Marion Tauschwitz

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Marion Tauschwitz (* 21. Oktober 1953) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marion Tauschwitz studierte Anglistik und Germanistik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Sie arbeitete als Gymnasiallehrerin, freie Dozentin und freie Autorin, bevor sie 2001 Hilde Domin kennenlernte und deren Freundin und Vertraute wurde. Sie begleitete sie bis zu deren Tod 2006. 2009 legte sie Domins umfassende Biografie vor, die von der Kritik als Standardwerk begrüßt wurde. Biografien, Belletristik, Interpretationen von Domin-Werken sind Schwerpunkte ihrer Arbeit.

Tauschwitz ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller (VS) Baden-Württemberg, Internationale Autorinnenvereinigung e.V., GEDOK und Förderkreis Deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg. 2018 wurde sie zum Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland gewählt.

Marion Tauschwitz lebt in Heidelberg.

Von Marion Tauschwitz erschien 2010 eine autobiographische Novelle, 2011 ihr erster Roman.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hilde Domin. Von Heidelberg nach Heidelberg. In: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt. 2008. Kurpfälzischer Verlag, Heidelberg 2007. ISBN 978-3-924566-31-9.
  • Grün blau goldener Gruß. In: Hilde Domin. Andreas Felger. Im Vorbeigehn. Gedichte. Aquarelle. Präsenz-Verlag, Gnadenthal 2009, ISBN 978-3-87630-080-1.
  • Im Zaubermantel glücklich, der uns umhüllt – Hilde Domin und Erwin Walter Palm. In: Intellektuelle in Heidelberg. 1910–1933. Edition Schöbel, Heidelberg 2017. ISBN 978-3-9816366-2-8.
  • Zwischen Wort und Ding lebt die Seele. In: Marina Maggio und Natascha Huber: Die Nacht trägt Flugsplitter aus Malachit. Verlag 3.0, Linz a.Rhein, 2017. ISBN 978-3-95667-304-7.
  • Pieter Sohls Einhorn. In: 100 Heidelberger Meisterwerke. Verlag Regionalkultur. Heidelberg, 2017, ISBN 978-3-897359642.
  • Domin, Hilde. In: Baden-Württembergische Biographien Band VII. Hrs. Fred Ludwig Sepaintner. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2019. ISBN 978-3-17-037113-2.
  • Bestandsaufnahme. Semper apertus. In: IBA LOGbuch N° 2. Dynamik der Wissensstadt. Park Books, Zürich 2019, ISBN 978-3-03860-172-2.

Ehrungen – Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013: Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg
  • 2015: Autorin des Jahres der Internationalen Autorinnenvereinigung
  • 2020: Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rezension bei literaturkritik.de, abgerufen am 2. Mai 2016.
  2. Seite zum Buch beim Verlag