Marie-Theres Arnbom

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Marie-Theres Arnbom (* 1968 in Wien) ist eine österreichische Historikerin, Autorin, Kuratorin und Kulturmanagerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marie-Theres Arnbom stammt aus einer großbürgerlichen Familie, ihr Vater war der Regisseur Arne Arnbom. Sie studierte Geschichte und Theaterwissenschaft an der Universität Wien. Ihre Diplomarbeit schrieb sie 1990 zum Thema Bürgerlichkeit nach dem Ende des bürgerlichen Zeitalters? Eine Wiener Familienkonfiguration zwischen 1900 und 1930.[1] Im Jahr 1994 wurde sie mit der Dissertation "Bürgerliche, allzu bürgerliche Begriffe ..." Lebenserfahrungen in der Emigration am Beispiel von Dr. Stefan Herz-Kestranek promoviert.[2]

Arnbom ist auch Gründerin des Kindermusikfestival St. Gilgen, Oberösterreich und – gemeinsam mit Christoph Wagner-Trenkwitz – Gründerin des Forschungsinstituts für Operette und Unterhaltungstheater. Sie arbeitet unter anderem die Geschichte jüdischer Intellektueller auf und versucht, deren Gedankenwelt wiederzubeleben.

Arnbom ist mit dem Genealogen Georg Gaugusch verheiratet.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bürgerlichkeit nach dem Ende des bürgerlichen Zeitalters? Eine Wiener Familienkonfiguration zwischen 1900 und 1930. Verbundkatalog, Diplomarbeit 1990, abgerufen am 16. Juni 2015.
  2. "Bürgerliche, allzu bürgerliche Begriffe ..." Lebenserfahrungen in der Emigration am Beispiel von Dr. Stefan Herz-Kestranek. Verbundkatalog, Dissertation 1994, abgerufen am 16. Juni 2015.