MarieMarie

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MarieMarie 2015
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Dream Machine
  DE 14 21.02.2014 (5 Wo.)
Singles[1]
Cotton Candy Hurricane
  DE 39 21.03.2014 (2 Wo.)
Candy Jar
  DE 82 28.03.2014 (1 Wo.)
Stronger Than Ever (mit Rea Garvey)
  DE 85 04.12.2015 (1 Wo.)

MarieMarie, bürgerlich Maria Scheiblhuber[2] (* 1984[3] in Bobingen), ist eine deutsche Sängerin, Musikproduzentin, Komponistin, Songwriterin und Instrumentalistin (Harfe und Klavier) mit einem breiten Interesse an unterschiedlichen Arten von Musik, unter anderem Popmusik, Elektronische Musik, Hip-Hop, Alternative Rock, Jazz, Folk-Musik und Klassischer Musik. Als MarieMarie kreierte sie den Begriff „Folktronic-Pop“ der in der Folk-Tradition wurzelt und sich in Richtung Elektropop hin ausrichtet. Dafür stand ihr Debüt-Album Dream Machine (2014).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MarieMarie wuchs in Friedberg bei Augsburg auf.[2] Im Kindesalter begann sie mit dem Harfenspiel. Die Musikerin trat von klein auf in verschiedenen Instrumentalensembles und Schulbands auf, so z. B. mit Age Of Harp. Mit 15 begann sie erste Songs zu schreiben. Unter ihrem bürgerlichen Namen spielte sie eine der beiden Harfen für das Ärzte-Album Unplugged - Rock ’n’ Roll Realschule (2002).[3] Nachdem sie 2004 ihr Abitur ablegte, studierte sie 2006/2007 als Stipendiatin am Berklee College of Music in Boston bei Felize Pomeranz Harfe.[4] Nach ihrem Studium kehrte sie 2007 nach Deutschland zurück. Dort spielte sie als Singer-Songwriterin in einer Vielzahl von Clubs und Bars, trat 2008 unter dem Pseudonym „Kitty Royale“ auf und spielte mit dem „Kitty Royale Trio“ bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele.[5][6] 2007–2010 war sie Stipendiatin der Yehudi Menuhin Live Music Now-Stiftung. In dieser Zeit nahm unter anderem mit Musikern wie Chester Thompson oder Peter Weihe auf, bis sie 2012 mit dem Künstlernamen MarieMarie bei Universal Music unter Vertrag genommen wurde.[7]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009–2015 tourte sie unter dem Alias MarieMarie durch ganz Deutschland und war unter anderem Support von Bryan Ferry und den Pet Shop Boys in München.[8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: MarieMarie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartdiskografie Deutschland
  2. Künstlerportrait: MarieMarie (Memento vom 22. Oktober 2013 im Internet Archive), Metropolis, arte, 21. September 2013.
  3. MarieMarie: Da rockt die Harfe, Abendzeitung München, 17. September 2010.
  4. Glockenbachwerkstatt: MarieMarie, November 2011.
  5. Rock 'n' Roll trifft auf eine verträumte Harfe, Augsburger Allgemeine, 2. Oktober 2008.
  6. Kitty Royale Trio, Salzburger Festspiele 2008, S. 11.
  7. Musikmarkt GmbH & Co. KG: "Neue Welle 2013 ": Koch Universal lockte über 550 Branchengäste mit Auftritten von Semino Rossi und Faun. In: Musikmarkt. (musikmarkt.de [abgerufen am 20. November 2016]).
  8. [1]