Max, der Taschendieb

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Filmdaten
Originaltitel Max, der Taschendieb
Max der Taschendieb Logo 001.svg
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1962
Länge 91 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Imo Moszkowicz
Drehbuch István Békeffy
Hans Jacoby
Produktion Bavaria Filmkunst GmbH
Musik Martin Böttcher
Kamera Albert Benitz
Schnitt Walter Boos
Besetzung

Max, der Taschendieb ist ein deutscher Schwarz-Weiß-Spielfilm aus dem Jahre 1962. Heinz Rühmann spielte unter der Regie von Imo Moszkowicz die Titelrolle. Die Filmmusik stammte von Martin Böttcher. Die Uraufführung erfolgte am 1. März 1962, die Erstausstrahlung im deutschen Fernsehen am 26. November 1970 in der ARD.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Max Schilling ist ein echter Gentleman-Dieb mit dem Herz auf dem rechten Fleck. Er könnte als normaler Durchschnittsbürger durchgehen, wenn er sich nicht als „Beruf“ den eines Taschendiebs ausgesucht hätte („was anderes habe ich nicht gelernt“). Er bestiehlt mit seinem Partner Arthur nur solche, die es verschmerzen können.

Während der Vorstellung eines Trickdiebes in einem Varieté stiehlt Max nicht nur dessen Brieftasche, sondern auch die des anwesenden US-Amerikaners Charly Gibbons. Kurze Zeit später wird sein Schwager Fred, das schwarze Schaf der Familie, nach einem Raubüberfall ermordet aufgefunden. Max findet heraus, dass Charly Gibbons der Mörder ist, und zusammen mit seinem Partner Arthur und Sohn Egon sorgt er dafür, dass Gibbons der gerechten Strafe zugeführt wird. Inspektor Friedrich setzt sich zuletzt dafür ein, dass Max zur Erleichterung seiner Ehefrau Pauline endlich eine ehrbare Anstellung erhält.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Enttäuschende Komödie, arm an Leben und Humor, reich an Sentimentalität und schiefer Moral.“

„Eine sentimental verkleisterte Tragikomödie von unerfreulicher Doppelbödigkeit. Ab 18 ohne besondere Empfehlung.“

Evangelischer Film-Beobachter, Kritik Nr. 122/1962

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem Film ist auch der von Martin Böttcher 1961 unter dem Pseudonym „Michael Thomas“ komponierte Welterfolg Hawaii Tattoo zu hören, der es seinerzeit sogar in die amerikanischen Billboard-Charts schaffte.

Als Max‘ Tochter Brigitte spielte die Schauspielerin Helga Anders ihre erste Kinorolle, allerdings als „Helgi Anders“.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Max, der Taschendieb. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.