McPlanet

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McPlanet.com war ein globalisierungskritischer Umweltkongress, der von Attac, Brot für die Welt, BUND, EED, Forum Umwelt und Entwicklung, Greenpeace, Heinrich-Böll-Stiftung und terre des hommes organisiert wurde. Als Lern- und Streitplattform will der Kongress einen Beitrag zu einer gerechteren und ökologisch zukunftsfähigen Welt leisten. Kongresse fanden 2003 in Berlin, 2005 und 2007 in Hamburg, 2009 und 2012 in Berlin statt. Die bisherigen Kongresse hatten zwischen 1500 und 2000 Teilnehmer.

Inhaltliche Aspekte und Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kongress, der als einer der wichtigsten globalisierungskritischen gilt[1], informiert unter Anderen über die Verschmutzung der Meere, Biopiraterie, den Ökologischen Fußabdruck und Rechte von Minderheiten als auch deren Schutz. Besucher sollen angeregt werden zu diskutieren und methodisch Lösungen für bestehende Probleme zu entwickeln, sodass es zu einem Informationsaustausch in einem Forum zwischen Aktivisten verschiedenster Verbände und Organisationen kommt. So sollen alternative Weltsichten vorgestellt werden. Zusätzlich hinterfragt werden die Linien des Kongresses bzw. sozialem und ökologischem Engagements (beispielsweise Öffentlichkeitsarbeit und politischer Lobbyismus) auf ihren erzielten Nutzen. Musterbeispiel für die Funktion des Kongresses ist die Kommunikation mit den Ausstellern, welche zu Ideen angeregt haben soll und die anschließende kooperative Umsetzung.

Auswirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulrich Brand sah in den Kongressen eine wichtige Vorbedingung für die erfolgreiche Internationale Degrowth-Konferenz 2014 in Leipzig.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. McPlanet. com 2012 - Bitte wenden! Wege in die Nachhaltigkeit – Über uns, bewegung.taz, abgerufen am 23. September 2014.
  2. Ulrich Brand: Degrowth: Der Beginn einer Bewegung? In: Blätter für deutsche und internationale Politik (10/2014). S. 29–32.