Manfred Horstmanshoff

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Herman Frederik Johan (genannt Manfred), nach niederländischer Namenskonvention formell H. F. J. Horstmanshoff (* 15. August 1944 in Arnhem) ist ein niederländischer Althistoriker, dessen Forschungsschwerpunkt auf dem Gebiet der Medizingeschichte der Antike liegt.

Manfred Horstmanshoff studierte von 1962 bis 1966 Klassische Philologie und Alte Geschichte an der Universität Leiden, wo ihn besonders Willem den Boer prägte. Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Lehrer in Haarlem und Vlaardingen und ging 1976 als Assistent für Alte Geschichte an die Universität Leiden, wo er von 1984 bis 1988 Studienkoordinator und Berater an der Abteilung für Alte Geschichte war. 1988 wurde er zum Associate Professor ernannt und 1989 bei Hendrik Simon Versnel promoviert. In seiner Doktorarbeit beschäftigte sich Horstmanshoff mit dem sozialen und religiösen Umgang der Griechen mit Seuchen. Von 2000 bis 2001 war er Fellow-In-Residence am Netherlands Institute for Advanced Study in Wassenaar. Seit dem 1. September 2005 ist er Professor für Antike Medizingeschichte an der Universität Leiden.

Horstmanshoff beschäftigt sich mit weiten Bereichen der antiken Medizingeschichte, besonders mit Heilkunde im sozialen und religiösen Kontext. Er ist Mitglied der Maatschappij der Nederlandse Letterkunde und des Auswahlausschusses der Louis Couperus-Stiftung.

Weblinks[Bearbeiten]