Markus Kupka

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Markus Simon Kupka (* 22. August 1964 in Bonn) ist ein deutscher Reproduktionsmediziner.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markus S. Kupka ist Sohn von Horst-Werner Kupka. Er machte 1983 das Abitur und studierte von 1984 bis 1991 Medizin an den Universitäten Köln, Tübingen und Bonn. 1993 promovierte er zum Doktor der Medizin. Dabei wurde er durch den Promotionspreis der Werner-Gehring-Stiftung unterstützt. 1991 begann er seine berufliche Ausbildung als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Bonn. Mit einer Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft arbeitete er 2001 bis 2002 am Center for Disease Control and Prevention in Atlanta, GA, und an der University of Alabama in Birmingham, USA. Dies wurde auch durch ein Stipendium der B.-Braun-Stiftung, Melsungen, unterstützt. 2002 wurde er Leiter der Gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin am Universitätsklinikum München-Innenstadt. 2005 wurde ihm die Lehrbefugnis für das Fachgebiet Gynäkologie und Geburtshilfe erteilt. 2011 folgte die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 2013 bis 2015 leitete Kupka das europäische Register für Reproduktionsmedizin (The European IVF Monitoring Consortium, EIM). Seit 2002 ist Kupka Kuratoriumsmitglied bzw. Vorstandsmitglied des Deutschen IVF-Registers (DIR). Weiterhin leitet er die Arbeitsgemeinschaft für Informationsverarbeitung in der Gynäkologie und Geburtshilfe (AIG).

Seine Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklung und Nutzung klinisch relevanter Instrumente der Qualitätssicherung in der humanen Reproduktionsmedizin unter besonderer Berücksichtigung informationstechnologischer Werkzeuge und epidemiologischer Analysen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]