Mechanischer Trompeter

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Der mechanische Trompeter ist ein mechanischer Musikautomat aus dem 18. Jahrhundert, der im Deutschen Museum in München ausgestellt ist.

Der mechanische Trompeter von Johann Friedrich Kaufmann ist auf das Jahr 1810 datiert. Von Johann Friedrich Kaufmann und seinem Vater Johann Gottfried Kaufmann wurde der mechanische Trompeter und das Panharmonikon des Johann Nepomuk Mälzel nachempfunden und verbessert. Mälzel führte seinen Trompeter 1807 in Nürnberg vor, außerdem 1808 in Paris, Wien … und 1809 in München.[1]

Johann David Kaufmann erfand auch das Harmonichord.[2]

Aufwendige Spieluhren mit mechanischen Programmabläufen werden heute als frühe Vorläufer des Computers und der Programmierung angesehen.

Auf der Webseite des Deutschen Museums wird die Funktionsweise des mechanischen Trompeters grob beschrieben.[3] Demnach kamen für die Tonerzeugung aufschlagende Zungen zur Anwendung.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Im Jahre 1808 reiste Mälzel mit seinem berühmten Panharmonikon, und mit seinem musikalischen Automaten, dem Trompeter, nach Paris, wo er jenes um 100,000 Franken verkaufte; mit diesem aber einen beynahe noch größeren Beyfall, als mit dem Panharmonikon, bey allen Kunst, und Musik-Kennern erntete.“ In: Kunst- und Gewerbeblatt des Polytechnischen Vereins für das Königreich Bayern, Band 4, 1818, S. 224, GoogleBooks
  2. Friedrich Rochlitz. In: Allgemeine musikalische Zeitung, Band 14, 7. Oktober 1812, Nr. 41. GoogleBooks
  3. Der mechanische Trompeter von Friedrich Kaufmann im Deutschen Museum (abgerufen am 18. April 2015)