Meterlast

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Die Meterlast in Tonnen je Meter (t/m) (fälschlicherweise gelegentlich auch Metergewicht genannt) ist eine Kenngröße für die Beurteilung, ob bestimmte Schienenfahrzeuge auf bestimmten Eisenbahnstrecken eingesetzt werden können. Sie bestimmt nämlich zusammen mit der Achslast die Streckenklasse.

Die Meterlast eines Schienenfahrzeugs errechnet sich wie folgt:

mit

  • der Gesamtmasse des Fahrzeugs
    • der Eigenmasse des Fahrzeugs
    • der Masse der Ladung
  • der Länge über Puffer .

Die Meterlast-Einhaltung ist vor allem bei Brücken ausschlaggebend, da diese eine maximal zulässige Höchstlast haben, die nicht überschritten werden darf. So kann es vorkommen, dass eine Brücke mit überschrittener Meterlast als außergewöhnliche Sendung befahren werden darf (meist mit Geschwindigkeitseinschränkungen), wenn vor und hinter dem betreffenden Wagen andere Wagen eingereiht sind, deren Metergewicht deutlich niedriger ist als das zugelassene, weil so die zulässige Verkehrslast der Brücke nicht überschritten wird.

Für Straßenfahrzeuge (insbesondere im Zusammenhang mit der Belastung von Brücken durch LKW) wird der Begriff analog verwendet (siehe EuroCombi).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walter Linden (Hrsg.): Dr. Gablers Verkehrs-Lexikon. 1. Auflage. Gabler Verlag, 1966, ISBN 978-3-322-98203-2, Sp. 985 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 23. November 2016] Stichworte "Metergewicht" und "Meterlast").
  • Lexikon der Eisenbahn. 5. Auflage. Transpress VEB Verlag, Berlin 1978, S. 486 (Stichwort Masse je Längeneinheit)