Mammillaria lindsayi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Mammillaria lindsayi
Mammillaria lindsayi pm 1.JPG

Mammillaria lindsayi

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cacteae
Gattung: Mammillaria
Art: Mammillaria lindsayi
Wissenschaftlicher Name
Mammillaria lindsayi
R.T.Craig

Mammillaria lindsayi ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mammillaria in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton ehrt den US-amerikanischen Botaniker George Edmund Lindsay (1917–2002).[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria lindsayi wächst zuerst einzeln und bildet später bis zu ein Quadratmeter große Gruppen. Die kugeligen, graugrünen Triebe werden bis zu 15 Zentimeter hoch und erreichen einen ebenso großen Durchmesser. Die konisch bis vierkantig geformten Warzen sind etwas gekielt. Sie enthalten reichlich Milchsaft. Die Axillen sind mit dichter weißer Wolle und mit jeweils 8 weißen, verdrehten Borsten besetzt. Die 2 bis 4 Mitteldornen sind gerade, goldbraun bis rötlich und 0,4 bis 1,2 Zentimeter lang. Die 10 bis 14 Randdornen sind weiß mit ockerlicher bis goldgelber Basis. Sie sind nur 2 bis 8 Millimeter lang.

Die hell grünlich-gelben Blüten haben einen orangegelben Mittelstreifen; sehr selten auch rot. Sie sind 1,5 bis 2 Zentimeter lang und bis zu 1 Zentimeter im Durchmesser groß. Die scharlachroten Früchte sind keulig bis zylindrisch geformt. Sie werden bis zu 2 Zentimeter lang und enthalten braune Samen.

Verbreitung und Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria lindsayi ist in den mexikanischen Bundesstaaten Chihuahua, Durango und Sinaloa verbreitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1940 durch Robert T. Craig.[2] Synonyme sind Mammillaria standleyi var. lindsayi (R.T.Craig) E.Kuhn (1981, nom. inval. ICBN-Artikel 33.3), Mammillaria lindsayi var. cobrensis Repp. ex Hils (1993) und Mammillaria lindsayi var. rubriflora Hils (1993).

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. 2. Auflage. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8001-5964-2, S. 391.
  • Ulises Guzmán, Salvador Arias, Patricia Dávila: Catálogo de cactáceas mexicanas. Universidad Nacional Autónoma de México, Mexiko-Stadt 2003, ISBN 970-9000-20-9, S. 137.
  • Antonio Gómez Sánchez: Enciclopedia ilustrada de los cactus y otras suculentas: (descripción de las especies, habitat y cuidados de cultivo). Floramedia Espana S.A., Valencia 2006, ISBN 84-89347-56-5, S. 88.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 138.
  2. Cactus and Succulent Journal. Jg. 12, Los Angeles 1940, S. 182.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mammillaria lindsayi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien