Maximilian von Celeia

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Aigen Kirche - Fenster 21 Heiliger.jpg
Abbildung des Heiligen Maximilian von Celeia auf einer Hauswand in Niederwölz.

Maximilianus von Celeia, auch Maximilian von Lauriacum bzw. von Lorch oder Maximilian vom Pongau (* unbekannt in Celje; † um 284 ebenda), soll nach einer Überlieferung aus dem 11./13. Jahrhundert sein großes Erbe an die Sklaven seines Anwesens verschenkt haben und nach Rom gepilgert sein. Dort schickte ihn Papst Sixtus II. 257 zurück in seine Heimat, um dort seinen Glauben zu verkünden. Er war 20 Jahre lang Wanderbischof und der erste Bischof von Lauriacum (Lorch an der Enns). Während der Christenverfolgung unter Kaiser Numerian wurde er enthauptet.

Maximilian gilt als zweiter Diözesanpatron des Bistums Passau. Seine Reliquien werden im dortigen Dom seit 985 verehrt. Sein Gedenktag ist der 12. Oktober. Der nach Maximilian benannte Maxlaunmarkt wird jährlich in Niederwölz abgehalten.

Grab von Maximilianus in der Kirche in Celje (Slowenien)

Maximilianspatrozinien in Österreich[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kärnten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederösterreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ehemalige Pfarrkirche Persenbeug

Oberösterreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Salzburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steiermark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche Niederwölz
  • Bergkapelle Maria Buch-Feistritz
  • Pfarrkirche Kirchdorf
  • Filialkirche Tillmitsch

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Saint Maximilian of Lauriacum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Helga Zugschwert: Der Maxlaunmarkt von Niederwölz – Der traditionsreichste obersteirische Markt einst und heute. 2003, S. 46 ff.