Martil

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Martil
مرتيل‎‎
ⵎⴰⵔⵜⵉⵍ
Wappen von Martil
Martil (Marokko)
Martil
Martil
Basisdaten
Staat: Marokko
Region: Tanger-Tétouan-Al Hoceïma
Präfektur: M’Diq-Fnideq
Koordinaten 35° 37′ N, 5° 16′ WKoordinaten: 35° 37′ N, 5° 16′ W
Einwohner: 64.355 (2014[1])
Fläche: 22,4 km²
Bevölkerungsdichte: 2.873 Einwohner je km²
Höhe: 20 m
Mittelmeerküste bei Martil
Mittelmeerküste bei Martil
Uferpromenade in Martil

Martil (spanisch Río Martín, Zentralatlas-mazirisch ⵎⴰⵔⵜⵉⵍ) ist eine ca. 70.000 Einwohner zählende Stadt an der Mittelmeerküste bei Tétouan in der marokkanischen Region Tanger-Tétouan-Al Hoceïma.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martil liegt – im Westen geschützt durch das Rifgebirge – direkt am Mittelmeer nördlich der Mündung des Oued Martil in einer Höhe von ca. 5 bis 50 m[2]. Die Großstadt Tétouan ist gut 10  km (Fahrtstrecke) in südwestlicher Richtung entfernt; die spanische Exklave Ceuta befindet sich knapp 40 km nördlich. Das Klima ist gemäßigt bis warm; der für marokkanische Verhältnisse reichliche Regen (ca. 685 mm/Jahr) fällt nahezu ausschließlich in den Wintermonaten.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1994 2004 2014
Einwohner 23.143 39.011 64.355

Die schnell wachsende Bevölkerung besteht hauptsächlich aus zugewanderten Rif-Berbern und Arabern, doch haben sich die Kulturen weitgehend vermischt. Gesprochen werden Marokkanisches Arabisch und Tarifit.

Geschichte und Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martil war jahrhundertelang nur ein kleines Fischerdorf. Heute ist die wichtigste Einnahmequelle der Stadt der innermarokkanische Tourismus. In der Stadt haben sich Händler, Handwerker und Dienstleister aller Art angesiedelt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptattraktionen der Stadt sind der lange Sandstrand und die Uferpromenade mit ihren Cafés, Restaurants etc.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Martil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martil – Bevölkerungsentwicklung
  2. Martil – Karte mit Höhenangaben