Martin Grunwald

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Martin Grunwald (* 1966 in Leipzig) ist ein deutscher Psychologe und seit 1996 Gründer und Leiter des Haptik-Forschungslabors[1] am Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1984 studierte er Psychologie, Arbeitspsychologie, Biologie und Philosophie an den Universitäten Jena, Leipzig und Dresden. Von 1993 bis 1996 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Psychiatrie und 1994 Lehrer an der Europäischen Wirtschaftsakademie in Leipzig. Er promovierte 1998 mit dem Thema: Haptische Reizverarbeitung und EEG-Veränderungen. In der Zwischenzeit hatte er mehrere Forschungsstipendien. Ab 2001 hatte er auch verschiedene Forschungsaufenthalte am MIT (Boston). Er habilitierte sich 2004 mit der Arbeit: Psychophysiologische und klinisch-neuropsychologische Aspekte der haptischen Wahrnehmung.

Wissenschaftliche Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lehrbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit L. Beyer als Herausgeber: Der Bewegte Sinn: Grundlagen und Anwendungen zur haptischen Wahrnehmung, Birkhäuser Verlag, Berlin, Basel, Boston 2001, ISBN 978-3-0348-8302-3.
  • als Herausgeber: Human Haptik Perception – Basic and Applications, Birkhäuser Verlag, Berlin, Basel, Boston 2008, ISBN 978-3-7643-7612-3.

Populärwissenschaftlich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Homo Hapticus – Warum wir ohne Tastsinn nicht leben können. Droemer Knaur, München 2017, ISBN 978-3-426-27706-5.

Sekundärliteratur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Elisabeth von Thadden: Zu Besuch beim Tastsinnexperten, in: dies., Die berührungslose Gesellschaft. München 2018. S. 17–28.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://haptiklabor.medizin.uni-leipzig.de/labor/mitarbeiter/