Marco Schädler

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Marco Schädler (* 2. März 1964 in Triesenberg) ist ein liechtensteinischer Komponist.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits als Kind musizierte Marco Schädler zusammen mit seinem Vater. Als Neunjähriger wurde er Aushilfsorganist in der Pfarrkirche Triesenberg, später auch in Triesen. Die Organistentätigkeit übte er bis 1998 aus. Von 1982 bis 1988 hatte er eine Teilzeitstelle als Klavierlehrer an der Liechtensteinischen Musikschule inne. Seit 1988 ist er freischaffender Künstler und Komponist (Theater- und Ballettmusik, Messen, Orchester, Chor- und Kammermusik, Klanginstallationen, für Film und Performance).

Marco Schädler studierte am Vorarlberger Landeskonservatorium Feldkirch, an der Musik-Akademie der Stadt Basel und an der Jazz-Schule St. Gallen Klavier, Musiktheorie, Komposition, Theorie für Frühe Musik und Jazz-Theorie.

Er war Mitglied des „Liechtensteiner Gabarett“ („Das LiGa“, 1994–2006), seit 2009 von OOS.[1] 1997 gründete er das „Freie Institut für Musik“, eine Komponierschule bzw. Schule zur Vermittlung von Musiktheorie auf kreativer Basis. Schädler war 2003 Mitbegründer des Theaters Schlösslekeller in Vaduz, sowie Mitbegründer der Firma RequiemForYou (2007 bis 2011). Von 2009 bis 2013 war er Geschäftsführer des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein[2]. Seit 2013 Hauptorganist in der Reformierten Kirche Buchs des Kantons St. Gallen, Schweiz.[3]

Uraufführungen seiner Werke entstanden unter anderem durch die „Virtuosi di Praga“ in Prag, das Amati-Quartett und das Ripieno-Orchester. Er arbeitete mit der italienischen Regisseurin Firenza Guidi und mit der Wiener Autorin Barbara Frischmuth zusammen. 2001 hatte er enen Sommeraufenthalt „Artist in residence“ in Tel Aviv.

Kompositionen/Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Barbara Frischmuth: Eine kurze Geschichte der Menschheit. Dramatisierung für „Optisches Konzert“. Musik: Marco Schädler, Konzept, Bearbeitung, Regie: Johannes Rausch. Choreografie: Guillermo Horta Betancourt. Feldkirch: Saal der Arbeiterkammer, 1994.
  • virtuosi di praga spielen marco schädler (Hieronyma, Beerdigung eines Blue-Terriers, Cellissima). 1995
  • Zwerg Nase. Kammeroper nach Wilhelm Hauff. Regie: Johannes Rausch, Musik: Marco Schädler. 2003

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.oos.li
  2. Webseite des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein (abgerufen am 6. Juni 2010)
  3. http://www.evangkirchebuchs.ch

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]