler zwischen Göttern und Menschen zu finden. Mit Flügeln versehene Gottheiten oder Schutzgenien erscheinen in der Ikonographie der Religionen Mesopotamiens. „Engelsgleiche“ Darstellungen finden sich z. B. in den Königspalästen der Babylonier oder Assyrer in Ninive, Nimrud oder Dur Scharrukin.

Griechische und römische Antike[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der klassischen griechischen und römischen Kultur sind Engel als Mittler zu den Göttern unbekannt. Götter selbst greifen in das Leben der Menschen ein oder senden den Götterboten Hermes-Mercurius mit seinem Flügelhelm. Jedoch ging mit der Auseinandersetzung Griechenlands mit orientalischer, vor allem persischer Kultur die Vorstellung einer mit Vogelschwingen geflügelten Siegesgöttin Nike in den Olymp ein. Obwohl als Victoria dann auch in den römischen Kulturkreis gelangt und in modernerer Zeit zum Siegesengel mit Siegeskranz und Palmenzweig z. B. der Quadriga stilisiert, hatte die griechisch-römische Götterwelt wohl kaum Einfluss auf das Engelverständnis in der klassischen Antike, das weitgehend bis zur Christianisierung im europäischen Kulturraum oder dem Siegeszug des Islam in der arabischen Region seinen direkten Bezug zu den Engelvorstellungen des Orients beibehielt.

Engel im Judentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Engel, hebr. מלאך mal'ach „Boten“, werden im Judentum durch Auslegung des Tanach und in langer Tradition meist als übernatürliche Wesen verstanden, die Gott im Himmel zur Seite stehen, aber streng von Gott (JHWH) zu unterscheiden und diesem untergeordnet sind. Sie können gelegentlich ausgewählten Menschen Gottes Willen und seine Anweisungen zu erkennen geben.[3]

Die Erscheinung von Engeln spielt schon in der Überlieferung der frühen Geschichte des Volkes Israel eine große Rolle. Verständnis von Engeln zieht mit der Tradition und geht in die anderen abrahamitischen Religionen ein. Jedoch wird im jüdischen Glauben an himmlisch-englische Wesen die komplexe Erklärung ihrer geistig-spirituellen Welt nicht durch ein genau zu definierendes Ordnungsschema regiert, wie es z. B. dann die Angelologie des frühen Christentums aufzubauen sucht.[4]

Engel im Christentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Engel verkünden den Hirten die Geburt Christi, Darstellung aus dem Hortus Deliciarum der Herrad von Landsberg, um 1180

Engel hatten im Christentum von jeher eine hohe Bedeutung. In der Engellehre des Pseudo-Dionysius Areopagita spielt die hierarchische Ordnung der Engel eine große Rolle. Thomas von Aquin hat in seiner Summa Theologiae die Engellehre umfassend ausgeführt. Nach Thomas sind Engel immaterielle Wesen, sie bestehen aus reiner Form und besitzen keine Materie.[5]

Während die Engel in der Lateinischen Kirche und den orthodoxen Kirchen verehrt werden, stehen die reformierten Kirchen der Engellehre skeptisch bis ablehnend gegenüber. In den lutherischen Kirchen, insbesondere in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), wird aber der Gedenktag des Erzengels Michael und aller Engel gottesdienstlich begangen. Zudem enthält die evangelisch-lutherische Kirchenagende eine eigene Präfation für diesen Gedenktag.

Es gibt verschiedene Erzengel und Engel, neben dem Erzengel Michael, der die Heere des Herrn anführt, die Erzengel Gabriel, den Botschafter Gottes, Raphael, Uriel, Jophiel, Zadkiel und Camael.

Außerkanonische Schriften (Henoch, Tobit)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibungen von Engeln und Engellehren finden sich auch außerhalb der von jüdischen oder christlichen Autoritäten anerkannten Hauptschriften ihrer Religion. So ist z. B. das Buch Henoch, vermutlich aus dem 3. Jahrhundert vor Christus und eventuell auf älteren Quellen aufbauend, eine Chronik, die ausführlich über eine „Reise durch die zehn Himmel“ und über Engel, ihre Namen, ihre Aufgaben und ihre charakteristischen Eigenschaften berichtet. Die Chroniken von Henoch wurden vom Kirchenvater Hieronymus im 4. Jahrhundert nach Christus zu Apokryphen erklärt und ihnen damit der Rang einer Heiligen Schrift aberkannt. Das deuterokanonische Buch Tobit, das vermutlich aus dem 2. Jahrhundert vor Christus stammt, beschreibt das Wirken des Erzengels Raphael.

Art und Ordnung der Engel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darstellung der neun Chöre der Engel auf einer griechischen Ikone

Die Bibel erwähnt verschiedene Arten von Engeln.[6] Sie stehen dort ohne eine klare Hierarchie, jedoch entwickelten Anhänger aller drei abrahamitischen Religionen Varianten von Engelhierarchien. Beherrscht werden die Hierarchien in den monotheistischen Religionen vom Schöpfergott.

Im Mittelalter verbreitete sich ab dem sechsten Jahrhundert die Engellehre (Angelologie) des Pseudo-Dionysius Areopagita.[7] Sie wird unter anderem von Thomas von Aquin in seiner Summa theologica aufgegriffen.[8] Nach Pseudo-Dionysius lassen sich verschiedene Arten von Engeln unterscheiden, die in insgesamt neun Chöre untergliedert sind. Die Engelschöre sind zu Triaden (Dreiergruppen) zusammengefasst, die zusammen drei Hierarchien bilden.

  • Zweite Hierarchie
    • Kyriotetes
    • Dynameis
    • Exusiai
  • Dritte Hierarchie
    • Archai
    • Archangeloi (Erzengel)
    • Angeloi (Engel)

Die Engel der ersten Hierarchie sind die höchststehenden und existieren in der unmittelbaren Anschauung Gottes, während die Engel der dritten Hierarchie als Sendboten Gottes fungieren, die auch unmittelbar mit den Menschen Kontakt haben können.

Geschlecht der Engel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oft werden Engel als geschlechtslose Wesen verstanden, obwohl zumindest einige von ihnen als Jünglinge oder junge Männer beschrieben werden, z. B. jene vom leeren Grab Jesu oder auch die in Sodom erscheinenden Engel des Alten Testaments. Während Sach 5,9 EU dahingehend interpretiert werden könnte, dass es auch weibliche Engel gibt, könnte 1 Kor 11,10 EU den Schluss zulassen, dass die männlichen Engel auch anfällig für die weiblichen Reize der irdischen Frauen im Gottesdienst seien.

Der Mystiker Emanuel Swedenborg beschreibt in seinem Werk Die eheliche Liebe, dass aus der Seele eines Mannes und der Seele einer Frau durch die Ehe im Himmel ein geschlechtsloser Engel erschaffen wird.

Der Auffassung von einer Sexualität der Engel und der auferstandenen Menschen, wie sie die Sadduzäer vermuten, lässt das Markusevangelium durch Jesus widersprechen: „Irrt ihr nicht deshalb, weil ihr die Schriften nicht kennt? Denn wenn sie aus den Toten auferstehen, heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie die Engel im Himmel. Was aber die Toten betrifft, dass sie auferweckt werden: Habt ihr nicht im Buch Moses gelesen, wie Gott beim Dornbusch zu ihm redete und sprach: Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs? Gott ist nicht Gott von Toten, sondern von Lebenden. Ihr irrt sehr.“ (Mk 12,25–27 EU)

Angelologie in moderner Theologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die traditionelle dogmatische Disziplin der Lehre von den Engeln (Angelologie) findet heute meist wenig Beachtung. Im 20. Jh. haben sich zum Thema u. a. Karl Barth, Karl Rahner, Leo Scheffczyk, Ludwig Ott, Herbert Vorgrimler, Thomas Ruster und Johann Evangelist Hafner geäußert. Wilfried Härle schließt sich in seiner Dogmatik[9] Claus Westermann an: „Der Engel kommt ins Sein mit seinem Auftrag, er vergeht mit der Erfüllung seines Auftrags, denn seine Existenz ist Botschaft.“[10]

Engel im Islam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Engel Isrāfīl in einer Qazwīnī-Handschrift aus dem 14. Jahrhundert

Der Glaube an die Engel (arabisch ملائكة, DMG malāʾika, sing. malʾak) wird im Islam als sehr wichtig eingestuft. So heißt es schon im Koran in Sure 4:136: "Wer an Gott, seine Engel, seine Schriften, seine Gesandten und den jüngsten Tag nicht glaubt, ist weit abgeirrt" (vgl. auch Sure 2:177). Die Engel werden im Koran wiederholt als „Diener Gottes“ bezeichnet (z.B. Sure 43:19, 21:36), sie sind aber auch die Boten Gottes, die nach seinem Befehl handeln (Sure 21:26). Eine der wichtigsten Aufgaben der Engel ist die Vermittlung der Offenbarung an die Propheten (Sure 16:2). Außerdem übernehmen sie den Schutz der Menschen (Sure 50:17). Da der Koran an zahlreichen Stellen ohne weitere Erklärung von Engeln spricht, wird angenommen, dass Mohammeds Publikum mit diesem Konzept bereits vertraut war. Der Engelsglaube kam wahrscheinlich durch die jüdisch-christliche Tradition nach Arabien. Das Wort malʾak soll aus dem Äthiopischen ins Arabische entlehnt worden sein. Der in Arabien bereits vorhandene Glaube an die Dschinn erleichterte wahrscheinlich die Übernahme des Engelsglaubens.[11]

Zu den Engeln, die namentlich im Koran erwähnt werden, gehören Gabriel, der den Propheten die Offenbarungen Gottes übermittelt und Michael (Sure 2:98–99). Isrāfīl wird nicht im Koran genannt, aber die islamische Tradition schreibt ihm die Aufgabe zu, mit einem Posaunenstoß das endzeitliche Gericht anzukündigen. Darüber wird im Koran (Sure 32:11) ein Todesengel erwähnt, dem die Tradition den Namen Izra'īl gibt. Nach der islamischen Tradition haben die beiden Grabesengel Munkar und Nakīr die Aufgabe, den Menschen kurz nach seiner Grablege auf seinen Glauben hin zu prüfen. Darüber hinaus erwähnt der Koran namentlich nicht näher bezeichnete Engel, wie die Wächter über Paradies und Hölle und die acht Engel, die den Thron Gottes tragen (Sure 40:7, 69:17).[12]

Schiitische Vorstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Tradition der imamitischen Schia hat Gott unter seinem Thron ein Haus erschaffen, das er al-Bait al-maʿmūr („das bewohnte Haus“, vgl. Sure 52:4) genannt hat und zu dem die Engel jedes Jahr die Wallfahrt vollziehen. In ähnlicher Weise hat er auch im vierten Himmel ein Haus erschaffen, das er ad-Darrāh genannt hat. Diesem erweisen die Engel Verehrung, indem sie zu ihm hinpilgern und es umkreisen. Die Kaaba in Mekka soll sich genau unter diesem Haus befinden. Von dem sechsten Imam Dschaʿfar as-Sādiq wird die Aussage überliefert: „Wenn ein Stein vom Gottesthron herabgeworfen würde, würde er genau auf das Dach von al-Bait al-maʿmūr fallen. Und wenn ein Stein von al-Bait al-maʿmūr geworfen würde, würde er genau auf das Heilige Haus (al-bait al-ḥarām) fallen.“[13]

In der ismailitischen Lehre werden die Sterne und Sphären als Manifestation der Engel betrachtet. Der ismailitische Philosoph Nāsir-i Chusrau betrachtete darüber hinaus die Menschen als "potentielle Engel". Aufgabe der Propheten, ihrer spirituellen Erben und der Imame sei es, als Vermittler die Menschen durch das offenbarte Buch und die Scharia auf den rechten Weg zu führen und sie so zu wirklichen Engeln zu machen. Jeder, der imstande sei, einen "potentiellen Engel" (firišta-yi ba-quwwat) zu einem wirklichen Engel zu machen, habe selbst den Rang eines Engels und sei Gottes Stellvertreter auf Erden, so wie es im Koran heiße: "Wenn ich wollte, so würde ich aus euch Engel machen, die Stellvertreter auf Erden sind" (Sure 43:60). Die Menschen können allerdings nur dann Engel werden, wenn sie den Vermittlern gegenüber gehorsam sind. Wenn sie dagegen ungehorsam sind, werden sie zu Dämonen.[14]

Sonstige religiöse Gemeinschaften und Rezeptionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Engellehre in der Anthroposophie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anthroposophie knüpft an die aus dem christlichen Mittelalter überlieferte Hierarchienlehre der Engel an. Die Theosophie stellt den Schöpfergott JHWH in die zweite Hierarchie und gibt als sogenannte vierte Triade die Reihenfolge Mensch, Tier, Pflanze, Stein an. Der Mensch soll einmal zur vierten Hierarchie werden, so Rudolf Steiner.[15]

Der Engel Moroni und das Buch Mormon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage („Mormonen“) versteht unter „Engel“ einen Boten Gottes. Dies kann der Geist eines noch nicht geborenen oder schon verstorbenen aber noch nicht auferstandenen Menschen sein, ein Auferstandener, seltener aber auch ein Mensch während seines sterblichen Lebens. Der Engel Moroni soll dem Begründer der Mormonen, Joseph Smith, erschienen sein. Die Kirche Christi mit der Elias-Botschaft geht auf das Buch Mormon zurück. Weiter ist für sie der auferstandene Johannes der Täufer als Engel zwischen 1927 und 1994 zwei Kirchenmitgliedern erschienen und hat „Das Wort des Herrn“ gebracht.

„Gefallene Engel“ Luzifers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

W. Blake: „Bann der rebellierenden Engel“, 1808
Hauptartikel: Luzifer

In einem auf biblischem Engelsverstehen aufgebauten Höllenverständnis ist Luzifer, der Höllenfürst, ein gefallener Engel, der sich nicht mehr der göttlichen Herrschaft unterordnen wollte.[16] Er soll ein Kontingent an „gefallenen Engeln“ mit sich genommen haben und diese als Teufel, beziehungsweise Satan, regieren.[17][18] Dieses Konzept existiert mit Iblis und den Dschinn in ähnlicher Form auch im Islam.

Bildliche Darstellungen von Engeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tetramorph mit den Attributen eines Menschen, Stiers, Adlers und Löwen (16. Jahrhundert)
Engel. Deckenmalerei in der Stiftskirche
in Neustadt an der Weinstraße
(um 1420)

Engeldarstellungen haben eine lange Tradition und waren vor allem in der christlichen Ikonographie zu finden. Auch in alten Illustrationen aus islamisch geprägten Kulturen wurden Engel abgebildet.

Ein früher Bericht über die bildliche Darstellung von Engeln findet sich im Alten Testament (2 Chr 3,10–13 EU; Datum der Niederschrift ca. 5. Jh. vor Chr.). Zwei Engelsskulpturen (Cherubim) schmückten den Tempel Salomos. Größe und Bau werden genau beschrieben, die Engel sind mit Flügeln dargestellt. Die Darstellung von himmlischen Wesen mit angedeuteten oder tatsächlichen Schwingen findet sich schon in Bildern alt-ägyptischer, in der Regel weiblicher, Gottheiten. In dieser Art werden z. B. Isis und Nephthys dargestellt. Die Flügel sind meist nicht separat am Rücken, sondern in Form von Federreihen an den Armen angesetzt.[19]

Frühchristliche Kunst stellt Engel als Jünglinge und noch ohne Flügel dar. In den Bildern aus dem 3. Jahrhundert in den Priscilla-Katakomben Roms ist der „Bote Gottes“ nur aus dem Kontext der Figuren zu erkennen. Damit wird jede Ähnlichkeit mit den geflügelten Genien der Antike vermieden.[20] Auch wenn durch christliche Schriftsteller dieser Epoche wie Tertullian Engel schon als geflügelte Wesen erwähnt werden,[21] so beginnt die Kunst erst über hundert Jahre später, sie mit Flügeln darzustellen. Meist sind die Engel mit einer weißen Tunika bekleidet.

Auch in der Gotik werden Engel in der abendländischen Kunst als Jünglinge dargestellt. Sie werden unter dem Einfluss byzantinischer Darstellung prachtvoller gekleidet[22] oder tragen den Habit eines Mönchs. Es werden ihnen mächtigere Schwingen gegeben, ein Heiligenschein zeigt ihre Lichtgestalt an. In den Darstellungen zur Apokalypse sind Engel als Helfer beim Weltgericht vor allem in der Spätgotik zu finden, auch Darstellungen der Erzengel als kämpferische Schutzpatrone in zeitgenössischer Rüstung.[23]

In den vielfältigen Szenen der Renaissance mit der Verkündigung an Maria, die Mutter Jesu oder Weihnachtsszenen werden vor allem der Erzengel Gabriel oder Gruppen lobpreisender Engel dargestellt. Die im Stil der Epoche gemalten Engel sind z. B. durch die Bilder von Giotto und Raffaelo bekannt.

Auch im Barock werden Engel weiter in ihrer Majestät prachtvoll dargestellt, es werden aber auch die auf hellenistische und byzantinische Vorbilder zurückgehende Kinderengel (Putten) sehr populär. Zumindest seit Caravaggio vermischen sich Engeldarstellungen mit der Art, wie schon in der Antike der Liebesgott Eros/Amor abgebildet wurde.

Durch den Einfluss des Zeitalters der Aufklärung trat die Darstellung von Engeln in der Kunst zurück. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts finden sich anstelle der traditionellen jünglingshaften Darstellung häufig weibliche Engelsdarstellungen in der bildenden Kunst. Beispiele für Engelsdarstellungen in der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts finden sich bei Paul Klee oder bei Ernst Fuchs.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Trabitzsch: Engel und Heilige. Dokumentation, 2014.[24]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufsätze
  • Engelbert Kirschbaum, Wolfgang Braunfels (Hrsg.): Lexikon der christlichen Ikonographie, Bd. 1. Herder Verlag, Freiburg/B. 1968–1976, ISBN 3-451-22568-9, S. 626–632.
  • Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte, Bd. 5. S. 341–601.
  • Michael Glasmeier: Angelologische Bibliographie. In: Tumult. Zeitschrift für Verkehrswissenschaft, Bd. 6 (1983), S. 9–15, ISSN 0172-858X.
  • Johann Evangelist Hafner: Warum im Himmel nicht nur Seelen sind. Die Funktion der Engel als Konkurrenzgruppe. In: Evangelische Theologie/N.F., Jg. 65 (2005), S. 350–365, ISSN 0014-3502.
  • John Macdonald: The creation of man and angels in the eschatological literature. In: Islamic Studies. Journal of the Islamis Research Institute of Pakistan, Bd. 3 (1964), S. 285–308 und 485–519; Bd. 4 (1965), S. 55–102 und 137–179, ISSN 0578-8072.
  • Ulrich Mann, Horst Seebaß, Karl Erich Grözinger, Otto Böcher u. a.: Engel I. Religionsgeschichtlich II. Altes Testament III. Judentum IV. Neues Testament V. Kirchengeschichtlich VI. Dogmatisch VII. Praktisch-theologisch. In: Theologische Realenzyklopädie, Bd. 9. 1982, S. 580–615 (kulturgeschichtlicher und theologischer Überblick mit weiterer Lit.)
  • Thomas Marschler: Der Ort der Engel. Eine scholastische Standardfrage zwischen Naturphilosophie, Metaphysik und Theologie. In: Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie, Jg. 53 (2006), S. 41–76, ISSN 0016-0725.
  • Burkhard Neunheuser: Die Engel im Zeugnis der Liturgie. In: Archiv für Liturgiewissenschaft, Bd. 6 (1960), Heft 2, S. 4–27, ISSN 0066-6386.
  • Michael Plathow: Luther und die Angelologie. In: Zeitschrift für Dialektische Theologie, Bd. 12 (1996), S. 27–50, ISSN 0169-7536.
  • Karl Rahner: Über Engel. In: Ders.: Gott und Offenbarung (Schriften zur Theologie; Bd. 13). Benziger, Zürich 1978, ISBN 3-545-22091-5, S. 381ff.
  • Karl Rahner: Art. Engel. In: Ders. (Hrsg.): Sacramentum mundi, Theologisches Lexikon für die Praxis, Bd. 1. S. 1038–1046 (und in: Herders Theologisches Taschenlexikon, Bd. 2. S. 120–125).
  • Walter Schmitz: Säkularisation und Utopie, Die Gestalt des Engels in der Deutschen Literatur der Moderne. In: Kunst und Kirche. Ökumenische Zeitschrift für zeitgenössische Kunst und Architektur; Bd. 54 (1991), S. 254ff, ISSN 0023-5431.
  • Stephen L. White: Angel of the Lord. Messenger or Euphemism? (MS Word; 93 kB). In: Tyndale Bulletin. Organ of the Tyndale Fellowship for Biblical Theological Research, Jg. 50 (1999), Heft 2, S. 299–305, ISSN 0082-7118.
Monographien
  • Giorgio Agamben, Emanuele Coccia (Hrsg.): Angeli. Ebraismo Cristianesimo Islam. (La quarta prosa). Pozza, Vicenza 2009, ISBN 978-88-545-0064-8.
  • Gertrud Angermann: Engel an Ravensberger Bauernhäusern. Ein Beitrag zum Wandel des Dekors vom 18. bis 20. Jahrhundert. Coppenrath, Münster, 2. Auflage 1986 (Volltext als PDF).
  • Friedmar Apel: Himmelssehnsucht. Die Sichtbarkeit der Engel. Insel-Verlag, Frankfurt/M. 2001, ISBN 3-458-34426-8.
  • Theodor Bogler (Hrsg.): Die Engel in der Welt von heute. Gesammelte Aufsätze (Liturgie und Mönchtum; Bd. 21). Ars liturgica, Maria Laach 1960.
  • Johannes Brinktrine: Die Lehre von der Schöpfung. Schöningh, Paderborn 1956.
  • Anna Caiozzo: Images du ciel d'Orient au Moyen Âge. Une histoire du zodiaque et des représentations dans les manuscrits du Proche-Orient musulman (Collection Orient). Presses Univ. de Paris-Sorbonne, Paris 2003, ISBN 2-84050-234-8.
  • Jean Daniélou: Die Sendung der Engel („Les anges et leur mission d'après les pères de l'église“). Müller, Salzburg 1963 (Wort und Antwort; Bd. 30).
  • Oliver Dürr: Der Engel Mächte, Systematisch-theologische Untersuchung: Angelologie Band 35, Forum Systematik, Kohlhammer-Verlag, Stuttgart 2009, (zugl. Dissertation, Ruhr-Universität Bochum 2008). ISBN 978-3-17-020854-4.
  • Walther Eickmann: Die Angelologie und Dämonologie des Korans im Vergleich zu der Engel- und Geisterlehre der Heiligen Schrift. Eger, Leipzig 1908.
  • Michael N. Ebertz, Richard Faber (Hrsg.): Engel unter uns. Soziologische und theologische Miniaturen. Königshausen & Neumann, Würzburg 2008, ISBN 978-3-8260-3850-1.
  • Rosa Giorgi: Engel, Dämonen und phantastische Wesen. („Angeli e demoni“). Verlag Parthas, Berlin 2004, ISBN 3-936324-04-2 (Bildlexikon der Kunst; Bd. 6).
  • Malcolm Godwin: Engel. Eine bedrohte Art („Angels“). Heyne, München 1995, ISBN 3-453-08775-5 (Rezension in: Die Zeit 49/1991 vom 29. November 1991. (Memento vom 13. Januar 2009 im Internet Archive))
  • Johann Evangelist Hafner: Angelologie. (Gegenwärtig Glauben Denken; Bd. 9). Schöningh, Paderborn 2010, ISBN 978-3-506-76738-7.
  • Darrell D. Hannah: Michael and Christ. Michael Traditions and Angel Christology in Early Christianity (Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament/2; Bd. 109). Mohr Siebeck, Tübingen 1999, ISBN 3-16-147054-0 (zugl. Dissertation, Cambridge University 1995).
  • Peter Hawel: Engel – Dämonen - Widersachermächte. Wallerstein 2014, ISBN 978-3-9810376-8-5.
  • Torkild Hinrichsen: Alle Engel dieser Erde. Auf den irdischen Spuren eines himmlischen Phänomens. 2. Auflage. Husum 2001. (Populärwissenschaftliche kulturgeschichtliche Beobachtungen eines Kunsthistorikers).
  • Volkmar Hirth: Gottes Boten im Alten Testament. Die alttestamentliche Mal'ak-Vorstellung unter Berücksichtigung des Mal'ak-Jahwee-Problems (Theologische Arbeiten; Bd. 32). EVA, Berlin 1975 (zugl. Dissertation, Universität Leipzig 1971).
  • David Keck: Angels & angelology in the Middle Ages. Oxford University Press, New York 1998, ISBN 0-19-511097-8.
  • Heinrich Krauss: Die Engel. Überlieferung, Gestalt, Deutung. C.H. Beck, München 2000, ISBN 3-406-44735-X.
  • Alfred Läpple: Engel und Teufel. Wiederkehr der Totgesagten; eine Orientierung. Pattloch Verlag, Augsburg 1993, ISBN 3-629-00609-4.
  • Michael Mach: Entwicklungsstadien des jüdischen Engelglaubens in vorrabbinischer Zeit (Texts and studies in ancient Judaism; Bd. 34). Mohr Siebeck, Tübingen 1992, ISBN 3-16-145937-7 (zugl. Dissertation, Universität Tel Aviv 1987).
  • Aleksander R. Michalak: Angels as Warriors in Late Second Temple Jewish Literature.(Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament/2 Bd. 330). Mohr Siebeck, Tübingen 2012, ISBN 978-3-16-151739-6 (zugl. Dissertation,Trinity College, Dublin 2011).
  • Johannes Heinrich Oswald: Angelologie. Das ist die Lehre von den guten und bösen Engeln im Sinne der katholischen Kirche. Mit einem Anhang „Christlicher Glaube und Dämonenlehre“ der Kongregation für die Glaubenslehre. Verlagsbuchhandlung Sabat, Kulmbach 2015, ISBN 978-3-943506-32-7 (1. Aufl. 1883, 2. Aufl. 1889).
  • Ludwig Ott: Grundriss der katholischen Dogmatik. 11. Auflage. Verlag Nova & Vetera, Bonn 2006, ISBN 3-936741-25-5.
  • Eric Peterson: Das Buch von den Engeln. Stellung und Bedeutung der heiligen Engel im Kultus. Kösel-Verlag, München 1955.
  • Pie-Raymond Régamey: Die Welt der Engel („Les anges au ciel et parmi nous“). Pattloch Verlag, Aschaffenburg 1956.
  • Alfons Rosenberg: Engel und Dämonen. Gestaltwandel eines Urbildes. 2. Auflage. Kösel Verlag, München 1986, ISBN 3-466-20278-7.
  • Thomas Ruster: Von Menschen, Mächten und Gewalten. Eine Himmelslehre. Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 2007, ISBN 978-3-7867-2570-1.
  • Ekkart Sauser: Heilige und Engel im Kirchenjahr. Besinnungen und Anregungen zu Meßbuch und Gotteslob. Pustet Verlag, Regensburg 1979, ISBN 3-7917-0602-0.
  • Peter Schäfer: Rivalität zwischen Engeln und Menschen, Untersuchungen zur rabbinischen Engelvorstellung. DeGruyter, Berlin 1975 (zugl. Habilitationsschrift, Universität Frankfurt/M. 1972/73).
  • Leo Scheffczyk: Einführung in die Schöpfungslehre. 3. Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1987, ISBN 3-534-06690-1.
  • Michel Serres: Die Legende der Engel („La légende des anges“). Insel-Verlag, Frankfurt/M. 1995, ISBN 3-458-16744-7.
  • Fridolin Stier: Gott und sein Engel im Alten Testament. Aschendorff, Münster 1934 (zugl. Dissertation, Universität Tübingen 1932).
  • Georg Stuhlfauth: Die Engel in der altchristlichen Kunst. Mohr, Freiburg/B. 1897 (zugl. Dissertation, Universität Straßburg 1896).
  • Karel van der Toorn, Bob Becking, Pieter W. van der Horst (Hrsg.): Dictionary of Deities and Demons in the Bible. Brill, Leiden 1999, ISBN 90-04-11119-0.
  • Herbert Vorgrimler: Wiederkehr der Engel? Ein altes Thema neu durchdacht (Topos-Taschenbücher; Bd. 653). Butzon und Bercker, Kevelaer 1991, ISBN 3-7666-9752-8.
  • Alois Winklhofer: Die Welt der Engel. Buch-Kunstverlag, Ettal 1958.
  • Uwe Wolff (Hrsg.): Das große Buch der Engel. 3. Auflage. Herder, Freiburg/B. 2002, ISBN 3-451-27988-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Engel – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Engel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  Wikiquote: Engel – Zitate

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Gemoll (Begr.), Theresae Aigner (Bearb.): Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch. 10. Auf. Oldenbourg Verlag, München 2006, ISBN 3-486-00234-1.
  2. Simone Michel: Die Magischen Gemmen. Zu Bildern und Zauberformeln auf geschnittenen Steinen der Antike und Neuzeit. Akademie-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-05-003849-7, S. 37 (zugl. Habilitationsschrift, Universität Giessen 1997).
  3. Siehe z. B. Hermann Röttger: Mal'ak jhwh, Bote von Gott. Die Vorstellung von Gottesboten im hebräischen Alten Testament. Peter Lang Verlag, Frankfurt/M. 1978, ISBN 3-261-02633-2 (zugl. Dissertation, Universität Regensburg 1977).
    Johann Michl: Engel (jüd.). In: RAC, Bd. 5. Hiersemann Verlag, Stuttgart 1962, S. 60–97.
  4. Zum Thema ausführlicher: Alexander Altmann u. a.: Art. Angels and Angelology. In: Encyclopaedia Judaica, Bd. 2. 2. Auflage. S. 150–162.
  5. Anthony Kenny: Thomas von Aquin, S. 77, Herder/Spektrum, 1980, aus dem Englischen von Berardin Schellenberger
  6. siehe unter anderem: 1 Sam 4,4 EU, Jes 6,2 EU, Eph 1,21 EU, Kol 1,16 EU
  7. Dionysius Areopagita: De caelesti hierarchia, Kap. 6. Englische Übersetzung.
  8. Thomas von Aquin: Summa Theologiae, Prima Pars, Quaestio 108 Deutsche Übersetzung.
  9. Wilfried Härle: Dogmatik. 3. überarbeitete Auflage. DeGruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-019314-5, S. 299.
  10. Claus Westermann: Gottes Engel brauchen keine Flügel. 5. Auflage. Kreuz-Verlag, Stuttgart 1989, ISBN 3-7831-0535-8, S. 7 (Nachdr. d. Ausg. München 1965).
  11. Vgl. William Montgomery Watt, Alford T. Welch: Der Islam I. Mohammed und die Frühzeit, islamisches Recht, religiöses Leben. Kohlhammer, Stuttgart, 1980. S. 224.
  12. Vgl. A. Th. Khoury: „Engel“ in A.Th. Khoury, Ludwig Hagemann, Peter Heine: Islam-Lexikon. Herder, Freiburg i.Br., 1991. Bd. I, S. 203-206. Hier S. 203f.
  13. Vgl. Mufīd Ibn-al-Muʿallim: Taṣḥīḥ al-Iʿtiqād. Ed. Muḥammad Riḍā al-Ǧaʿfarī. Teheran 1388hš (= 2009/2010 n.Chr.). S. 157.
  14. Vgl. Between reason and revelation: twin wisdoms reconciled; an annotated English translation of Nāṣir-i Khusraw's Kitāb-i Jāmiʿ al-Ḥikmatayn. Transl. from the Persian by Eric Ormsby. Tauris, London, 2012. S. 129-132.
  15. Rudolf Steiner: Vorträge vor Mitgliedern der Anthroposophischen Gesellschaft. Dreizehnter Vortrag, Berlin 8. Oktober 1905 (Rudolf-Steiner-Gesamtausgabe 93a).
  16. vgl. dazu Jes 14 EU, Hes 28 EU, Lk 10 EU, Offb 12 EU
  17. Ernst Osterkamp: Lucifer (Komparatistische Studien; Bd. 9). DeGruyter, Berlin 1979, ISBN 3-11-007804-X (zugl. Dissertation, Universität Münster 1977)
  18. Leo Jung: Fallen angels in Jewish, Christian and Mohammadan literature. In: The Jewish Quarterly Review/N.S.; Bd. 15 (1924/25), S. 267–502 und Bd. 17 (1925/26), S. 287–336.
  19. vgl. z. B. Isis. In: Benjamin Hederich: Gründliches mythologisches Lexikon. Wissenschaftlich Buchgesellschaft, Darmstadt 1986, ISBN 3-534-03489-9, Sp. 1373–1387 (Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1770).
  20. Peter W. Hartmann: Engel. In: Ders.: Das Kunstlexikon. Selbstverlag, Sensheim 1997, ISBN 3-9500612-0-7.
  21. Tertullian (Autor), Carl Becker (Hrsg.): Apologeticum = Verteidigung des Christentums. 4. Auflage. Kösel-Verlag, München 1992, ISBN 3-466-20106-3, Kap. 22.
  22. vgl. Heinrich und Margarethe Schmidt: Die vergessene Bildersprache christlicher Kunst. Ein Führer zum Verständnis der Tier-, Engel- und Mariensymbolik. C. H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54768-3.
  23. vgl. z. B. Henriette Mendelsohn: Die Engel in der bildenden Kunst. Ein Beitrag zur Kunstgeschichte der Gotik und der Renaissance. Behr Verlag, Berlin 1907.
  24. Engel und Heilige - Auf den Spuren der Geistwesen in der Kunst. Ein Film von Michael Trabitzsch abgerufen am 15. Dezember 2915