Mattbemalte Keramik

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Mattbemalte Keramik aus Grab VI des Gräberrund A in Mykene, MH III (um 1600 v. Chr.)

Die mattbemalte Keramik (auch: matt-painted Keramik oder mattbemalte Ware) war nach der minyschen Keramik die zweitwichtigste[1] Keramikform des mittelbronzezeitlichen Griechenlands. Die Bezeichnung rührt von dem matten Glanz her, den ihre Oberfläche aufweist,[2] und wurde 1879[3] von Adolf Furtwängler und Georg Loeschke in deren Publikation über die Klassifizierung der späthelladischen Keramik aus Grabzirkel A (Mykene) eingeführt.[4] Die einzelnen Fundstücke unterscheiden sich in Oberflächenstruktur, Komposition und Farbgebung.[2] Wie die minysche Keramik erreichte die mattbemalte Ware ihre Blüte im Mittelhelladikum II.[5]

In einem größeren Kontext bezeichnet der Begriff weitere Keramikstile anderer Epochen, nämlich die des Späthelladikums und der protogeometrischen sowie geometrischen Zeit.[6]

Forschungsgeschichte[Bearbeiten]

Nachdem Furtwängler und Löschke 1879 die mattbemalte Keramik als eigenständige Gattung erkannt hatten und ihre Bezeichnung eingeführt hatten[3][4], wurde sie 1916 der mittelhelladischen Periode zugeordnet.[7]

Versuche einer Einteilung und Unterscheidung[Bearbeiten]

Im folgenden Jahr führten Alan Bayard Wace und Carl Blegen, ausgehend von den Forschungserkenntnissen, die die Ausgrabungen in Korakou ergeben hatten, eine Einteilung des Keramikstils – v. a. bezüglich der Oberflächenstruktur – in drei Untergruppen durch. In seinem 1921 publizierten Buch Korakou. A Prehistoric Settlement near Corinth. bezeichnete er diese als

  • „Coarse Ware“[8] (dt.: grobkörnige bzw. grobe Ware)
  • „Fine Ware“[8] (dt.: feinkörnige bzw. feine Ware) und
  • „Polychrome Mattpainted Ware“[8] (dt.: mehrfarbige mattbemalte Ware).[8]

1931 nahm Hetty Goldman eine neue, andere Unterscheidung in ihrem Buch Excavations at Eutresis in Boeotia vor, das über die Grabungsarbeiten in Eutresis berichtete.[9] Sie richtete sich dabei nach Variationen in Dekor, Farbe, und Struktur des Untergrundes und kam letzten Endes zu einer Einteilung in fünf Klassen:

  • „Simple linear geometric designs, executed in black matt paint on a somewhat coarse, greenish yellow clay.“[10] (dt.: Einfache lineare geometrische Formen, ausgeführt mit schwarzer, matter Farbe, auf einem etwas groben, grünlich – gelben Ton)
  • „Black Matt – painted designs on a coarse red clay.“[10] (dt.: Schwarze, mattgemalte Formen auf einem groben, roten Ton)
  • „Red Matt – painted designs on a coarse red clay“[10] (dt.: Rote, mattgemalte Formen auf einem groben, roten Ton)
  • „Designes executed, as a rule, in a somewhat thin black or mauve, but occasionally in a richer brown paint, on fine greenish or yellow clay, slipped and sometimes polished“[11] (dt.: Formen, in der Regel in etwas dünnflüssiger, schwarzer oder mauven, aber mitunter in reichhaltigerer brauner Farbe auf feinem grünlichen oder gelben Ton ausgeführt)
  • „Designes executed in one or two colores on a white or cream – colored slip over coarse, usually reddish clay“[11] (dt.: Formen, in einer oder zwei Farben auf weißem oder cremefarbenen Schlicker über grobem, normalerweise rötlichem Ton ausgeführt)

Merkmale 1-3 treffen hierbei auf große Pithoi zu, wohingegen Merkmal 4 typisch für kleinere Gefäße ist.[11]

Interpretationen und Kontroverse[Bearbeiten]

Seit 1917 wurde die Keramikgattung immer mehr zum Gegenstand wissenschaftlicher Kontroversen.[7] Es wurden zahlreiche Hypothesen aufgeworfen, sei es, dass mattbemalte Keramik als Weiterführung eines frühhelladischen Stils aufgefasst werden müsse, dass bereits eine Vorgängerform in neolithischer Zeit existiert habe oder dass sie als eine Variation kykladischer Keramik zu interpretieren sei.[12] Der britische Altertumswissenschaftler Robert J. Buck ging sogar so weit, das Aufkommen des neu entdeckten Stil als Zeugnis einer asiatischen Einwanderungswelle (eines in mittelhelladischer Zeit als „Minyer“ bezeichneten Volksstammes) zu interpretieren.[13] Mattbemalte Keramik wurde auch schon mit den Illyrern Albaniens in Verbindung gebracht.[14][15] Im Gegensatz zu dieser These des Archäologen Frano Prendi sah Normand G. L. Hammond die mattbemalte Keramik als Anhaltspunkt für eine Dorische Einwanderung,[16] Julia Vokotopoulou wiederum die späthelladische mattbemalte Keramik als Anzeichen der Einwanderung makedonischer Stämme.[17]

Herstellung[Bearbeiten]

Im Gegensatz zur minyschen Keramik wurde die mattbemalte Keramik von Hand hergestellt und nicht auf der im Mittelhelladikum entwickelten Töpferscheibe gedreht.[18]

Aussehen[Bearbeiten]

Bemalung und deren Geschichte[Bearbeiten]

Die Bemalung steht meist dunkel auf hellem Grund („Schwarz bis dunkelbraun“)[5]. Wesentlich seltener ist im Vergleich dazu mattbemalte Keramik, die umgekehrt einen „Hell – auf – Dunkel – Stil“ aufweist.[19]

Ursprünglich wiesen mattbemalte Gefäße ein geradliniges und abstraktes Dekor auf. Dies änderte sich erst, als kykladische und minoische Einflüsse in MH III[20], zum Teil schon in MH II[10], die Festlandgriechen dazu bewogen, häufiger naturalistische Elemente einzusetzen.[21] Solche Motive sind zwar (mit einer Ausnahme) nicht aus Eutresis bekannt, aber dafür in weitaus größerem Ausmaß bei den Ausgrabungsarbeiten in Korakou zu Tage getreten.[10] In spätere Zeiten ist auch das Vorkommen eines zunehmend reicheren Repertoires geometrischer Formen einzuordnen, vor allem kurvenförmiger Elemente, die das eckige Dekor ergänzten.[10] Dieses Phänomen ist insbesondere an den Pithoi aus Eutresis zu erkennen.[10] Dabei nennt Hetty Goldman im Einzelnen „true and tangent spirals“ (echte Spiralen und Annäherungen), „running quirks“, „spiral hooks“ (spiralförmige Haken) sowie „a conventional leaf design“ (ein übliches Blatt – Dekor).[10] Ebenso in die Endphase des Mittelhelladikums (MH III) fiel das Aufkommen zwei – oder mehrfarbiger Keramik im mattbemalten Stil (insbesondere in Zentralgriechenland und der Argolis).[22] Oftmals wurden Gefäße dießer Art jedoch auch der folgenden Periode SH I zugeordnet, wobei es allerdings sehr schwer ist, eindeutig festzustellen, welcher Zeit die mehrfarbige Keramik dieser Art tatsächlich angehört, da mittelhelladische und späthelladische Produkte sich in stilistischen und technischen Merkmalen nur unwesentlich voneinander unterscheiden.[23]

Die technischen Neuerungen, die mit der Einführung der mattbemalten Keramik einhergingen, stellten im Gegensatz zur Minyschen Gattung einen recht starken Bruch mit den im Frühhelladikum vorherrschenden Produktionsverhältnissen dar, sei es in Zentralgriechenland oder auf dem Peloponnes. Denn mit der Einführung der Mattbemalten Keramik wechselte der Hauptbestandteil der Farbe: Hatte diese zuvor (Urfirnis) aus einem stark eisenhaltigen Gemisch bestanden, das leicht Sprenkelungen ergab und nur schwerlichst in einer einzigen Farbe gebrannt werden konnte, so war nun der Bestandteil in erster Linie Mangan.[24][25] Der für die Keramikgattung so typische matte Glanz ist auf die Verwendung dieses Materials zurückzuführen.[25]

Mattmalerei ist meist nur in kleinen Flächen erhalten. Vollständige Bemalungen oder lediglich ausgedehnte Flächen sind extrem selten, was vermutlich aus den vergleichsweise hohen Anschaffungskosten für Farbe und Lack (die deutlich über denen der frühhelladischen Urfirniskeramik lagen) resultierte.[26]

Materialstruktur[Bearbeiten]

Größere Gefäße neigen dazu, eine gröbere Materialstruktur aufzuweisen als Keramik mit geringerem Volumen, was darauf zurückzuführen ist, dass größere Stücke mehr Härtungsmaterial brauchten, das dazu diente, den Ton zu binden.[27]

Regionale Differenzen[Bearbeiten]

Die Auswahl der Motive, Die Farbe des Materials und der Bemalung unterscheiden sich stark regional.[28]

Gefäßformen[Bearbeiten]

Während die meisten offenen Gefäßformen der mynischen Gattung angehören, waren die geschlossene Keramik des Mittelhelladikums überwiegend mattbemalt[29]. Demzufolge gehörten zur mattbemalten Keramik:

Fundorte[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Robert J. Buck: Middle Helladic Matt-painted Pottery. In: The American School of Classical Studies at Athens (Hrsg.): Hesperia. 33, 1964, S. 231–308 (Vgl. Middle Helladic Matt-painted Pottery auf JSTOR).
  • Florens Felten, Walter Gauß, Rudolfine Smetana (Hrsg.): Middle Helladic Pottery and Synchronisms. Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften, 2007, ISBN 978-3-7001-3783-2.
  • David H. French, Elizabeth French: Prehistoric Pottery from the Area of the Agricultural Prison at Tiryns. Tiryns, Mainz 1971, S. 21–40.
  • David H. French: Notes on Prehistoric Pottery Groups from Central Greece. Athens 1972.
  •  Hetty Goldman: Excavations at Eutresis in Boeotia. Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts 1931, S. 144 ff. (Online, abgerufen am 23. Dezember 2011).
  • Arne Furumark: The Mycenaean Pottery, Analysis and Classification. Kungl. Vitterhets, historie och antikvitets akademien, Stockholm 1941. Neuauflage: Mycenaean Pottery. Band 2: Chronology. Acta Instituti Atheniensis Regni Sueciæ, Astrom 1972 und 1992.
  • Joseph Maran: Die deutschen Ausgrabungen auf der Pevkakia-Magula. In: Thessalien III: Die mittlere Bronzezeit. Bonn 1992.
  • Alan Wace, Carl Blegen: The pre-mycen. Pottery of the Mainland. BSA 22, 1916–1918.
  • Alan John Bayard Wace: CVA. Classific. 10, 1925.
  • Hans Walter, Heinrich B. Siedentopf, Wolfgang Wohlmayr: Mattbemalte Keramik der Mittleren Bronzezeit (Alt-Ägina. Band 4/2). Von Zabern, Mainz am Rhein 1991.
  • Alix Hochstetter: Die mattbemalte Keramik in Nordgriechenland, ihre Herkunft und lokale Ausprägung. In: Praehistorische Zeitschrift. 57, 1982, S. 201–219, doi:10.1515/prhz.1982.57.2.201.:

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mattbemalte Keramik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Vgl. dazu Middle Bronze Age on the Greek Mainland – Matt – painted pottery : „Matt Painted pottery, the second largest Middle Helladic pottery ware […]“
  2. a b vgl. The Prehistoric Archaeology of the Aegean (Dartmouth College) — Lesson 9: Middle Helladic Greece: "The term “Matt-painted” describes the lack of luster of the paint which is used to produce dark-on-light patterns on a variety of light ground “wares” which differ considerably in terms of their surface treatments, fabric compositions, and even colors."
  3. a b Vgl. * 4.4.4 bemalte Keramik (mattbemalte). In: Michael Rechta: Die Mittelbronzezeit in Thessalien und Makedonien. Mit dem Fallbeispiel der Pevkakia Magula.: „Seit der Publikation von Furtwängler und Loeschke im Jahre 1879 spricht man in der archäologischen Literatur von mattbemalter Keramik.“
  4. a b Vgl. Barbara Horejs: The Phenomenon of Mattpainted Pottery in the Northern Aegean.Introduction, Overview and Theories: „The term mattpainted pottery was first used by A. Furtwängler and G. Loeschke in their classification of pottery from Grave Circle A in Mycenae (Furtwängler and Loeschke 1879, 2; Idem 1886, 54 ff.).“ (auf: The Aegeo-Balkan Prehistory Project)
  5. a b c d e f g h i j k l m n o Vgl. Schiering, W.: Mattmalerei. in: Lexikon der alten Welt, Artemis-Verlag, Zürich-München 1990, Unveränderter Nachdruck der einbändigen Originalausgabe von 1965, ISBN 3-7608-1034-9, Band 2, S. 1870. ISBN 3-7608-1034-9.
  6. Vgl. Alix Hochstetter: Die mattbemalte Keramik in Nordgriechenland, ihre Herkunft und lokale Ausprägung. In: Praehistorische Zeitschrift. 57, 1982, S. 201–219, doi:10.1515/prhz.1982.57.2.201: „Die Bezeichnung »mattbemalte Keramik« ist ein Begriff, der auf mehrere Keramikqualitäten unterschiedlicher Epochen, nämlich der mittelhelladischen, späthelladischen und protogeometrischen bis geometrischen Zeit, angewandt wird.“
  7. a b Vgl. Buck, Robert J.: Middle Helladic Matt-painted Pottery, 1964. In: The American School of Classical Studies at Athens (Hg.): Hesperia 33, S. 231: "Mattpainted Pottery was first identified as a particular variety in 1879 and was dated to the Middle Helladic period in 1916. For it has been subject of much controversity"(Vgl. Middle Helladic Matt-painted Pottery auf JSTOR)
  8. a b c d Vgl. 4.4.4 bemalte Keramik (mattbemalte). In: Michael Rechta: Die Mittelbronzezeit in Thessalien und Makedonien. Mit dem Fallbeispiel der Pevkakia Magula.: "Basierend auf den Grabungsergebnissen von Korakou nahmen Wace und Blegen 1917 eine feinere Differenzierung der mattbemalten Keramik vor, die Blegen 1921 in seiner Publikation mit den Namen: „Coarse Ware“, „Fine Ware“ und „Polychrome Mattpainted Ware“ bezeichnete." (Vgl. Blegen, Carl W.: Korakou. A Prehistoric Settlement near Corinth. 1921, S. 19ff.)
  9. Vgl. 4.4.4 bemalte Keramik (mattbemalte). In: Michael Rechta: Die Mittelbronzezeit in Thessalien und Makedonien. Mit dem Fallbeispiel der Pevkakia Magula.:„Zehn Jahre darauf versuchte Goldman aufgrund ihrer Grabungen in Eutresis eine neue modifizierte Einteilung.“ ( Hetty Goldman: Excavations at Eutresis in Boeotia. Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts 1931, S. 144 ff. (Online, abgerufen am 23. Dezember 2011).)
  10. a b c d e f g h  Goldman, Hetty: Excavations at Eutresis in Boeotia. Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts 1931, S. 144 (Online, abgerufen am 23. Dezember 2011).: „With the exception of Fig. 260, No. 15, with a black spiral pattern […], none of the pottery shows the true Cretan influence such as at Korakou appears in the Middle Helladic II naturalisitc designs and the use of the double axe friese.“
  11. a b c  Goldman, Hetty: Excavations at Eutresis in Boeotia. Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts 1931, S. 145 (Online, abgerufen am 23. Dezember 2011).: „With the exception of Fig. 260, No. 15, with a black spiral pattern […], none of the pottery shows the true Cretan influence such as at Korakou appears in the Middle Helladic II naturalisitc designs and the use of the double axe friese.“
  12. Vgl. dazu Buck, Robert J.: Middle Helladic Matt-painted Pottery, 1964. In: The American School of Classical Studies at Athens (Hg.): Hesperia 33, S. 231: "Some scholars suggest that it represents a continuation of Early Helladic tradition, others that it has a neolithic derivation, still others that it is an offshoot from the Cyclades […]"(Vgl. Middle Helladic Matt-painted Pottery auf JSTOR)
  13. Vgl. Barbara Horejs: The Phenomenon of Mattpainted Pottery in the Northern Aegean.Introduction, Overview and Theories: „Hence, R.J. Buck (1964, 280) saw the emergence of mattpainted pottery as evidence of an immigrating people known at the time as the “Minyans”“ (auf: The Aegeo-Balkan Prehistory Project)
  14. Vgl. Barbara Horejs: The Phenomenon of Mattpainted Pottery in the Northern Aegean.Introduction, Overview and Theories: „Similarly, the derivation of mattpainted pottery is seen in close association with the “Illyrian people” in Albania. Thus, Prendi explains the appearance of mattpainted pottery in the Devoll valley as the continuous indigenous development of the Illyrians, which would predate that in Macedonia and Epirus and – emanating from Albania – would have influenced these regions.“
  15. Prendi, Frano: The Prehistory of Albania In The Cambridge Ancient History 3,1, 1982. S. 187 ff. Cambridge. (auf: The Aegeo-Balkan Prehistory Project)
  16. Vgl. Barbara Horejs: The Phenomenon of Mattpainted Pottery in the Northern Aegean.Introduction, Overview and Theories: "N.G.L. Hammond (1967, 390), on the contrary, connects the dissemination of mattpainted pottery with immigration of the Dorians and postulates a movement of transhumant shepherds from Epirus through Macedonia."(Hammond, N.G.L.: Epirus: the Geography, the Ancient Remains, the History and the Topography of Epirus and Adjacent Areas. Oxford, 1987.S. 390 ff.)(auf: The Aegeo-Balkan Prehistory Project).
  17. Vgl. Barbara Horejs: The Phenomenon of Mattpainted Pottery in the Northern Aegean.Introduction, Overview and Theories: "J. Vokotopoulou (1986, 255 ff.) views Late Bronze Age mattpainted pottery in Macedonia as the result of a migration of “Macedonian tribes” from central Greece to the north and northeast." (Vokotopoulou, J.: Βίτσα. Τα Νεκροταφεία μίας Μολοσσικής Κομής. Athen, 1986. S.255 ff.)(auf: The Aegeo-Balkan Prehistory Project).
  18. Vgl. Alix Hochstetter: Die mattbemalte Keramik in Nordgriechenland, ihre Herkunft und lokale Ausprägung. In: Praehistorische Zeitschrift. 57, 1982, S. 201–219, doi:10.1515/prhz.1982.57.2.201.: „Ein weiteres gemeinsames Kriterium besteht darin, daß die mattbemalte Keramik mit der Hand, und nicht mit der Drehscheibe hergestellt wurde.“
  19. Vgl. The Prehistoric Archaeology of the Aegean (Dartmouth College) — Lesson 9: Middle Helladic Greece: „Occasionally, a light matt paint is applied over a solid coating of dark matt paint to produce patterns in a light-on-dark style, but such treatment is very rare in comparison to the frequency of the dark-on-light style.“
  20. Vgl. Middle Bronze Age on the greek mainland – pottery:„At the same time, pottery is heavily influenced by the Cycladic pottery and indirectly by Minoan ceramics.“
  21. Vgl. The Prehistoric Archaeology of the Aegean (Dartmouth College) — Lesson 9: Middle Helladic Greece: „In general, patterns are rectilinear and abstract until MH III when Cycladic and Minoan influences inspire imitations of a variety of curvilinear motifs, including some which are naturalistic.“
  22. Vgl. Middle Bronze Age on the Greek Mainland – Matt – painted pottery: „During the Middle Helladic III period (1700–1550 BC) a new style of Matt Painted pottery with bichrome or polychrome decoration on light ground appears in Central Greece and the Argolid.“
  23. Vgl. The Prehistoric Archaeology of the Aegean (Dartmouth College) — Lesson 9: Middle Helladic Greece: „The appearance of bichrome or polychrome matt-painted wares used to be considered another phenomenon of the late MH period, but it now seems that the vast majority of such wares belong chronologically to the Late Helladic (LH) I period, although in most technical and stylistic respects they can hardly be differentiated from earlier MH matt-painted wares.“
  24. Vgl. The Prehistoric Archaeology of the Aegean (Dartmouth College) — Lesson 9: Middle Helladic Greece: „In contrast to the Minyan wares, Matt-painted wares represent a fairly sharp break with the traditions of pattern-painted pottery current in the EH III Tiryns culture, whether in central Greece or in the Peloponnese. What seems to be at issue here is the switch from an iron-based paint which is easily mottled “
  25. a b Vgl. Middle Bronze Age on the Greek Mainland – Matt – painted pottery: „The name of Matt Painted pottery expresses the decoration of this ware, that is the characteristic matt appearance which is acquired because of manganese which was used a basic ingredient in matt paint.“
  26. vgl. The Prehistoric Archaeology of the Aegean (Dartmouth College) — Lesson 9: Middle Helladic Greece: "Indeed, complete coatings or even broad expanses of solid paint are extremely rare in {Middle Helladic Matt-painted} pottery, possibly because the paint (or slip) in question was more difficult to acquire or prepare, hence more “expensive”, than the semilustrous paint/slip (“Urfirnis”) utilized in the preceding EH II-III periods."
  27. vgl. The Prehistoric Archaeology of the Aegean (Dartmouth College) — Lesson 9: Middle Helladic Greece: „Large vessels tend to be produced in coarser fabrics than small ones for the simple reason that the bigger pots need more tempering material to serve as a clay binder“
  28. vgl. The Prehistoric Archaeology of the Aegean (Dartmouth College) — Lesson 9: Middle Helladic Greece: „Regional variation is quite pronounced insofar as fabric and paint colors, as well as ranges of motifs, are concerned.“
  29. a b Vgl. The Prehistoric Archaeology of the Aegean (Dartmouth College) — Lesson 9: Middle Helladic Greece: „Most decorated MH closed forms, such as jars and jugs of various types, are Matt-painted, but this sort of pattern-painted decoration is also applied to a fairly wide range of cups and bowls.“
  30. Vgl. Middle Bronze Age on the Greek Mainland – Matt – painted pottery: „A specific ware of Matt Painted pottery was produced by the workshop of Aegina. The clay utilized for the matt paint had an opaque greenish colour and its mass included many gold-mica inclusions.“
  31. a b c Vgl. Alix Hochstetter: Die mattbemalte Keramik in Nordgriechenland, ihre Herkunft und lokale Ausprägung. In: Praehistorische Zeitschrift. 57, 1982, S. 201–219, doi:10.1515/prhz.1982.57.2.201.