Medikalisierungsthese

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Die Medikalisierungsthese oder auch Extensionsthese geht von einer überproportionalen Steigerung der Gesundheitskosten mit zunehmendem Altern der Bevölkerung aus. Damit steht sie im Gegensatz zur Kompressionsthese.

Die Annahme hier ist, dass die Morbidität mit zunehmendem Lebensalter stark zunimmt: Der Anteil kranker Menschen in Relation zur Gesamtbevölkerung erhöhe sich stetig, so dass dabei die Gesamtausgaben des Gesundheitswesens nachhaltig und überproportional ansteigen. Diese Zusatzbelastungen hätten vornehmlich die Beitrags- und Prämienzahlenden der Gesetzlichen Krankenversicherung bzw. der Privaten Krankenversicherung zu tragen.

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