Meuterei in der Schifffahrt

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Die Meuterei auf der Bounty ist weltweit die berühmteste Meuterei

Die Meuterei in der Schifffahrt ist die Gehorsamsverweigerung von Schiffsbesatzungsmitgliedern. Sie wurde über Jahrhunderte hinweg fast immer mit dem Tode bestraft.

„Ein Befehl, den du ausführst, ist Dienst. Ein Befehl, den du nicht ausführst, ist Meuterei“, soll ein Spruch britischer Seeleute des 18. und frühen 19. Jahrhunderts gewesen sein.

Situation in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland wird in der Schifffahrt als Meuterei bezeichnet, wenn Truppenteile oder Schiffsbesatzungen gegen einen oder mehrere Vorgesetzte bei der Durchführung von Maßnahmen zur Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung an Bord gemeinschaftlich Widerstand leisten und dabei Gewalt einsetzen oder androhen. Oftmals werden als Meuterei jedoch alle Vergehen nach § 115 und § 116 SeemG bezeichnet, also „Nichtbefolgung dienstlicher Anweisungen“ und „Widerstand“.

Situation in Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Österreich wird gemeinschaftliches Begehen der Straftaten „Nötigung eines Vorgesetzten“ (§ 47 SeeSchFG) und „Misshandlung eines Vorgesetzten“ (§ 48 SeeSchFG) als Meuterei bezeichnet (§ 49 SeeSchFG), ebenso § 50 SeeSchFG.

Liste von Meutereien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Meutereien fanden unter anderem auf folgenden Schiffen statt:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]