Eurovision Song Contest 2014

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59. Eurovision Song Contest
Eurovision Song Contest 2014 logo.png
Motto #JoinUs
Datum 06. Mai 2014 (Halbfinale 1)
08. Mai 2014 (Halbfinale 2)
10. Mai 2014 (Finale)
Austragungsland DanemarkDänemark Dänemark
Austragungsort B&W Hallerne
B&W Hallerne, Kopenhagen
Austragender Fernsehsender Danmarks-Radio-Logo 2013.png
Moderation Nikolaj Koppel, Lise Rønne und Pilou Asbæk
Nikolaj Koppel, Lise Rønne, Pilou Asbæk
Eröffnungsact Halbfinale 1: Choir of Europe und Emmelie de Forest: Only Teardrops[1]
Halbfinale 2: Building the Stage (Musik: Jalousie „Tango Tzigane“; Text: Jacob Gade)[2]
Pausenfüller Halbfinale 1: Das hässliche Entlein (Musik: Bent Fabricius-Bjerre; Interpretation: Mike Sheridan)[1][3]
Halbfinale 2: Jessica Mauboy: Sea of Flags[4]
Finale: Rainmaker (Emmelie de Forest und die 26 Finalisten)
Teilnehmende Länder 37
Gewinner OsterreichÖsterreich Österreich
Zurückkehrende Teilnehmer PolenPolen Polen,
PortugalPortugal Portugal
Zurückgezogene Teilnehmer BulgarienBulgarien Bulgarien,
KroatienKroatien Kroatien,
SerbienSerbien Serbien,
Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern
Abstimmungsregel Jedes Land verteilt an die zehn besten Titel der Abstimmung 12, 10, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2 und 1 Punkt/e. Die Abstimmung findet zu jeweils 50 Prozent per Jury- und Televoting statt.

SchwedenSchweden ESC 2013 | DanemarkDänemark ESC 2014 | OsterreichÖsterreich ESC 2015

Der 59. Eurovision Song Contest fand vom 6. bis 10. Mai 2014[5] in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen statt.[6] Nachdem Lise Cabble, Julia Fabrin Jakobsen und Thomas Stengaard mit dem Lied Only Teardrops am 18. Mai 2013 in der Interpretation von Emmelie de Forest den 58. Eurovision Song Contest in Malmö (Schweden) gewonnen hatten, wurde das Danmarks Radio (DR) mit der Ausrichtung des Eurovision Song Contests beauftragt.[7] Dänemark wurde damit zum dritten Mal Ausrichter der Veranstaltung nach 1964 und 2001.

Den Wettbewerb gewann für Österreich das Lied Rise Like a Phoenix, komponiert vom Autorenteam Alexander „Ali“ Zuckowski, Julian Maas, Robin Grubert und Charley Mason, vorgetragen von Conchita Wurst. Dies war nach 1966 der zweite Sieg für Österreich und mit 290 Punkten der fünfthöchste Sieg in der Geschichte des Wettbewerbs.

Conchita Wurst trat als Dragqueen auf. Die Figur und der Auftritt polarisierten stark und führten zu unterschiedlichen Reaktionen.[8] Der Sieg wurde teilweise sehr negativ kommentiert,[9] während andere ihren Sieg als positives Zeichen der Toleranz werteten.[10]

Den zweiten und dritten Platz belegten die Beiträge aus den Niederlanden und Schweden. Montenegro und San Marino konnten zum ersten Mal in der Geschichte des Eurovision Song Contest in ein Finale einziehen.

Austragungsort[Bearbeiten]

Am 2. September 2013 gaben der gastgebende Sender DR und die EBU bekannt, dass der Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen stattfinden wird.[11] Die Wahl des Hallenkomplexes auf dem Gelände der ehemaligen B&W-Werft als Veranstaltungsort bietet der EBU die Chance, den Eurovision Song Contest mit einer innovativen TV-Show zu modernisieren. Die Insel Refshaleøen, auf der sich das alte Werftgelände befindet, wurde in die Planungen mit einbezogen und sollte als Eurovision Island den Besuchern ein einmaliges Erlebnis bieten.[12]

Im Vorfeld zog die Stadt Aalborg ihre Bewerbung zurück, da ihr nicht genügend Hotelzimmer zur Verfügung stehen.[13]

Am 25. Juni 2013 zog die Stadt Fredericia ihre Bewerbung zurück, da ihr beabsichtigter Austragungsort, die MesseC, nicht den Normen der DR entspricht, nach denen das gesamte Gebäude keine sichtbehindernden Säulen aufweisen darf und eine Mindesthöhe von 16 Metern haben muss.[14]

Am 28. Juni 2013 kündigte der Stadionbetreiber Parken Sport & Entertainment, dass sich das Parken Stadion nicht mehr „im Rennen“ um die Austragung der Veranstaltung befinde. Der eigentliche Nutzer des Stadions, der FC Kopenhagen wird die Veranstaltungsstätte für seine Spiele in Anspruch nehmen.[15]

Bewerberstädte:
Erfolgreiche Bewerbung (rote Markierung), Erfolglose Bewerbung (blaue Markierung), Zurückgezogene Bewerbung (schwarze Markierung)
Stadt Austragungsort Kapazität Bemerkungen
Aalborg Gigantium 8.500 Austragungsort des dänischen Vorentscheid Dansk Melodi Grand Prix im Jahre 2006, 2010 und 2012. Bewerbung am 17. Juni 2013 zurückgezogen.[16]
Fredericia MesseC 8.000 Bewerbung am 26. Juni 2013 zurückgezogen.[17]
Herning Jyske Bank Boxen 15.000 Austragungsort des Dansk Melodi Grand Prix im Januar 2013.
Horsens Fængslet 13.000
Kopenhagen
Zelt auf dem Gelände vom DR Byen 10.000–15.000
B&W Hallerne 10.000
Parken 50.000 Austragungsort des Eurovision Song Contest 2001. Bewerbung am 28. Juni 2013 zurückgezogen.[18]

Motto[Bearbeiten]

Das offizielle Motto der Veranstaltung lautete #JoinUs. Es war ein Willkommensgruß an die Menschen, die nach Dänemark reisten und dort ein Teil der Veranstaltung wurden. Die Veranstalter wollten es den Besuchern ermöglichen, möglichst nahe bei ihrem Kandidaten zu sein.[19]

Das ergänzende Logo war ein blauer, strahlender Diamant, der symbolisch für die Vielfalt an auftretenden Künstlern steht.[20]

Neue Regeln für das Juryvoting[Bearbeiten]

Die EBU gab am 20. September 2013 bekannt, dass die Regeln des Juryvotings leicht abgewandelt werden. Nachdem es Gerüchte über gekaufte Stimmen gab, werden ab sofort die Namen der Juroren jedes Landes noch vor dem ersten Halbfinale bekannt gegeben. Ein Juror darf zudem nicht länger als zwei Jahre hintereinander am Juryvoting teilnehmen. Des Weiteren sollen die detaillierten Ergebnisse jedes einzelnen Jurors sowie die zusammengerechneten Ergebnisse der nationalen Jury- und Televotings direkt nach dem Finale verkündet werden.[21]

Teilnehmer[Bearbeiten]

Länder[Bearbeiten]

Nach mehrmaligem Verschieben der Meldefrist auf den 9. Januar 2014 hatten 36 Länder die Teilnahme zugesagt. Für Slowenien gab es eine Sonderregelung, so dass es erst am 17. Januar 2014 endgültig für den Wettbewerb melden konnte. Somit nahmen mit 37 Ländern so wenige wie zuletzt 2006 in Athen teil.

  • Länder, die am Finale teilgenommen haben
  • Länder, die im Halbfinale ausgeschieden sind
  • Länder, die in der Vergangenheit teilgenommen haben, jedoch nicht 2014

Portugal und Polen nahmen nach einer ein- bzw. zweijährigen Pause am ESC wieder teil. Portugal ist derzeit das Land mit den meisten Teilnahmen, das nie gewonnen oder auch nur die Top fünf erreicht hat.[22][23] Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Serbien und Zypern sagten aus finanziellen Gründen ihre Teilnahme ab.[24][25][26][27][28] Die Türkei nahm wie im Vorjahr wieder nicht am Wettbewerb teil, da das Land mit dem Status der „Big Five“ und der gleichwertigen Gewichtung der Jury und des Televotings bei der Punktewertung nicht einverstanden ist.[29]

Wie in den letzten Jahren waren die „Big Five“ (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich) sowie Gastgeber Dänemark automatisch für das Finale am 10. Mai 2014 qualifiziert. Die anderen Länder wurden auf zwei Halbfinals verteilt und mussten sich dort für das Finale qualifizieren.

Wiederkehrende Interpreten[Bearbeiten]

Valentina Monetta ist der vierte Interpret in der Geschichte, der dreimal hintereinander am Eurovision Song Contest teilnahm. In der Vergangenheit haben Lys Assia und Corry Brokken am Eurovision Song Contest 1956, 1957 und 1958 teilgenommen, sowie Udo Jürgens 1964, 1965 und 1966, wobei jeder dieser drei Interpreten mindestens einmal den Wettbewerb gewann. Beim schwedischen Vorentscheid trat Helena Paparizou mit ihrem Song Survivor auf und schaffte es bis ins Finale. 2005 gewann sie für Griechenland den Eurovision Song Contest. Die russischen Tolmatschowa-Schwestern gewannen bereits 2006 den Junior Eurovision Song Contest und sind nach der serbischen Sängerin Nevena Božović (Gruppe Moje 3, Serbien 2013) die zweiten Teilnehmer, die an beiden Wettbewerben teilgenommen haben. Mit Paula Seling und Ovi nahmen die Drittplatzierten von 2010 erneut teil.

Land Interpret Vorheriges Teilnahmejahr
RumänienRumänien Rumänien Paula Seling & Ovi 2010
San MarinoSan Marino San Marino Valentina Monetta 2012 und 2013

Halbfinale[Bearbeiten]

Auslosung[Bearbeiten]

  • Teilnehmer des 1. Halbfinales
  • Stimmberechtigte Länder im 1. Halbfinale
  • Teilnehmer des 2. Halbfinales
  • Stimmberechtigte Länder im 2. Halbfinale

Die Halbfinalauslosung fand am 20. Januar 2014 in Kopenhagen statt. 28 Länder wurden in sechs möglichst gleich große Töpfe eingeteilt. Die Einteilung der Töpfe erfolgte über das Abstimmungsmuster der vergangenen zehn Jahre. Danach wurden die Länder einem der beiden Halbfinale zugelost.

Im Vorfeld wurde Israel wegen der Feierlichkeiten zum Feiertag Jom haAtzma’ut am ersten Tag der ersten Hälfte des zweiten Halbfinales zugelost. Zudem wurden auf Wunsch des dänischen Senders DR die zwei Nachbarländer Dänemarks, Schweden und Norwegen, in einer Sonderlosung dem ersten bzw. zweiten Halbfinale zugelost, und zwar jeweils in die erste Hälfte. So soll verhindert werden, dass es zu einer zu hohen Ticketnachfrage kommt.[30] Auch ermittelt worden ist, in welchem Halbfinale Gastgeber Dänemark sowie die sogenannten Big-5-Länder stimmberechtigt sind. Aufgrund einer Nachfrage der ARD wurde Deutschland ohne Auslosung das Stimmrecht im zweiten Halbfinale zugewiesen. Die anderen wurden gelost.

Die Verteilung der Töpfe setzte sich wie folgt zusammen:[31]

Topf 0 Topf 1 Topf 2 Topf 3 Topf 4 Topf 5 Topf 6

Halbfinale 1[Bearbeiten]

Das 1. Halbfinale fand am 6. Mai 2014, 21:00 Uhr (MESZ) statt. Im Vorfeld wurde Schweden dem 1. Halbfinale zugewiesen.[32] Die 10 bestplazierten Länder qualifizierten sich für das Finale. Sie sind hier hellgrün unterlegt.

DanemarkDänemark Dänemark, FrankreichFrankreich Frankreich und SpanienSpanien Spanien waren in diesem Halbfinale stimmberechtigt.

Platz Startnr. Land[33] Sprache Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Ungefähre Bedeutung
im Deutschen
Punkte
01. 14 NiederlandeNiederlande Niederlande Englisch The Common Linnets Calm After the Storm
M/T: Ilse DeLange, JB Meijers, Rob Crosby, Matthew Crosby, Jake Etheridge
Ruhe nach dem Sturm 150
02. 04 SchwedenSchweden Schweden Englisch Sanna Nielsen Undo
M/T: Fredrik Kempe, David Kreuger, Hamid „K-One“ Pirouzpanah
Ungeschehen machen 131
03. 16 UngarnUngarn Ungarn Englisch András Kállay-Saunders Running
M: András Kállay-Saunders, Krisztián Szakos; T: András Kállay-Saunders, István Tabár
Rennen 127
04. 01 ArmenienArmenien Armenien Englisch Aram Mp3
Արամ Mp3
Not Alone
M: Aram Sargsjan; T: Garik Papojan
Nicht alleine 121
05. 09 UkraineUkraine Ukraine Englisch Marija Jaremtschuk
Марія Яремчук
Tick-Tock
M: Marija Jaremtschuk; T: Marija Jaremtschuk, Sandra Bjurman
Tick-Tack 118
06. 07 RusslandRussland Russland Englisch Tolmatschowa-Schwestern
Сёстры Толмачёвы
Shine
M: Dimitris Kontopoulos, Filipp Kirkorow; T: John Ballard, Ralph Charlie, Gerard James Borg
Leuchten 063
07. 15 MontenegroMontenegro Montenegro Montenegrinisch Sergej Ćetković Moj Svijet (Мој свијет)
M: Sergej Ćetković; T: Sergej Ćetković, Emina Jahović
Meine Welt 063
08. 05 IslandIsland Island Englisch Pollapönk No Prejudice
M: Heiðar Örn Kristjánsson; T: Heiðar Örn Kristjánsson, Haraldur Freyr Gíslason, John Grant
Keine Vorurteile 061
09. 08 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan Englisch Dilara Kazimova
Dilarə Kazımova
Start a Fire
M/T: Stefan Örn, Johan Kronlund, Alessandra Günthardt
Ein Feuer entfachen 057
10. 12 San MarinoSan Marino San Marino Englisch Valentina Monetta[34] Maybe
M: Ralph Siegel; T: Mauro Balestri
Vielleicht 040
11. 13 PortugalPortugal Portugal Portugiesisch Suzy Quero ser tua
M/T: Emanuel
Ich will dir gehören 039
12. 03 EstlandEstland Estland Englisch Tanja Amazing
M/T: Timo Vendt, Tanja
Aufregend 036
13. 02 LettlandLettland Lettland Englisch, Lettisch Aarzemnieki Cake to Bake
M/T: Guntis Veilands
Einen Kuchen backen 033
14. 10 BelgienBelgien Belgien Englisch Axel Hirsoux Mother
M/T: Ashley Hicklin, Rafael Artesero
Mutter 028
15. 06 AlbanienAlbanien Albanien Englisch Hersi One Night’s Anger
M: Genti Lako; T: Jorgo Papingji
Der Zorn einer Nacht 022
16. 11 MoldawienMoldawien Moldawien Englisch Cristina Scarlat Wild Soul
M: Ivan Aculov; T: Lidia Scarlat
Wilde Seele 013

Punktetafel Halbfinale 1[Bearbeiten]

Abstimmungsergebnisse[35]
Startnr. Wettbewerber Platz Gesamt-
punkte
AlbanienAlbanien
AL
ArmenienArmenien
AM
AserbaidschanAserbaidschan
AZ
BelgienBelgien
BE
DanemarkDänemark
DK
EstlandEstland
EE
FrankreichFrankreich
FR
IslandIsland
IS
LettlandLettland
LV
MoldawienMoldawien
MD
MontenegroMontenegro
ME
NiederlandeNiederlande
NL
PortugalPortugal
PT
RusslandRussland
RU
San MarinoSan Marino
SM
SchwedenSchweden
SE
SpanienSpanien
ES
UkraineUkraine
UA
UngarnUngarn
HU
01 ArmenienArmenien Armenien 04. 121 5 3 5 5 12 3 6 10 12 4 12 10 8 6 12 8
02 LettlandLettland Lettland 13. 033 7 5 1 6 6 3 2 1 2
03 EstlandEstland Estland 12. 036 5 5 4 5 10 5 2
04 SchwedenSchweden Schweden 02. 131 6 4 8 10 7 6 10 8 10 5 8 8 6 3 12 10 10
05 IslandIsland Island 08. 061 4 8 2 8 5 7 1 7 7 3 3 6
06 AlbanienAlbanien Albanien 15. 022 2 2 12 1 5
07 RusslandRussland Russland 06. 063 7 10 1 4 1 2 4 12 4 5 2 6 5
08 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan 09. 057 7 4 2 1 2 6 7 4 2 10 6 5 1
09 UkraineUkraine Ukraine 05. 118 3 12 12 7 7 10 7 7 8 8 5 7 7 4 6 5 3
10 BelgienBelgien Belgien 14. 028 6 4 1 7 2 3 4 1
11 MoldawienMoldawien Moldawien 16. 013 4 6 1 2
12 San MarinoSan Marino San Marino 10. 040 8 2 6 3 4 1 1 3 1 4 7
13 PortugalPortugal Portugal 11. 039 1 3 1 6 3 5 3 3 2 4 8
14 NiederlandeNiederlande Niederlande 01. 150 2 10 3 10 12 12 10 12 12 2 1 12 2 12 12 7 7 12
15 MontenegroMontenegro Montenegro 07. 063 12 8 2 7 5 6 6 5 3 4 1 4
16 UngarnUngarn Ungarn 03. 127 10 1 8 12 6 8 3 8 3 4 10 10 8 8 10 10 8

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Erstes Halbfinale)[Bearbeiten]

Anzahl Land erhalten von
8 NiederlandeNiederlande Niederlande Dänemark, Estland, Island, Lettland, Portugal, San Marino, Schweden, Ungarn
4 ArmenienArmenien Armenien Frankreich, Niederlande, Russland, Ukraine
2 UkraineUkraine Ukraine Armenien, Aserbaidschan
1 AlbanienAlbanien Albanien Montenegro
MontenegroMontenegro Montenegro Albanien
RusslandRussland Russland Moldawien
SchwedenSchweden Schweden Spanien
UngarnUngarn Ungarn Belgien

Halbfinale 2[Bearbeiten]

Das 2. Halbfinale fand am 8. Mai 2014, 21:00 Uhr (MESZ) statt. Im Vorfeld wurden Israel und Norwegen dem 2. Halbfinale zugewiesen.[32] Die 10 bestplazierten Länder qualifizierten sich für das Finale (hellgrün unterlegt).

DeutschlandDeutschland Deutschland, ItalienItalien Italien und Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich waren in diesem Halbfinale stimmberechtigt.

Platz Startnr. Land[33] Sprache Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Ungefähre Bedeutung
im Deutschen
Punkte
01. 06 OsterreichÖsterreich Österreich Englisch Conchita Wurst[36] Rise Like a Phoenix
M: Alexander „Ali“ Zuckowski, Robin Grubert, Julian Maas; T: Charley Mason
Erhebe dich wie ein Phönix 169
02. 15 RumänienRumänien Rumänien Englisch Paula Seling & Ovi Miracle
M/T: Ovidiu Cernăuțeanu, Phillip Halloun, Frida Amundsen, Beyond51
Wunder 125
03. 08 FinnlandFinnland Finnland Englisch Softengine Something Better
M: Topi Latukka; T: Topi Latukka, Henri Oskár
Etwas Besseres 097
04. 12 SchweizSchweiz Schweiz Englisch Sebalter Hunter of Stars
M/T: Sebastiano Paù-Lessi
Sternenjäger 092
05. 10 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland Englisch Teo Cheesecake
M: Yuri Vaschuk; T: Dmitry Novik
Käsekuchen 087
06. 03 NorwegenNorwegen Norwegen Englisch Carl Espen Silent Storm
M/T: Josefin Winther
Stiller Sturm 077
07. 13 GriechenlandGriechenland Griechenland Englisch Freaky Fortune feat. Risky Kidd Rise Up
M: Freaky Fortune; T: Freaky Fortune, Risky Kidd
Steh auf 074
08. 05 PolenPolen Polen Polnisch, Englisch Donatan & Cleo My Słowianie (We Are Slavic)
M: Witold Czamara; T: Joanna Klepko
Wir Slawen (Wir sind slawisch) 070
09. 01 MaltaMalta Malta Englisch Firelight Coming Home
M/T: Richard Micallef
Nach Hause kommen 063
10. 14 SlowenienSlowenien Slowenien Englisch, Slowenisch Tinkara Kovač Round and Round
M: Raay; T: Tinkara Kovač, Hannah Mancini, Tina Piš
Herum und herum 052
11. 07 LitauenLitauen Litauen Englisch Vilija Matačiūnaitė Attention
M: Viktoras Vaupšas, Vilija Matačiūnaitė; T: Vilija Matačiūnaitė
Achtung 036
12. 09 IrlandIrland Irland Englisch Can-Linn feat. Kasey Smith Heartbeat
M: Hazel Kaneswaran, Jonas Gladnikoff, Rasmus Palmgren, Patrizia Helander; T: Jonas Gladnikoff, Rasmus Palmgren, Patrizia Helander
Herzschlag 035
13. 11 MazedonienMazedonien Mazedonien Englisch Tijana Dapčević
Тијана Дапчевиќ
To the Sky
M: Darko Dimitrov, Lazar Cvetkoski; T: Elena Risteska Ivanovska, Darko Dimitrov
Zum Himmel 033
14. 02 IsraelIsrael Israel Hebräisch, Englisch Mei Feingold
מיי פיינגולד
Same Heart
M/T: Rami Talmid
Dasselbe Herz 019
15. 04 GeorgienGeorgien Georgien Englisch The Shin & Mariko Three Minutes to Earth
M: Zaza Miminoshvili; T: Eugen Eliu
Drei Minuten bis zur Erde 015

Punktetafel Halbfinale 2[Bearbeiten]

Abstimmungsergebnisse[37]
Startnr. Wettbewerber Platz Gesamt-
punkte
DeutschlandDeutschland
DE
FinnlandFinnland
FI
GeorgienGeorgien
GE
GriechenlandGriechenland
GR
IrlandIrland
IE
IsraelIsrael
IL
ItalienItalien
IT
LitauenLitauen
LT
MaltaMalta
MT
MazedonienMazedonien
MK
NorwegenNorwegen
NO
OsterreichÖsterreich
AT
PolenPolen
PL
RumänienRumänien
RO
SchweizSchweiz
CH
SlowenienSlowenien
SI
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich
UK
WeissrusslandWeißrussland
BY
01 MaltaMalta Malta 09. 063 3 5 8 3 5 1 12 2 1 4 3 5 7 4
02 IsraelIsrael Israel 14. 019 2 3 6 5 1 2
03 NorwegenNorwegen Norwegen 06. 077 7 10 5 7 8 8 7 4 5 6 4 2 4
04 GeorgienGeorgien Georgien 15. 015 1 1 6 2 5
05 PolenPolen Polen 08. 070 12 3 2 4 10 4 1 3 7 2 3 5 4 10
06 OsterreichÖsterreich Österreich 01. 169 4 12 10 12 12 10 12 10 10 6 8 10 12 12 10 12 7
07 LitauenLitauen Litauen 11. 036 7 5 1 5 2 10 6
08 FinnlandFinnland Finnland 03. 097 5 1 4 10 3 8 5 10 12 8 8 5 8 2 8
09 IrlandIrland Irland 12. 035 2 1 4 7 3 4 5 2 1 1 5
10 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 05. 087 7 12 8 1 7 12 6 2 1 10 7 8 6
11 MazedonienMazedonien Mazedonien 13. 033 1 2 2 2 3 10 12 1
12 SchweizSchweiz Schweiz 04. 092 10 8 5 6 5 3 7 5 1 6 12 10 8 3 3
13 GriechenlandGriechenland Griechenland 07. 074 6 4 3 4 6 6 8 6 3 1 7 4 3 1 12
14 SlowenienSlowenien Slowenien 10. 052 2 4 8 7 3 4 7 3 6 6 2
15 RumänienRumänien Rumänien 02. 125 8 6 6 10 7 12 4 2 12 8 10 12 7 7 6 8

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Zweites Halbfinale)[Bearbeiten]

Anzahl Land erhalten von
7 OsterreichÖsterreich Österreich Finnland, Griechenland, Irland, Italien, Rumänien, Schweiz, Vereinigtes Königreich
3 RumänienRumänien Rumänien Israel, Malta, Österreich
2 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland Georgien, Litauen
1 FinnlandFinnland Finnland Norwegen
GriechenlandGriechenland Griechenland Weißrussland
MaltaMalta Malta Mazedonien
MazedonienMazedonien Mazedonien Slowenien
PolenPolen Polen Deutschland
SchweizSchweiz Schweiz Polen

Finale[Bearbeiten]

Conchita Wurst nach dem Finale

SlowenienSlowenien Slowenien, die SchweizSchweiz Schweiz und OsterreichÖsterreich Österreich nahmen nach drei Jahren und PolenPolen Polen nach sechs Jahren wieder am Finale teil. Slowenien, die Schweiz und Österreich scheiterten in 2012 und 2013 jeweils im Finale, Polen jedoch nur in den Jahren 2009, 2010 und 2011, in den Jahren 2012 und 2013 nahm man nicht teil. MontenegroMontenegro Montenegro und San MarinoSan Marino San Marino erreichten erstmals seit ihren Debüts in den Jahren 2007 beziehungsweise 2008 das Finale.

Alle Länder der Big Five und das gastgebende Land Dänemark, dem Emmelie de Forest 2013 den Sieg brachte, hatten ihre Teilnahme zugesagt und traten als automatisch qualifizierte Teilnehmer am 10. Mai 2014 ab 21:00 Uhr (MESZ) im Finale an. Hinzu kamen je zehn Länder aus den beiden Halbfinals, so dass im Finale 26 Länder antraten. Die Startnummer des Gastgebers Dänemark wurde schon beim Treffen der Delegationen am 17. März 2014 ermittelt. Die Startnummern der restlichen Teilnehmer wurden am Tag vor dem Finale bekannt gegeben.

Ergebnisliste[Bearbeiten]

Platz Startnr. Land[33] Sprache Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Ungefähre Bedeutung
im Deutschen
Punkte Bild
01. 11 OsterreichÖsterreich Österreich Englisch Conchita Wurst Rise Like a Phoenix
M: Alexander „Ali“ Zuckowski, Robin Grubert, Julian Maas; T: Charley Mason
Erhebe dich wie ein Phönix 290 Conchita Wurst
02. 24 NiederlandeNiederlande Niederlande Englisch The Common Linnets Calm After the Storm
M/T: Ilse DeLange, JB Meijers, Rob Crosby, Matthew Crosby, Jake Etheridge
Ruhe nach dem Sturm 238 The Common Linnets
03. 13 SchwedenSchweden Schweden Englisch Sanna Nielsen Undo
M/T: Fredrik Kempe, David Kreuger, Hamid „K-One“ Pirouzpanah
Ungeschehen machen 218 Sanna Nielsen
04. 07 ArmenienArmenien Armenien Englisch Aram Mp3
Արամ Mp3
Not Alone
M: Aram Sargsjan; T: Garik Papojan
Nicht alleine 174 Aram Mp3
05. 21 UngarnUngarn Ungarn Englisch András Kállay-Saunders Running
M: András Kállay-Saunders, Krisztián Szakos; T: András Kállay-Saunders, István Tabár
Rennen 143 András Kállay-Saunders
06. 01 UkraineUkraine Ukraine Englisch Marija Jaremtschuk
Марія Яремчук
Tick-Tock
M: Marija Jaremtschuk; T: Marija Jaremtschuk, Sandra Bjurman
Tick-Tack 113 Marija Jaremtschuk
07. 15 RusslandRussland Russland Englisch Tolmatschowa-Schwestern
Сёстры Толмачёвы
Shine
M: Dimitris Kontopoulos, Filipp Kirkorow; T: John Ballard, Ralph Charlie, Gerard James Borg
Leuchten 089 Tolmatschwa-Schwestern
08. 05 NorwegenNorwegen Norwegen Englisch Carl Espen Silent Storm
M/T: Josefin Winther
Stiller Sturm 088 Carl Espen
09. 23 DanemarkDänemark Dänemark Englisch Basim Cliché Love Song
M/T: Lasse Lindorff, Daniel Fält, Kim Nowak-Zorde, Basim Moujahid
Klischeeliebeslied 074 Basim
10. 19 SpanienSpanien Spanien Englisch, Spanisch Ruth Lorenzo Dancing in the Rain
M/T: Ruth Lorenzo, James Lawrence Irvin, Julian Emery
Im Regen tanzen 074 Ruth Lorenzo
11. 18 FinnlandFinnland Finnland Englisch Softengine Something Better
M: Topi Latukka; T: Topi Latukka, Henri Oskár
Etwas Besseres 072 Softengine
12. 06 RumänienRumänien Rumänien Englisch Paula Seling & Ovi Miracle
M/T: Ovidiu Cernăuțeanu, Phillip Halloun, Frida Amundsen, Beyond51
Wunder 072 Paula Seling & OVI
13. 20 SchweizSchweiz Schweiz Englisch Sebalter Hunter of Stars
M/T: Sebastiano Paù-Lessi
Sternenjäger 064 Sebalter
14. 09 PolenPolen Polen Polnisch, Englisch Donatan & Cleo My Słowianie (We Are Slavic)
M: Witold Czamara; T: Joanna Klepko
Wir Slawen (Wir sind slawisch) 062 Donatan & Cleo
15. 04 IslandIsland Island Englisch Pollapönk No Prejudice
M: Heiðar Örn Kristjánsson; T: Heiðar Örn Kristjánsson, Haraldur Freyr Gíslason, John Grant
Keine Vorurteile 058 Pollapönk
16. 02 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland Englisch Teo Cheesecake
M: Yuri Vaschuk; T: Dmitry Novik
Käsekuchen 043 Teo
17. 26 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Englisch Molly Children of the Universe
M/T: Molly Smitten-Downes, Anders Hansson
Kinder des Universums 040
18. 12 DeutschlandDeutschland Deutschland Englisch Elaiza Is It Right
M: Elżbieta Steinmetz, Frank Kretschmer; T: Elżbieta Steinmetz, Adam Kesselhaut
Ist es richtig? 039 Elaiza
19. 08 MontenegroMontenegro Montenegro Montenegrinisch Sergej Ćetković Moj Svijet (Мој свијет)
M: Sergej Ćetković; T: Sergej Ćetković, Emina Jahović
Meine Welt 037 Sergej Ćetković
20. 10 GriechenlandGriechenland Griechenland Englisch Freaky Fortune feat. Risky Kidd Rise Up
M: Freaky Fortune; T: Freaky Fortune, Risky Kidd
Steh auf 035 Freaky Fortune feat. Risky Kidd
21. 16 ItalienItalien Italien Italienisch Emma Marrone La mia città
M/T: Emma Marrone
Meine Stadt 033
22. 03 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan Englisch Dilara Kazimova
Dilarə Kazımova
Start a Fire
M/T: Stefan Örn, Johan Kronlund, Alessandra Günthardt
Ein Feuer entfachen 033 Dilara Kazimova
23. 22 MaltaMalta Malta Englisch Firelight Coming Home
M/T: Richard Micallef
Nach Hause kommen 032 Firelight
24. 25 San MarinoSan Marino San Marino Englisch Valentina Monetta[38] Maybe
M: Ralph Siegel; T: Mauro Balestri
Vielleicht 014 Valentina Monetta
25. 17 SlowenienSlowenien Slowenien Englisch, Slowenisch Tinkara Kovač Round and Round
M: Raay; T: Tinkara Kovač, Hannah Mancini, Tina Piš
Herum und herum 009 Tinkara Kovač
26. 14 FrankreichFrankreich Frankreich Französisch1 TWIN TWIN Moustache
M: Pierre Beyres, Kim N'Guyen; T: Lorent Ardouvin, François Ardouvin
Schnurrbart 002 TWIN TWIN

1: Im Refrain des französischen Beitrags wird eine Zeile auf Englisch sowie auf Spanisch wiederholt.

Punktetafel Finale[Bearbeiten]

Eurovision Song Contest 2014.svg Verteilte Punkte[39]
AserbaidschanAserbaidschan
AZ
GriechenlandGriechenland
GR
PolenPolen
PL
AlbanienAlbanien
AL
San MarinoSan Marino
SM
DanemarkDänemark
DK
MontenegroMontenegro
ME
RumänienRumänien
RO
RusslandRussland
RU
NiederlandeNiederlande
NL
MaltaMalta
MT
FrankreichFrankreich
FR
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich
UK
LettlandLettland
LV
ArmenienArmenien
AM
IslandIsland
IS
MazedonienMazedonien
MK
SchwedenSchweden
SE
WeissrusslandWeißrussland
BY
DeutschlandDeutschland
DE
IsraelIsrael
IL
PortugalPortugal
PT
NorwegenNorwegen
NO
EstlandEstland
EE
UngarnUngarn
HU
MoldawienMoldawien
MD
IrlandIrland
IE
FinnlandFinnland
FI
LitauenLitauen
LT
OsterreichÖsterreich
AT
SpanienSpanien
ES
BelgienBelgien
BE
ItalienItalien
IT
UkraineUkraine
UA
SchweizSchweiz
CH
GeorgienGeorgien
GE
SlowenienSlowenien
SI
Total
Land UkraineUkraine Ukraine 10 5 5 1 7 7 7 8 5 8 2 10 2 5 5 6 4 10 6 113
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 7 1 12 8 1 5 3 6 043
AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan 12 10 3 1 7 033
IslandIsland Island 8 5 1 6 7 4 4 2 6 5 2 1 7 058
NorwegenNorwegen Norwegen 3 7 6 1 10 2 2 5 1 3 4 5 3 3 7 7 8 1 5 5 088
RumänienRumänien Rumänien 6 8 4 1 8 1 4 12 2 8 8 5 5 072
ArmenienArmenien Armenien 7 1 6 2 10 7 8 7 6 12 10 2 8 5 10 6 6 4 5 7 3 4 12 4 10 12 174
MontenegroMontenegro Montenegro 6 12 12 7 037
PolenPolen Polen 2 1 4 5 3 5 2 7 10 2 3 2 8 7 1 062
GriechenlandGriechenland Griechenland 4 2 4 1 2 7 6 2 3 4 035
OsterreichÖsterreich Österreich 1 12 5 8 2 8 5 12 10 10 12 6 10 3 12 7 12 12 10 4 10 7 12 12 10 12 12 12 8 12 10 12 290
DeutschlandDeutschland Deutschland 8 4 2 6 5 7 5 2 039
SchwedenSchweden Schweden 2 4 7 10 12 3 12 2 8 7 4 7 8 7 10 8 8 10 8 6 4 10 7 6 10 10 12 6 2 8 218
FrankreichFrankreich Frankreich 1 1 002
RusslandRussland Russland 12 10 5 2 10 6 12 3 2 1 8 6 4 8 089
ItalienItalien Italien 10 6 12 1 2 2 033
SlowenienSlowenien Slowenien 8 1 009
FinnlandFinnland Finnland 3 3 4 2 6 3 5 6 4 7 6 6 4 3 6 4 072
SpanienSpanien Spanien 2 12 5 6 5 4 2 1 4 5 2 6 4 2 2 8 4 074
SchweizSchweiz Schweiz 4 10 5 6 3 3 1 5 3 7 1 5 2 3 2 1 3 064
UngarnUngarn Ungarn 8 6 8 7 3 12 10 6 4 1 6 10 7 5 7 6 7 4 1 5 7 2 7 3 1 143
MaltaMalta Malta 5 1 4 5 10 3 3 1 032
DanemarkDänemark Dänemark 6 1 4 1 3 3 1 8 8 8 5 1 6 1 3 6 3 6 074
NiederlandeNiederlande Niederlande 8 12 2 10 3 3 8 8 12 4 12 7 10 2 12 10 12 12 12 10 8 12 10 7 8 4 10 10 238
San MarinoSan Marino San Marino 3 3 3 4 1 014
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 5 7 4 4 3 8 5 1 3 040
Die Zeilen sind nach der Auftrittsreihenfolge geordnet. Die Spalten sind in der Reihenfolge der Punktevergabe nach geordnet.

Im Verlauf der Bekanntgabe des Votings übernahm zunächst Russland die Führung. Nachdem die erste Position zwischen Ungarn und Schweden hin- und herging, übernahm Österreich mit Frankreichs Wertung (12. Bekanntgabe) erstmals die Führung und gab sie bis zum Schluss nicht mehr ab. Bereits mit den Punkten aus der Ukraine (34. Bekanntgabe) stand Österreich als Sieger fest.

Aufgrund eines Betrugsverdachts bei der georgischen Jury wurde diese Wertung von der EBU disqualifiziert und nur das Televoting gezählt.[40]

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Finale)[Bearbeiten]

Karte der Punktevergabe für den Siegertitel aus Österreich nach Ländern
Anzahl Land erhalten von
13 OsterreichÖsterreich Österreich Belgien, Finnland, Griechenland, Irland, Israel, Italien, Niederlande, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowenien, Spanien, Vereinigtes Königreich
8 NiederlandeNiederlande Niederlande Deutschland, Estland, Island, Lettland, Litauen, Norwegen, Polen, Ungarn
3 ArmenienArmenien Armenien Frankreich, Georgien, Österreich
SchwedenSchweden Schweden Dänemark, Rumänien, Ukraine
2 MontenegroMontenegro Montenegro Armenien, Mazedonien
RusslandRussland Russland Aserbaidschan, Weißrussland
1 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan San Marino
ItalienItalien Italien Malta
RumänienRumänien Rumänien Moldawien
SpanienSpanien Spanien Albanien
UngarnUngarn Ungarn Montenegro
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland Russland

Punktesprecher[Bearbeiten]

Die Reihenfolge, in welcher jedes Land die Punkte verkündete, wurde auf Grundlage der Juryergebnisse aus der Generalprobe so ermittelt, dass möglichst viel Spannung erzeugt wird. Alle Sprecher verkündeten ihre Punkte auf Englisch, lediglich Frankreich blieb seiner Landessprache treu.[41]

Nr. Land Punktesprecher Anmerkungen
1 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan Sabina Babayeva
Aserbaidschanische Teilnehmerin beim ESC 2012
2 GriechenlandGriechenland Griechenland Andrianna Maggania
3 PolenPolen Polen Paulina Chylewska
4 AlbanienAlbanien Albanien Andri Xhahu
5 San MarinoSan Marino San Marino Michele Perniola
San-marinesischer Teilnehmer beim JESC 2013 und ESC 2015
6 DanemarkDänemark Dänemark Sofie Lassen-Kahlke
7 MontenegroMontenegro Montenegro Tijana Mišković
8 RumänienRumänien Rumänien Sonia Argint-Ionescu
9 RusslandRussland Russland Alsou
Russische Teilnehmerin beim ESC 2000 und Moderatorin beim Finale des ESC 2009
10 NiederlandeNiederlande Niederlande Tim Douwsma
11 MaltaMalta Malta Valentina Rossi
12 FrankreichFrankreich Frankreich Elodie Suigo
13 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Scott Mills
14 LettlandLettland Lettland Ralfs Eilands
Lettischer Teilnehmer beim ESC 2013
15 ArmenienArmenien Armenien Anna Avanesyan
16 IslandIsland Island Benedict Valsson
17 MazedonienMazedonien Mazedonien Marko Mark
18 SchwedenSchweden Schweden Alcazar
19 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland Aljona Lanskaja
Weißrussische Teilnehmerin beim ESC 2013
20 DeutschlandDeutschland Deutschland Helene Fischer
21 IsraelIsrael Israel Ofer Nachson
22 PortugalPortugal Portugal Joana Teles
23 NorwegenNorwegen Norwegen Margrethe Røed
24 EstlandEstland Estland Lauri Pihlap
Gewinner des ESC 2001 als Mitglied von 2XL
25 UngarnUngarn Ungarn Éva Novodomszky
26 MoldawienMoldawien Moldawien Olivia Furtuna
27 IrlandIrland Irland Nicky Byrne
28 FinnlandFinnland Finnland Redrama
29 LitauenLitauen Litauen Ignas Krupavičius
30 OsterreichÖsterreich Österreich Kati Bellowitsch
31 SpanienSpanien Spanien Carolina Casado
32 BelgienBelgien Belgien Angelique Vlieghe
33 ItalienItalien Italien Linus
34 UkraineUkraine Ukraine Zlata Ohnewitsch
Ukrainische Teilnehmerin beim ESC 2013, Moderatorin beim JESC 2013
35 SchweizSchweiz Schweiz Kurt Aeschbacher
36 GeorgienGeorgien Georgien Sopo Gelowani und Nodiko Tatischwili
Georgische Teilnehmer beim ESC 2013
37 SlowenienSlowenien Slowenien Ula Furlan

Split-Ergebnisse zwischen Jury- und Televoting[Bearbeiten]

Folgende Resultate hätte es bei reiner Jury- oder Zuschauerabstimmung gegeben[42]:

Finale
Platz Televoting Punkte Jury Punkte
1 OsterreichÖsterreich Österreich 311 OsterreichÖsterreich Österreich 224
2 NiederlandeNiederlande Niederlande 222 SchwedenSchweden Schweden 201
3 ArmenienArmenien Armenien 193 NiederlandeNiederlande Niederlande 200
4 SchwedenSchweden Schweden 190 UngarnUngarn Ungarn 138
5 PolenPolen Polen 162 ArmenienArmenien Armenien 125
6 RusslandRussland Russland 132 MaltaMalta Malta 119
7 SchweizSchweiz Schweiz 114 FinnlandFinnland Finnland 114
8 UkraineUkraine Ukraine 112 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan 108
9 RumänienRumänien Rumänien 103 NorwegenNorwegen Norwegen 102
10 UngarnUngarn Ungarn 098 DanemarkDänemark Dänemark 085
11 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 056 SpanienSpanien Spanien 083
12 IslandIsland Island 046 UkraineUkraine Ukraine 078
13 DanemarkDänemark Dänemark 043 RusslandRussland Russland 070
14 GriechenlandGriechenland Griechenland 043 DeutschlandDeutschland Deutschland 061
15 SpanienSpanien Spanien 041 IslandIsland Island 059
16 NorwegenNorwegen Norwegen 039 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 052
17 FinnlandFinnland Finnland 039 RumänienRumänien Rumänien 051
18 MontenegroMontenegro Montenegro 033 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 050
19 ItalienItalien Italien 032 GriechenlandGriechenland Griechenland 049
20 DeutschlandDeutschland Deutschland 031 MontenegroMontenegro Montenegro 048
21 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 029 ItalienItalien Italien 037
22 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan 026 SchweizSchweiz Schweiz 027
23 San MarinoSan Marino San Marino 018 PolenPolen Polen 023
24 MaltaMalta Malta 017 SlowenienSlowenien Slowenien 021
25 SlowenienSlowenien Slowenien 015 San MarinoSan Marino San Marino 016
26 FrankreichFrankreich Frankreich 001 FrankreichFrankreich Frankreich 005

Marcel-Bezençon-Preis[Bearbeiten]

Die diesjährigen Preisträger des seit 2002 verliehenen Marcel-Bezençon-Preises sind:[43]

  • Presse-Preis für den besten Song: OsterreichÖsterreich ÖsterreichRise Like A Phoenix – Conchita Wurst
  • Künstler-Preis für den besten Künstler: NiederlandeNiederlande NiederlandeThe Common LinnetsCalm After The Storm
  • Komponisten-Preis für die beste Komposition/Text: NiederlandeNiederlande NiederlandeIlse DeLange, JB Meijers, Rob Crosby, Matthew Crosby und Jake Etheridge (m & t)Calm After The Storm – The Common Linnets

Nationale Vorentscheidungen in deutschsprachigen Ländern (Auswahl)[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Hauptartikel: Unser Song für Dänemark

Die Sendung Unser Song für Dänemark fand am 13. März 2014 um 20:30 Uhr in der Lanxess-Arena in Köln statt. Sie wurde im Ersten übertragen.[44] Die Band Elaiza, die sich im Clubkonzert die Wildcard gesichert hatte, gewann die Vorentscheidung und wurde somit der deutsche Beitrag in Kopenhagen.[45]

Österreich[Bearbeiten]

Nachdem sich die österreichische Jury dafür entschieden hat, intern einen Interpreten auszusuchen, der 2014 das Land in Kopenhagen vertreten soll, wählte der ORF den Sänger und Travestiekünstler Tom Neuwirth alias Conchita Wurst aus. Wurst hatte bereits 2012 vor, das Land in Baku zu vertreten, unterlag in der Entscheidungsshow aber knapp dem Duo Trackshittaz. Am 7. Oktober gab der ORF bekannt, dass auch der Song intern ausgesucht wird. Rise Like a Phoenix wurde am 18. März vorgestellt.

Schweiz[Bearbeiten]

Am 1. Februar 2014 fand in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen unter dem Titel «Die Grosse Entscheidungsshow» das Finale des schweizerischen Vorentscheids statt. Um in dieses Finale zu gelangen, musste sich jeder Kandidat in der ersten Phase einem Onlinevoting stellen, in dem die eingesendeten Beiträge von den Zuschauern des SRF per Abstimmung bewerten wurden. Im zweiten Schritt wurden die qualifizierten Teilnehmer von einer Fachjury bewertet, so dass jeder Sender der Schweiz mindestens einen Vertreter zum Finale ins Rennen schicken konnte. Dort entschied sich schließlich, wer die Schweiz in Kopenhagen vertreten wird. Neben dem potentiellen ESC-Beitrag sangen die Kandidaten jeweils noch eine Coverversion eines bekannten Liedes. In die Bewertung der Kandidaten flossen jeweils 50 Prozent aus der Fachjury und dem Fernsehpublikum ein.[46] Gewonnen hat der Sänger Sebalter mit seinem Song Hunter of Stars.[47]

Nachfolgend das Ergebnis der Schweizer Vorentscheids:[48]

Platz Interpret Lied Cover Sender
1. Sebalter Hunter of Stars Wake Me Up von Avicii feat. Aloe Blacc RSI
2. Yasmina Hunzinger I Still Believe Heavy on My Heart von Anastacia SRF
3. 3 For All Together Forever All for Love von Bryan Adams, Rod Stewart und Sting SRF
4. Christian Tschanz Au paradis Aux Champs-Elysées von Joe Dassin RTS
5. Nino Colonna La luce del cuore L’Italiano von Toto Cutugno SRF
6. Natacha & Stéphanie Une terre sans vous Papaoutai von Stromae RTS

Übertragung[Bearbeiten]

Europa und Australien[Bearbeiten]

Eine genaue Zuschauerzahl für ganz Europa wurde vom Veranstalter nicht genannt, es wurde nur eine geschätzte Zahl von 125 Millionen[49] veröffentlicht. Im Juni 2014 veröffentlichte die Europäische Rundfunkanstalt eine Zuschauerzahl von 195 Millionen in Australien und Europa.[50]

Deutschland[Bearbeiten]

Im Gegensatz zum Vorjahr wurden die beiden Halbfinale vom Fernsehsender EinsPlus zeitgleich mit dem Nachrichten- und Dokumentationskanal Phoenix gesendet. EinsPlus übertrug die Sendungen mit großen Social-Media-Einblendungen. Das Finale sowie dessen Vor- und Nachberichte wurden auf Das Erste und EinsPlus übertragen.[51]

Übertragungen im deutschen Rundfunk
Datum Sendung Uhrzeit Fernsehsender Moderation/Kommentar Zuschauer[52] Marktanteil[52]
Gesamt 14 bis 49 Jahre Gesamt 14 bis 49 Jahre
06. Mai 2014 1. Halbfinale 21:00 Uhr Phoenix Logo 2012.svg
EinsPlus Logo 2013.svg[51]
Kommentator: Peter Urban 0,27 Mio.[53] 01,0 %[53] 01,4 %[53]
08. Mai 2014 2. Halbfinale 21:00 Uhr 0,47 Mio.[53] 01,7 %[53] 02,5 %[53]
10. Mai 2014 Countdown für Kopenhagen 20:15 Uhr Das Erste-Logo.svg
EinsPlus Logo 2013.svg[51]
Moderatorin: Barbara Schöneberger[54] 4,48 Mio.[55] 2,24 Mio.[55] 16,9 %[55] 23,2 %[55]
Finale 21:00 Uhr Kommentator: Peter Urban[54]

Deutsche Punktevergabe: Helene Fischer[56]

8,96 Mio[55] 4,48 Mio.[55] 34,7 %[55] 41,9 %[55]
Grand Prix Party ca. 0:15 Uhr Moderatorin: Barbara Schöneberger[54] 2,67 Mio.[55] 1,50 Mio.[55] 27,5 %[55] 29,1 %[55]

Die deutsche Jury setzte sich aus Andreas Bourani, Madeline Juno, Sido, Konrad Sommermeyer und Jurypräsidentin Jennifer Weist zusammen.[57]

Österreich[Bearbeiten]

In Österreich wurden beide Halbfinale und das Finale mit Kommentar von Andi Knoll auf ORF eins gezeigt. Kati Bellowitsch verkündete beim Finale die österreichischen Punkte. Sie war als Conchita Wurst verkleidet.

Übertragungen im österreichischen Rundfunk
Datum Sendung Uhrzeit Fernsehsender Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
Gesamt 14 bis 49 Jahre Gesamt 14 bis 49 Jahre
06. Mai 2014 1. Halbfinale 21:00 Uhr ORFeins.svg[58] Kommentator: Andi Knoll 343.000 14 %
08. Mai 2014 2. Halbfinale 21:00 Uhr 732.000 44 % 47 %
10. Mai 2014 Finale 21:00 Uhr Kommentator: Andi Knoll
Österreichische Punktevergabe: Kati Bellowitsch
1,474 Mio. 73 % 74 %

In der österreichischen Jury saßen Michael Dörfler, Dietmar Lienbacher, Diana Lueger, Alexander Kahr und als Vorsitzende Stella Jones, die Österreich bereits 1995 vertrat.[57]

Schweiz[Bearbeiten]

Im deutschsprachigen Teil der Schweiz wurden das erste und zweite Halbfinale auf SRF zwei und das Finale auf SRF 1 und Radio SRF 3 übertragen.[59] Via Zweikanalton konnte als Alternativ der satirische Radiokommentar von Peter Schneider und Gabriel Vetter auch im Fernsehen gehört werden. Im französischsprachigen Teil der Schweiz wurde nur das zweite Halbfinale auf RTS deux sowie das Finale auf RTS un übertragen. Im italienischsprachigen Teil der Schweiz wurde nur das zweite Halbfinale auf RSI LA 2 und das Finale auf RSI LA 1 übertragen.

Übertragungen im Schweizer Rundfunk
Datum Sendung Uhrzeit Fernsehsender Moderation/Kommentar Sprache
06. Mai 2014 1. Halbfinale 21:00 Uhr Logo SRF 2.svg Kommentator: Sven Epiney Deutsch
08. Mai 2014 2. Halbfinale 21:00 Uhr Logo SRF 2.svg Kommentator: Sven Epiney Deutsch
21:00 Uhr RTS deux.svg Kommentatoren: Jean-Marc Richard und Valérie Ogier Französisch
21:00 Uhr RSI La 2 2012.svg Kommentatoren: Sandy Altermatt und Alessandro Bertoglio Italienisch
10. Mai 2014 Countdown – 12 Points für Aeschbacher 20:10 Uhr Logo SRF 1.svg Moderator: Kurt Aeschbacher Deutsch
Finale 21:00 Uhr Kommentator 1: Sven Epiney
Kommentator 2: Peter Schneider, Gabriel Vetter

Schweizer Punktevergabe: Kurt Aeschbacher[60]

21:00 Uhr RTS un.svg Kommentatoren: Jean-Marc Richard und Valérie Ogier Französisch
21:00 Uhr RSI La 1 2012.svg Kommentatoren: Sandy Altermatt und Alessandro Bertoglio Italienisch

Der Schweizer Jury gehörten Marcus Van Lier (Vorsitzender), Mélanie Freymond, Sina, Pascal Vonlanthen und Ivan Broggini an. Letzterer vertrat die Schweiz 2012 als Mitglied der Band Sinplus.[57]

Weitere Länder[Bearbeiten]

Kommentare[Bearbeiten]

Nach Rolf Zuckowski, Vater des Siegerkomponisten Alexander und selbst als Komponist fünffacher ESC-Teilnehmer der 1970er und 1980er Jahre sowie berühmter Kinderliedautor, hat mit dem Gewinnerlied der ESC, so eine Zeitungsautorin, „eine gute Wendung genommen, weg von Zirkus und Klamauk hin zu seriöser Musik“.[137] Zuckowski selbst äußerte demnach:

„Hätte Conchita Wurst als Dragqueen mit Bart ein schrilles, auffälliges Lied mit entsprechenden Lichteffekten und Showeinlagen gesungen, wäre sie nicht so erfolgreich gewesen, sondern hätte nur irritiert. Doch durch ihren fast statischen Auftritt im Abendkleid, untermalt von einer guten Lichtdramaturgie, standen der Song und die Musik im Vordergrund und haben Europa begeistert.“[137]

Trivia[Bearbeiten]

Betrugsverdacht gegen die georgische Jury[Bearbeiten]

Alle Jurymitglieder Georgiens vergaben die acht höchsten Punkte an jeweils die gleichen Länder. Da dies statistisch gesehen so gut wie ausgeschlossen ist, wurde das Voting der georgischen Jury annulliert und stattdessen für die im Finale verkündeten Punkte Georgiens ausschließlich das Televoting der georgischen Zuschauer gewertet.[138]

Reaktionen auf Russland[Bearbeiten]

Nach dem Verkünden des Weiterkommens der russischen Teilnehmerinnen im ersten Halbfinale gab es in der Halle Buhrufe, „so laut und massiv wie wohl noch nie bei einem Grand Prix zuvor“.[139] Selbst im Finale geschah dies gut vernehmbar, wann immer Russland viele Punkte erhielt.[140] Ursache dafür war nach Medienberichten „natürlich nicht“[139] der Auftritt der Tolmatschowa-Schwestern, sondern die Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putin und dessen Handeln in der Krimkrise wie auch seine strikte Ablehnung von Homosexualität in Russland.[139][141] Der Journalist und langjährige ESC-Experte Jan Feddersen ebenso wie der Eurovision Fanclub Deutschland empfanden diese Geste des Saalpublikums jedoch „unfair“.[140][142]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eurovision Song Contest 2014 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Day 8 First Dress Rehearsal at the B&W Hallerne #JoinUs, 5. Mai 2013 (englisch)
  2. LIVE One more Dress Rehearsal at the B&W Hallerne! #JoinUs!, 7. Mai 2014 (englisch)
  3. Mike Sheridan laver musik til Eurovision: Jeg tror, jeg har ramt den, 20. April 2014 (dänisch)
  4. Australia at Eurovision: Jessica Mauboy to sing Never Be the Same, 24. April 2014 (englisch)
  5. Eurovision 2014 Grand Final set for 10 May, eurovision.tv, 8. Juli 2013, abgerufen am 9. Juli 2013.
  6. København bliver vært for internationalt Melodi Grand Prix, 2. September 2013
  7. Europa setzt Emmelie die ESC-Krone auf., eurovision.de, 19. Mai 2013, abgerufen am 19. Mai 2013.
  8. ESC-Siegerin Conchita Wurst aus sueddeutsche.de vom 12. Mai 2014
  9. Russische Politiker über den ESC auf faz.net vom 11. Mai 2014
  10. Conchita Wurst siegt beim ESC – Botschaft für Toleranz auf sueddeutsche.de vom 11. Mai 2014
  11. København bliver vært for internationalt Melodi Grand Prix, 2. September 2013 (dänisch)
  12. 6 skarpe til Grand Prix-generalen: Derfor har vi valgt København, 2. September 2013 (dänisch)
  13. Denmark 2014: Aalborg drops out- Copenhagen hot favourite to host?, 17. Juni 2013 (englisch)
  14. Fredericia withdraws Eurovision 2014 application, 26. Juni 2013 (englisch)
  15. Eurovision will not return to Parken in 2014, 28. Juni 2013 (englisch)
  16. Rikke Caroline Carlsen: Aalborg melder sig ud af Grand Prix-ræs. Danmarks Radio, 17. Juni 2013, abgerufen am 31. Dezember 2013 (dänisch).
  17. Ervin Juhász: Denmark: Fredericia withdraws the bid for 2014. escxtra.com, 26. Juni 2013, abgerufen am 31. Dezember 2013 (englisch, Dänemark: Fredericia zieht seine Bewerbung für 2014 zurück).
  18. Rikard Gustavsson: Fodbold sparker Melodi Grand Prix ud af Parken. dr.dk, 28. Juni 2012, abgerufen am 31. Dezember 2013 (dänisch).
  19. Eurovision 2014 slogan revealed: 'Join Us'!, 2. September 2013 (englisch)
  20. Presenting: Theme Art of Eurovision 2014, 18. Dezember 2013 (englisch)
  21. Eurovision 2014: important changes on the rules announced, 20. September 2013, abgerufen am 20. September 2013 (englisch)
  22. Portugal: RTP confirms participation in Eurovision 2014 (englisch)
  23. Portugal: RTP confirms participation in Eurovision 2014 (englisch)
  24. Zvanično: Bosna i Hercegovina odustala od Evrovizije, 19. Dezember 2013 (serbokroatisch)
  25. Bulgaria: BNT will not participate in Copenhagen, 22. November 2013 (englisch)
  26. Croatia 2014: HRT will not participate in Eurovision 2014, 19. September 2013 (englisch)
  27. Eurovision 2014: Serbia will not participate in Copenhagen, 22. November 2013 (englisch)
  28. Eurovision 2014: Cyprus will not participate in Copenhagen, 3. Oktober 2013 (englisch)
  29. 39 countries to take part in Eurovision 2013. eurovision.tv, 21. Dezember 2012, abgerufen am 14. März 2014 (englisch).
  30. Eurovision 2014: Semi-finals allocation draw on 20 January, 13. Januar 2013 (englisch)
  31. Spænding: Så skal der trækkes lod mellem Grand Prix-landene, 13. Januar 2013 (dänisch)
  32. a b Sweden and Norway drawn into Semi-Finals, 23. November 2013 (englisch)
  33. a b c Jarmo Siim: At least 36 countries represented at Eurovision in 2014. eurovision.tv, 9. Januar 2014, abgerufen am 11. Januar 2014.
  34. Valentina Monetta to represent San Marino in 2014, 19. Juni 2013 (englisch)
  35. Eurovision Song Contest 2014 Semi-Final (1) - Scoreboard (Englisch) In: Eurovision.tv. 16. Mai 2013. Abgerufen am 16. Mai 2013.
  36. Conchita beim Song Contest, 10. September 2013 (deutsch)
  37. Eurovision Song Contest 2014 Semi-Final (2) - Scoreboard (Englisch) In: Eurovision.tv. 10. Mai 2014. Abgerufen am 20. März 2015.
  38. Valentina Monetta to represent San Marino in 2014, 19. Juni 2013 (englisch)
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