Methacholin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Strukturformel
Struktur von Methacholin
Gegenion (meist Chlorid) nicht abgebildet
Allgemeines
Freiname Methacholinchlorid
Andere Namen
  • Acetylmethylcholin
  • 2-Acetyloxypropyl-trimethyl-azanium (IUPAC)
Summenformel C8H18NO2+
Externe Identifikatoren/Datenbanken0[Ein-/ausblenden]
CAS-Nummer
  • 55-92-5
  • 62-51-1 (Methacholinchlorid)
PubChem 1993
Wikidata Q413188
Arzneistoffangaben
ATC-Code

V04CL01

Wirkstoffklasse

Direkte Parasympathomimetika

Eigenschaften
Molare Masse 195,69 g·mol−1(Methacholinchlorid)
Aggregatzustand

fest (Methacholinchlorid)[1]

Schmelzpunkt

172–173 °C (Methacholinchlorid)[1]

Löslichkeit

gut löslich in Wasser, Ethanol und Chloroform (Methacholinchlorid)[1]

Sicherheitshinweise
Bitte die eingeschränkte Gültigkeit der Gefahrstoffkennzeichnung bei Arzneimitteln beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 302​‐​315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338 [2]
Toxikologische Daten

44 mg·kg−1 (LD50Mausi.p.)[3]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Methacholin ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Muskarinrezeptor-Agonisten. Methacholin wird in einem Lungen-Provokationstest, dem sogenannten Methacholintest verwendet, und spielt damit eine Rolle bei der Diagnose des Asthma bronchiale.

Hauptartikel: Methacholintest

Pharmakologische Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Methacholin wird langsamer durch Cholinesterasen abgebaut als Acetylcholin.

Handelsnamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monopräparate

Provocholine (USA, CDN), Provokit (D), Lindo (D), Nabit (D)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c The Merck Index: An Encyclopedia of Chemicals, Drugs, and Biologicals, 14. Auflage (Merck & Co., Inc.), Whitehouse Station, NJ, USA, 2006; S. 1026, ISBN 978-0-911910-00-1.
  2. a b Datenblatt Acetyl-β-methylcholine chloride bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 10. April 2011 (PDF).
  3. Eintrag zu Methacholin in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diesen Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!