Matthias Heine

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Matthias Heine (* 1961 in Kassel) ist ein deutscher Journalist und Buchautor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1983 studierte Heine an der Technischen Universität Braunschweig Germanistik und Geschichte. Unter der Leitung von Helmut Henne war er als wissenschaftliche Hilfskraft an der Neubearbeitung des Deutschen Wörterbuchs von Hermann Paul beteiligt.[1] Nach einem Volontariat bei der Braunschweiger Zeitung lebt Heine seit 1992 in Berlin, wo er von 1993 bis 1998 stellvertretender Leiter des Kulturteils der B.Z. war.[2] Von 1998 an schrieb er als freier Journalist u. a. für die Die Welt, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung,[3] Cicero.[4] Seit 2010 ist er Redakteur im Feuilleton der Welt. Zu seinen bevorzugten Themen gehören Sprachgebrauch und Sprachwandel.[2]

Heine ist verheiratet und hat drei Kinder.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Seit wann hat geil nichts mehr mit Sex zu tun? 100 deutsche Wörter und ihre erstaunlichen Karrieren. Hoffmann und Campe, Hamburg 2016, ISBN 978-3-455-50369-2.
  • Letzter Schultag in Kaiser-Wilhelmsland. Wie der Erste Weltkrieg die deutsche Sprache für immer veränderte. Hoffmann und Campe, Hamburg 2018, ISBN 978-3-455-00281-2.
  • Mit Affenzahn über die Eselsbrücke. Die Tiere in unserer Sprache. Hoffmann und Campe, Hamburg 2019, ISBN 978-3455001266.
  • Verbrannte Wörter. Wo wir noch reden wie die Nazis - und wo nicht. Duden, Mannheim 2019, ISBN 978-3411742660.
  • Das ABC der Menschheit. Eine Weltgeschichte des Alphabets. Hoffmann und Campe, Hamburg 2020, ISBN 978-3-455-00852-4
  • Eingewanderte Wörter. Von Anorak bis Zombie. Dumont, Köln 2020, ISBN 978-3-8321-9978-4
  • Krass. 500 Jahre deutsche Jugendsprache. Eine Kulturgeschichte. Duden, Berlin 2021, ISBN 978-3411754489

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Matthias Heine. In: welt.de. 5. November 2014, abgerufen am 19. Mai 2018.
  2. a b Feuilletonredakteur Matthias Heine. In: welt.de. Abgerufen am 19. Mai 2018.
  3. Matthias Heine: Ich war Unterschicht. In: faz.net. 30. Oktober 2006, abgerufen am 19. Mai 2018.
  4. Matthias Heine. In: cicero.de. Abgerufen am 19. Mai 2018.